Jürgen Mädger mit dem Award der Gaspart Bonet Stiftung ausgezeichnet 

| Gastronomie Gastronomie

Jürgen Mädger ist Gründer der sogenannten Europa Miniköche®, die heute über Deutschland hinaus bereits in andere europäische Länder (wie z.B. Österreich, Finnland, Frankreich und Schweiz) ausstrahlen. Die Idee zur Miniköche-Initiative wurde zwischen 1989 und 1992 von Jürgen Mädger aus seinem ehemaligen Hotel in Bartholomä (Baden-Württemberg) heraus entwickelt. Das bis heute gültige Gründungsmotto lautet: Gesundheit durch richtige Ernährung in einer intakten Umwelt. 

Kinder im Alter von 10 bis 11 Jahren nehmen an einem zweijährigen Projekt teil. Sie werden mit professioneller Kochkleidung ausgestattet und setzen sich in dieser Zeit spielerisch mit Gesundheits- und Ernährungsthemen auseinander. Das Projekt trägt dazu bei, das Ernährungsverhalten von Kindern und Familien ohne jeden kommerziellen Hintergrund nachhaltig und langfristig erfolgreich zu gestalten.

„Ich freue mich sehr über diese internationale Auszeichnung für unser Projekt der Europa Miniköche®. Seit dem Start im Jahr 1989 konnten wir mehr als 30.000 Kindern praxisnah und mit viel Lebensfreude die Bedeutung von Gesundheit durch richtige Ernährung in einer intakten Umwelt vermitteln. Nur wenn wir unser Wissen und Können an unsere Kinder weitergeben, können wir unsere Zukunft sichern“, dankt Jürgen Mädger, Gründer der Europe Miniköche, www.minikoeche.eu, seinen europäischen Branchenkollegen für diese besondere Ehrung.

„Es ist uns eine besondere Freude, Jürgen Mädger diese Auszeichnung dafür zu überreichen, dass er einen Unterschied in der Art und Weise macht, wie junge Generationen unsere Branche kennenlernen und den Wert einer nachhaltigen, gesunden Gastronomie schätzenlernen können. Das Projekt „Europa Miniköche“ ist zudem ein wertvolles Beispiel dafür, wie wir unserer Jugend den besonderen Stellenwert unserer Branche vermitteln können“, so Jens Zimmer Christensen, Präsident von HOTREC.

Aufgrund der Pandemie konnten die drei vergangenen HOTREC-Generalversammlungen in Berlin, Oslo und Ljubljana von HOTREC nicht stattfinden und nur als Videokonferenzen durchgeführt werden. Daher wurden nun im Rahmen eines Galaabends in der Abbaye Paul Bocuse in Lyon neben Jürgen Mädger auch Børrea Schau Larsen (Norwegen), Andrej Prebil (Slowenien) und Guillaume Gomez (Frankreich) mit dem prestigeträchtigen Award der Gaspart Bonet Stiftung ausgezeichnet.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Starbucks hat laut Financial Times mit Beratern an einer möglichen Übernahme von Chipotle gearbeitet. Ob bereits ein formelles Angebot vorliegt, ist nicht bekannt; Starbucks verweist auf seinen laufenden Konzernumbau.

Burger King heißt in Australien Hungry Jack’s. Der ungewöhnliche Name geht auf ein Markenproblem aus dem Jahr 1971 zurück. Später eskalierte der Streit zwischen Burger King und seinem australischen Franchisenehmer sogar vor Gericht.

Die Stadt Mainz bleibt bei ihrem Verbot für das Oktoberfest. Daran änderte auch die Vorlage neuer Unterlagen nichts, die der Veranstalter gemeinsam mit dem Gaststättenverband Dehoga am Mittwoch eingereicht hatte.

Tim Raue und der Berliner Unternehmer Nils Hölterhoff starten das Pizza-Konzept "Spizza Pizza" für Flughäfen und Bahnhöfe. Die erste Filiale soll im Dezember am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) eröffnen.

Subway führt ab 2027 ein neues Restaurant- und Markenkonzept in der EMEA-Region ein. „Blueprint“ umfasst neue Restaurantgestaltungen, Bestellwege sowie zusätzliche Angebote für Morgen, Tag und Abend.

Frédéric Prinz von Anhalt blieb mit einer Rechnung von 38.000 Euro allein am Tisch zurück. Was die Frage aufwirft: Muss man wirklich alles zahlen, wenn andere die Zeche prellen? Ein Anwalt klärt auf.

Die Nutzung des Festzeltes ist von der Stadt untersagt worden wegen fehlender Unterlagen. Nun präsentierten Veranstalter und Dehoga Papiere zu Standsicherheit und Brandschutz.

Das Landesumweltamt NRW hat Geruchsmessungen an Holzkohlegrillanlagen in der Gastronomie beauftragt. Ein Forschungsbericht im Auftrag des Umweltbundesamtes untersucht die Emissionen gewerblicher Grills und die Wirksamkeit von Abgasreinigungssystemen.

 

Sechs Köche treten am 16. November in München im Finale von „Koch des Jahres“ an. In fünf Stunden müssen sie ein Drei-Gänge-Menü zubereiten, das anschließend von einer zwölfköpfigen Jury bewertet wird.

Das Posthotel Alexander Herrmann in Wirsberg verändert seine Gastronomie. Im Mittelpunkt stehen das auf 172 Abende begrenzte AURA unchained 172 und die Umwandlung des Bistros „oma & enkel“ in ein fränkisches Wirtshaus.