Just Eat Takeaway will noch in diesem Jahr zurück in die Gewinnzone

| Gastronomie Gastronomie

Die Verbesserung der Rentabilität bleibt eine der höchsten Prioritäten von Lieferando-Mutter Just Eat Takeaway. Dazu arbeitet das Unternehmen an Verbesserungen des Umsatzes pro Bestellung, der Lieferkosten pro Bestellung sowie der Gemein- und Betriebskosten.

Aufgrund der derzeitigen Entwicklung geht das Management davon aus, dass das Unternehmen früher als ursprünglich erwartet wieder profitabel werden wird. Wie die Lieferando-Mutter mitteilte, wird bereits im zweiten Halbjahr 2022 ein Gewinn vor Steuern erwartet. Im ersten Halbjahr stand noch ein Minus von 134 Millionen Euro unter dem Strich.

Anleger zeigten sich erfreut über den positiveren Ergebnisausblick, die Just-Eat-Takeaway-Aktie sprang nach Bekanntwerden der Nachricht um knapp neun Prozent nach oben. Am längerfristigen Abwärtstrend ändert das allerdings nur wenig: Seit dem Jahreswechsel ist der Kurs um zwei Drittel abgesackt.

Bisher hatte der Vorstand um Jitse Groen damit gerechnet, im Jahr 2022 eine operative Marge von minus 0,5 bis minus 0,7 Prozent bezogen auf den Bruttotransaktionswert zu erreichen. "Weitere Profitabilitätssteigerungen" hätten laut Unternehmen jedoch zu der positiven Entwicklung geführt. 

Die positiven Aussichten des Konkurrenten gaben auch den Papieren von Delivery Hero Auftrieb. Die Anteile zogen merklich an, nachdem der Wettbewerber seine Jahresziele veröffentlicht hatte. In der Spitze betrug das Plus bei Delivery Hero mehr als fünf Prozent, reduzierte sich bis Handelsschluss jedoch auf 1,5 Prozent. (mit Material der dpa). 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Stadt Mainz bleibt bei ihrem Verbot für das Oktoberfest. Daran änderte auch die Vorlage neuer Unterlagen nichts, die der Veranstalter gemeinsam mit dem Gaststättenverband Dehoga am Mittwoch eingereicht hatte.

Tim Raue und der Berliner Unternehmer Nils Hölterhoff starten das Pizza-Konzept "Spizza Pizza" für Flughäfen und Bahnhöfe. Die erste Filiale soll im Dezember am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) eröffnen.

Subway führt ab 2027 ein neues Restaurant- und Markenkonzept in der EMEA-Region ein. „Blueprint“ umfasst neue Restaurantgestaltungen, Bestellwege sowie zusätzliche Angebote für Morgen, Tag und Abend.

Frédéric Prinz von Anhalt blieb mit einer Rechnung von 38.000 Euro allein am Tisch zurück. Was die Frage aufwirft: Muss man wirklich alles zahlen, wenn andere die Zeche prellen? Ein Anwalt klärt auf.

Die Nutzung des Festzeltes ist von der Stadt untersagt worden wegen fehlender Unterlagen. Nun präsentierten Veranstalter und Dehoga Papiere zu Standsicherheit und Brandschutz.

Das Landesumweltamt NRW hat Geruchsmessungen an Holzkohlegrillanlagen in der Gastronomie beauftragt. Ein Forschungsbericht im Auftrag des Umweltbundesamtes untersucht die Emissionen gewerblicher Grills und die Wirksamkeit von Abgasreinigungssystemen.

 

Sechs Köche treten am 16. November in München im Finale von „Koch des Jahres“ an. In fünf Stunden müssen sie ein Drei-Gänge-Menü zubereiten, das anschließend von einer zwölfköpfigen Jury bewertet wird.

Das Posthotel Alexander Herrmann in Wirsberg verändert seine Gastronomie. Im Mittelpunkt stehen das auf 172 Abende begrenzte AURA unchained 172 und die Umwandlung des Bistros „oma & enkel“ in ein fränkisches Wirtshaus.

Laut YouGov ist der Anteil der Alkoholtrinker in Deutschland innerhalb von zehn Jahren von 78 auf 68 Prozent gesunken. Der Barmanager der Hamburger Skyline Bar 20up berichtet zugleich von steigender Nachfrage nach alkoholfreien Cocktails – ihr Anteil am Cocktailverkauf liege bei rund 30 Prozent.

Uber hat den Kauf der US-Cateringplattform ezCater für 2,3 Milliarden US-Dollar vereinbart. Mit der geplanten Übernahme soll Catering in das Angebot von Uber Eats eingebunden werden; der Abschluss steht noch unter Vorbehalt.