Keine Chance für US-Pizza: Domino's schließt letzte Filialen in Italien

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Keine Chance für US-Pizza: Domino's schließt letzte Filialen in Italien

Die US-Pizzakette Domino schließt nach gerade einmal sieben Jahren ihre letzte Filiale in Italien. Ursprünglich wollte das Unternehmen 880 Lokale eröffnen und die Konkurrenz mit einem Lieferdienst ausstechen.

Der Plan ging jedoch nicht auf, denn in der Pandemie setzten auch viele lokale Anbieter auf einen eigenen Lieferservice oder gingen Verträge mit Drittanbietern wie Deliveroo Plc ein. Wie nau.ch berichtet, kam die Pizzakette, die weltweit 14.000 Filialen besitzt, in Zahlungsverzug und musste sich einen Schutzschirm vor Gläubigern begeben.

 

Zunächst schien es auch zu laufen, laut der »New York Times«  feierte ein Vertreter von Domino’s Pizza Italia noch die Eröffnung des fünften Restaurants in Rom mit den Worten: Es gebe Italiener, »die keine Angst davor haben, Ananas auf eine Pizza zu legen«.

Doch bereits seit 2020 reduzierte Domino’s den Betrieb im Land. Ende 2020 betrugen die Schulden laut Bloomberg mehr als zehn Millionen Euro.

2021 erklärte das Unternehmen laut Bloomberg, dass das Problem auf den deutlich gestiegenen Wettbewerb auf dem Lebensmittelliefermarkt zurückzuführen sei. Aktuelle Anfragen würden jedoch unbeantwortet bleiben.


 

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