KFC, Pizza Hut, Taco Bell: Cyberattacke bei Yum! Brands

| Gastronomie Gastronomie

Die Unternehmensgruppe „Yum! Brands“ hat eine Cyberattacke auf ihre Fast-Food-Ketten KFC, Pizza Hut und Taco Bell eingeräumt. Der IT-Sicherheitsvorfall ereignete sich bereits am 18. Januar 2023. Es wird vermutet, dass die Angreifer Zugriff auf Daten von Angestellten hatten. Persönliche Kundendaten sollen nicht betroffen sein.

Wie das Portal „Heise online“ berichtet, schreibt die Unternehmensgruppe derzeit betroffene Angestellte an und informiert sie über den Vorfall. Es ist noch nicht bekannt, wie viele Mitarbeiter von dem Vorfall betroffen sind.

Die Attacke führte zur eintägigen Schließung von rund 300 Restaurants in England, jedoch hat sie laut Yum! Brands keine negativen Auswirkungen auf die finanziellen Ergebnisse.

Es bleibt unklar, wie die Angreifer Zugriff auf die Systeme erhalten haben und welche Schäden sie angerichtet haben. Die Untersuchungen dauern an. Trotz des Vorfalls zeigt sich das Unternehmen laut Heise online zuversichtlich, dass die Attacke keine größeren Auswirkungen auf das finanzielle Geschäft haben wird. 

"Uns sind bestimmte Kosten im Zusammenhang mit diesem Angriff entstanden und werden möglicherweise auch weiterhin entstehen, einschließlich der Kosten für die Reaktion, die Behebung und die Untersuchung dieser Angelegenheit. Wir unterliegen weiterhin Risiken und Ungewissheiten als Folge des Vorfalls, einschließlich der Daten, die aus dem Unternehmensnetzwerk entwendet wurden", schreibt Yum in einem Geschäftsbericht, der letzte Woche bei der SEC eingereicht wurde.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Restaurant Noma will im August 2026 wieder in Kopenhagen eröffnen. Gleichzeitig kündigt das Restaurant eine neue Führungsstruktur sowie ein Konzept mit zwölf saisonalen Abschnitten pro Jahr an.

Die Heitlinger Genusswelten haben eine neue Weinbar in Östringen-Tiefenbach eröffnet. Das Konzept setzt auf regionale Produkte, biodynamische Weine und wird im Winter durch eine Brasserie ergänzt.

Eine aktuelle Befragung im Auftrag von Sodexo untersucht das Essverhalten von Arbeitnehmern in Deutschland. Die Ergebnisse zeigen eine steigende Preissensitivität beim Mittagessen sowie deutliche Unterschiede in den verschiedenen Alters- und Einkommensgruppen.

Das Wiener Café Schwarzenberg feiert im Juni sein 165-jähriges Bestehen als ältestes Kaffeehaus an der Ringstraße. Der Traditionsbetrieb erweitert aus diesem Anlass sein kulinarisches Angebot um eine eigens kreierte Geburtstagstorte.

Die späten Anstoßzeiten vieler Spiele der bevorstehenden Fußball-Weltmeisterschaft könnten Kneipen, Bars und Biergärten in Deutschland erheblich zusetzen. Das zeigt eine Auswertung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) für die Deutsche Presse-Agentur. 

Der Meisenheimer Hof plant die Eröffnung des neuen Restaurants La Mésange im November 2026 und erweitert zugleich sein Hotelangebot um 14 Zimmer. Zudem wurden Pläne für die Heimatküche und die Winebank Nahe vorgestellt.

Ein bayerischer Gastronom will die ersten frei zugänglichen Schnellrestaurants der US-Kette Taco Bell in Deutschland eröffnen. Pachtverträge für zwei Restaurants in München sind unterschrieben, wie der Unternehmer Christian Lehmann mitteilte.

Wenn Kneipen schließen, fehlen nach Ansicht des Politikwissenschaftlers Oliviero Angeli wichtige Orte für Austausch und Verständnis. Das hat auch Auswirkungen auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Die Supreme Sports Hospitality GmbH übernimmt künftig die gastronomische Versorgung des Musikfestivals World Club Dome in Frankfurt am Main. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde mit der World Club Dome GmbH ein Vertrag über fünf Jahre geschlossen.

Thomas Bühner sucht Mitarbeiter für ein neues Gastronomieprojekt im Münsterland. Der ehemalige Drei-Sterne-Koch kündigt damit eine Rückkehr zu seinen westfälischen Wurzeln an und macht zugleich ein bislang unbekanntes Restaurantvorhaben öffentlich.