Kochbuch soll Rückkehr der Marke Rogacki einleiten

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Die Berliner Traditionsmarke Rogacki soll zunächst mit einem Kochbuch zurückkehren. Mehr als 50 Rezepte sollen darin veröffentlicht werden. Zur Finanzierung läuft seit dem 10. August 2026 eine Crowdfunding-Kampagne mit einem Mindestbetrag von 25.000 Euro. Daniel-Jan Girl verbindet das Projekt mit weitergehenden Überlegungen zur Fortführung der Marke und einer möglichen Wiedereröffnung.

Als ersten Schritt sollen nach Angaben von Girl die besonderen Rezepte von Rogacki gesichert und zugänglich gemacht werden. Das geplante Kochbuch soll mehr als 180 Seiten umfassen und als Hardcover erscheinen. Die Projektbeschreibung nennt unter anderem Kartoffelsalat, Bulette, Backfisch und Matjes als Gerichte, die mit Rogacki verbunden werden.

Crowdfunding soll erstes Kochbuch mit mehr als 50 Rezepten finanzieren

Für die Produktion des Buches sollen über die Plattform Startnext mindestens 25.000 Euro zusammenkommen. Mit dem Geld sollen nach Angaben der Initiatoren unter anderem Küche, Fotografie, Texte, Gestaltung, Bildbearbeitung sowie Papier, Druck, Bindung und Transport finanziert werden.

Am 17. August 2026 waren auf der Projektseite 18.773 Euro und damit 75 Prozent des Mindestbetrags ausgewiesen. Die Kampagne läuft nach Angaben auf Startnext bis zum 10. September 2026 um 23.59 Uhr.
Wie die B.Z. berichtet, habe Girl die Marke Rogacki sowie die Originalrezepte übernommen. Das frühere Ladengeschäft in der Wilmersdorfer Straße gehöre dagegen der Erbengemeinschaft Rogacki. Nach Angaben der B.Z. wurde das Geschäft 2025 wenige Wochen nach dem Tod des Inhabers Dietmar Rogacki infolge der Insolvenz geschlossen.

 

LinkedIn-Nutzer erinnern an Rogacki und unterstützen das Kochbuch

Unter Girls LinkedIn-Beitrag stößt das Vorhaben überwiegend auf Zustimmung. Zahlreiche Nutzer verbinden Rogacki in ihren Kommentaren mit persönlichen Erinnerungen an das frühere Geschäft und einzelne Gerichte. Mehrere Kommentatoren geben an, das Crowdfunding bereits unterstützt oder das Kochbuch bestellt zu haben.
So schreibt ein Nutzer, Rogacki versetze ihn in seine Kindheit zurück, als seine Familie dort regelmäßig eingekauft habe. Ein anderer bezeichnet sich als Kunde „von Kindesbeinen an und in 3. Generation“ und erklärt, direkt gespendet zu haben. In weiteren Kommentaren werden unter anderem Scholle, Fischsuppe und Kartoffelsalat mit Erinnerungen an das frühere Geschäft verbunden.

Girl nennt Wiedereröffnung zum Jubiläum weiterhin als Ziel

Das Kochbuch bezeichnet Girl als ersten Schritt. Auf LinkedIn erklärte er, ein kleines Team werde in den kommenden Wochen und Monaten daran arbeiten, so viel wie möglich von Rogacki zu bewahren und zugleich „notwendige neue Impulse“ zu setzen. Diese sollten eine Fortführung und eine Wiedereröffnung des Stammhauses zum Jubiläum 2028 möglich machen.

Dass eine Wiedereröffnung noch nicht feststeht, zeigen weitere Äußerungen Girls in den Kommentaren. Auf den Wunsch eines Nutzers, der Standort in der Wilmersdorfer Straße möge erhalten bleiben, antwortete er: „Mal schauen, ob wir dann auch wieder aufmachen können und wo.“

Auch gegenüber der B.Z. erklärte Girl, ein Standort sei noch nicht gefunden: „Der Standort ist noch nicht gefunden, aber wir halten bereits intensiv Ausschau.“ Nach Angaben der Zeitung habe Girl bereits einige Mitarbeiter für ein neues Rogacki-Team gefunden.

Bei der Erstellung dieses Artikels kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die Inhalte wurden redaktionell überprüft. Feedback nehmen wir gerne unter news@tageskarte.io entgegen.


 

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