Konsumbereitschaft in der Gastronomie bleibt trotz Preissteigerungen stabil

| Gastronomie Gastronomie

Eine aktuelle Umfrage des Zahlungsanbieters SumUp belegt, dass Restaurantbesuche und Caféaufenthalte für eine Mehrheit der Verbraucher einen hohen Stellenwert behalten. Laut Mitteilung betrachten 53 Prozent der Befragten regelmäßige Gastronomie-Ausgaben als wesentlichen Faktor für das eigene Wohlbefinden. Da langfristige Sparziele wie Immobilien für 49 Prozent der Teilnehmer unerreichbar wirken, wird der Fokus verstärkt auf kurzfristigen Konsum gelegt.

Monatliche Budgets trotz Kostendruck 

Nach Angaben des Unternehmens geben 24 Prozent der Befragten monatlich zwischen 51 und 100 Euro für Restaurant- oder Cafébesuche aus. Bei 18 Prozent der Teilnehmer liegen diese Ausgaben sogar bei bis zu 200 Euro. Die motivierende Wirkung dieser Investitionen ist laut Umfrage für 43 Prozent der Personen ausschlaggebend für die Budgetverteilung. Dennoch berichten 24 Prozent von einem spürbaren Druck auf das private Budget infolge der gestiegenen Lebenshaltungskosten.

Restaurantbesuche vor anderen privaten Ausgaben

Ein fester Anteil der monatlichen Planung entfällt laut SumUp bei 31 Prozent der Konsumenten auf das Essengehen. Auch bei sinkendem Einkommen würden 27 Prozent der Befragten weiterhin Besuche in Restaurants priorisieren. Um diese Ausgaben zu ermöglichen, nutzen 51 Prozent der Befragten Gutscheine und 33 Prozent setzen auf Cashback-Verfahren. Erste Einschränkungen zeigen sich jedoch bereits bei jeweils 12 Prozent der Teilnehmer, die seltener ausgehen oder feiern.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Im Wuppertaler Luisenviertel bietet das Restaurant „Al Moudyaf“ nach Berichten von Talzeit und Bild regelmäßig kostenlose Mahlzeiten für Bedürftige an. Betreiber Ahmad Daoud bewirtet demnach auch Gäste ohne Geld und stellt ihnen eine Speisekarte ohne Preise zur Verfügung.

Bei den Halbfinals des Rudolf Achenbach Preises 2026 sind nach Angaben der Veranstalter insgesamt sechs Nachwuchsköche für das Finale ermittelt worden. Die Wettbewerbe fanden in Düsseldorf, Fulda und Osnabrück statt. Insgesamt 24 Auszubildende nahmen daran teil, nachdem sie zuvor aus mehr als 70 Bewerbern ausgewählt worden waren.

Das Maschseefest 2026 in Hannover startet in diesem Jahr bereits am 22. Juli mit angepassten Öffnungszeiten. Die Veranstalter präsentieren zudem eine neu besetzte Foodmeile mit zusätzlichen kulinarischen Konzepten.

Es darf gezapft und gefeiert werden auf dem Stuttgarter Frühlingsfest. Was macht die große Sause auf dem Cannstatter Wasen in diesem Jahr besonders? Und wann lohnt ein Besuch?

Die Jugendherberge moun10 in Garmisch-Partenkirchen stellt als erstes Haus des bayerischen Landesverbands ihre Verpflegung komplett auf vegetarische Kost um. Die Umstellung ist Teil einer übergeordneten Strategie des Jugendherbergswerks.

Die Münchner Traditionsgaststätte Preysinggarten in München Haidhausen hat vor wenigen Wochen unter neuer Führung wieder eröffnet. Das Restaurant wird nun vom Gastronomieunternehmen Kull & Weinzierl betrieben. Francisco Corcoba und Julian Plochberger verantworten Konzept und Küche.

Mit der Eröffnung des Terminal 1 Pier  stellt der Flughafen München auch ein neues gastronomisches Angebot vor. Nach Angaben des Unternehmens werden im neuen Flugsteig insgesamt fünf Gastronomiekonzepte umgesetzt, die von der Allresto Flughafen München Hotel und Gaststätten GmbH betrieben werden.

Die Rhubarb Hospitality Collection und Unibail-Rodamco-Westfield haben ihre Planungen für zwei Gastronomiebetriebe im Westfield Hamburg-Überseequartier konkretisiert. Das Restaurant Elemente soll am 30. April 2026 eröffnen. Die Dachbar AirBar13 ist laut Mitteilung für einen späteren Zeitpunkt im Jahr 2026 vorgesehen.

Unbekannte haben ein israelisches Restaurant in München angegriffen, Fensterscheiben zerstört und einen Schaden von mehreren Tausend Euro verursacht. Polizei, Justiz und Betreiber gehen von einem antisemitischen Motiv aus, Politiker zeigen sich entsetzt.

Ob gemeinsam Stricken im Kino, Pub-Quiz spielen oder zusammen Lieder schmettern im Stadion - Events mit Gemeinschaftsgefühl sind in Hessen gefragt. Das kommt auch den Veranstaltern zugute.