KP Kofler wechselt nach Insolvenz in Deutschland in den Aufsichtsrat

| Gastronomie Gastronomie

Nach dem Wegfall mehrerer Großaufträge rutschte die Kofler & Kompanie GmbH 2019 in die Insolvenz. In der Gesellschaft betrieb der Caterer sein Deutschlandgeschäft. Nach einem Planinsolvenzverfahren, gibt es nun eine Kofler & Kompanie Newco GmbH. KP Kofler wechselt aus der Geschäftsführung in den Aufsichtsrat.

Zur neuen Geschäftsführung gehören Konstantina Dagianta, der Catering-Unternehmer Frank Schwarz sowie Branislav Cucic, langjähriger Executive Headchef bei Kofler. Als COO national unterstützt Michael Graalmann das neue Management.

Der Fokus des Unternehmens bleibt auf hochwertigem Event Catering „Wir haben die vergangenen Monate intensiv genutzt uns für die zukünftigen Herausforderungen neu aufzustellen. Das Führungsteam bringt herausragende Fähigkeiten und Erfahrungen mit, um richtungsweisende Impulse für die Weiterentwicklung und den Fortbestand der Marke zu setzen“, betont KP Kofler.

Der Wegfall mehrerer Großaufträge sowie der stetig steigende Wettbewerbs- und Margendruck vor allem im Event-Catering hatten das Unternehmen im letzten Jahr in die Pleite rutschen lassen. In Eigenverwaltung hat sich das Unternehmen im Planinsolvenzverfahren unter Kontrolle eines Sachwalters nun selbst restrukturiert.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Wechsel in der Duisburger schauinsland-reisen-arena: Ab der Saison 2026/27 übernimmt Supreme Sports Hospitality das gesamte Catering. Der neue Partner setzt auf eine Mischung aus Investitionen in die Infrastruktur, bewährten Stadion-Klassikern und innovativen Food-Konzepten.

Mit „OMA – Opportunity for More Authenticity“ gewinnt ein Team der FHWien der WKW den europäischen Hospitality-Wettbewerb in Amsterdam. Die Idee nutzt das kulinarische Wissen lokaler Großmütter, um Gästen authentische Food-Erlebnisse zu bieten.

Seit Ewigkeiten galt auf der Wiesn: Sechs Münchner Biere gibt es dort - und kein einziges mehr. Doch die Bier-Frage wird nun endgültig zum Politikum. Denn eine Brauerei plant die Revolution.

In Mainz-Gonsenheim setzt das Weingut St. Antony auf ein Gastronomiekonzept, das die Tradition der klassischen Eckkneipe aufgreift. Unter dem Namen Heiliger Anton wurde ein Pop-up-Restaurant eröffnet, das den Fokus auf soziale Interaktion und eine unkomplizierte Bewirtung legt.

Im Salzburger Hotel und Restaurant Cool Mama sorgt eine strikte Bekleidungsvorschrift für öffentliche Diskussionen. Einer Frau wurde bei der Reservierungsanfrage für das Sky-Restaurant eine Absage erteilt, da sie ein Kopftuch trägt. Das Gastronomieunternehmen beruft sich auf die Hausordnung, während die Betroffene den Vorwurf der Diskriminierung erhebt.

Pizza Hut steht vor einem bedeutenden Umbruch auf dem US-Markt. Die Muttergesellschaft Yum! Brands hat die Schließung von 250 leistungsschwachen Standorten angekündigt und prüft derzeit strategische Optionen für die Zukunft der Marke.

Die Hamburger Systemgastronomie-Kette Schweinske gibt die Mehrwertsteuersenkung ab März 2026 über gezielte Preisnachlässe an ihre Gäste weiter. Damit wählt das Unternehmen einen anderen Weg als weite Teile der Branche.

Vom 19. Februar bis zum 1. März lädt das Feinschmeckerfestival «eat! Berlin» zu besonderen kulinarischen Angeboten ein. Braucht man Anzug und Kleid? Und muss man wissen, wo welches Besteck liegt?

Die Gewerkschaft NGG fordert nach Bekanntwerden neuer Zahlen zu Mindestlohnverstößen im Gastgewerbe eine personelle Verstärkung der Finanzkontrolle Schwarzarbeit und eine verpflichtende digitale Zeiterfassung.

Das Berliner Drei-Sterne-Restaurant Rutz ordnet seine Küchenstruktur neu. Nach zwölf Jahren hat der bisherige Küchenchef Dennis Quetsch den Betrieb in Berlin-Mitte zum Jahreswechsel auf eigenen Wunsch verlassen. Die Nachfolge treten zwei Talente aus den eigenen Reihen an, die künftig unter der Leitung von Küchendirektor Marco Müller eine Doppelspitze bilden.