Levy übernimmt Catering bei RB Leipzig

| Gastronomie Gastronomie

Der Fußballbundesligist RB Leipzig hat seine gastronomische Neuausrichtung für die kommende Saison 2026/27 bekannt gegeben. Ab diesem Zeitpunkt übernimmt das Unternehmen Levy, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Compass Group Deutschland, die Versorgung im Public-Bereich der Red Bull Arena. Die vertraglich vereinbarte Partnerschaft ist auf eine Laufzeit von sechs Jahren angelegt.

Fokus auf verkürzte Wartezeiten

Nach Angaben des Vereins seien in den Auswahlprozess umfangreiche Ergebnisse aus Fan-Spieltagsumfragen eingeflossen. Ziel der Zusammenarbeit sei es, die Wartezeiten an den Verpflegungsständen durch schnellere und komfortablere Abläufe zu reduzieren. Hierfür plane der neue Partner substanzielle Investitionen in die technische Infrastruktur, die Ausstattung der Flächen sowie in digitale Prozesse.

Der Verein teilt mit, dass neben einer optimierten Besucherführung auch das gastronomische Angebot weiterentwickelt werde. Dabei liege ein besonderer Schwerpunkt auf Regionalität, Vielfalt und der Ausrichtung an den Bedürfnissen der Stadionbesucher. Johann Plenge, stellvertretender Sprecher der Geschäftsführung von RB Leipzig, betonte, dass der Partner in einem mehrstufigen Auswahlverfahren überzeugt habe.

Ende der Zusammenarbeit mit Gastrobüro

Mit dem Wechsel endet die Kooperation mit dem bisherigen Dienstleister Gastrobüro, der das Catering seit dem Jahr 2014 verantwortet hatte. Jens König, Geschäftsführer von Levy Europe, erklärte, das Unternehmen wolle gemeinsam mit dem Club demonstrieren, wie modernes Stadion-Catering unter Berücksichtigung von Geschwindigkeit und Qualitätsansprüchen funktioniere.

Bei der Erstellung dieses Artikels kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die Inhalte wurden redaktionell überprüft. Feedback nehmen wir gerne unter news@tageskarte.io entgegen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Lorenzo Parrotta aus Ludwigshafen darf sich nun Weltmeister nennen. In Neapel holte sich der Deutsch-Italiener den Titel in der Kategorie Pizza Contemporanea (zeitgenössische Pizza). Dabei backt Parrotta Pizza nur im Nebenberuf. Eigentlich ist er Chemiearbeiter.

Das Kopenhagener Spitzenrestaurant Noma öffnet im August wieder dauerhaft seine Türen, wobei der in der Kritik stehende René Redzepi die Rolle des Kreativ-Direktors übernimmt. Die operative Verantwortung wird an ein neues Führungsteam übertragen.

Burgermeister will noch 2026 in Österreich starten. Geplant sind zunächst drei Restaurants in Wien, langfristig soll ein Netz von mindestens 20 Standorten entstehen.

Big Squadra eröffnet am 12. Juni das Restaurant Pamela am Berliner Gendarmenmarkt. Der neue Standort ist das vierte Restaurant der Gruppe in Deutschland und erweitert das bestehende Portfolio in Berlin.

Eine internationale Verbraucherumfrage im Auftrag von Lightspeed zeigt, dass Restaurantgäste persönliche Aufmerksamkeit und Freundlichkeit höher bewerten als Beratungskompetenz. In Deutschland werden Probleme zudem häufig direkt mit dem Servicepersonal besprochen.

Das Restaurant Noma will im August 2026 wieder in Kopenhagen eröffnen. Gleichzeitig kündigt das Restaurant eine neue Führungsstruktur sowie ein Konzept mit zwölf saisonalen Abschnitten pro Jahr an.

Die Heitlinger Genusswelten haben eine neue Weinbar in Östringen-Tiefenbach eröffnet. Das Konzept setzt auf regionale Produkte, biodynamische Weine und wird im Winter durch eine Brasserie ergänzt.

Eine aktuelle Befragung im Auftrag von Sodexo untersucht das Essverhalten von Arbeitnehmern in Deutschland. Die Ergebnisse zeigen eine steigende Preissensitivität beim Mittagessen sowie deutliche Unterschiede in den verschiedenen Alters- und Einkommensgruppen.

Das Wiener Café Schwarzenberg feiert im Juni sein 165-jähriges Bestehen als ältestes Kaffeehaus an der Ringstraße. Der Traditionsbetrieb erweitert aus diesem Anlass sein kulinarisches Angebot um eine eigens kreierte Geburtstagstorte.

Die späten Anstoßzeiten vieler Spiele der bevorstehenden Fußball-Weltmeisterschaft könnten Kneipen, Bars und Biergärten in Deutschland erheblich zusetzen. Das zeigt eine Auswertung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) für die Deutsche Presse-Agentur.