Lichtenhainer Wasserfall: Wirtin soll eine viertel Million Euro für die Sanierung zahlen

| Gastronomie Gastronomie

Der Lichtenhainer Wasserfall ist einer der Hauptattraktionen in der Sächsischen Schweiz. Doch bei dem Starkregen im Juli wurde die Stauanlage massiv zerstört. Der Wiederaufbau soll 250.000 Euro kosten, aber dafür will der Freistaat Sachen nicht aufkommen. Stattdessen soll Wirtin Elisabeth König die Sanierung zahlen.

Der Grund: Der Wasserfall rauscht über das Grundstück ihrer Gaststätte „Lichtenhainer Wasserfall“ in die Tiefe. Wie die Bild-Zeitung schreibt, gleicht der Wasserfall zurzeit allerdings einem Rinnsal. „Das Auffangbecken oberhalb des Wasserfalls ist durch den Starkregen vom Juli verschlammt, den Wasserzulauf zum Becken hat’s ganz weggerissen“, so die Wirtin gegenüber der Zeitung. Das Staubecken könne nur mit einem Spezialgerät erreicht werden, erklärt sie die hohen Kosten. Auch eine Stützmauer und ein Steg über dem Auslauf wurden bei dem Unwetter zerstört.

Um für die Sanierung Geld zu sammeln, verkauft die Wirtin, deren Familie seit 1901 die Gaststätte an dem Wasserfall besitzt, nun eine Familienchronik mit historischen Bildern. Außerdem hofft Elisabeth König auf Gelder aus dem Hochwasserfond. Doch ob sie davon etwas abbekommt und wann das Geld fließt, ist bisher nicht bekannt.  


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Gastronomische Akademie Deutschlands hat Drei-Sterne-Koch Christian Bau auf der 78. Frankfurter Buchmesse mit der Goldenen Feder für sein Buch „Paris–Tokio“ ausgezeichnet. Im Rahmen des Wettbewerbs vergab die Jury insgesamt 61 Preise an Verlage und Autoren.

Daniel Craig hat sich einem Bericht der „Times“ zufolge am Londoner Pub „Horseshoe“ beteiligt. Mit zwei Geschäftspartnern wolle der frühere James-Bond-Darsteller das Lokal in Clerkenwell zunächst renovieren lassen.

Klaus Rader, Co-Gründer von L'Osteria, kommt auf Mallorca bei einem Autorennen ums Leben. Die Unfallursache ist unklar. Die Veranstalter sagen nach dem Unfall das Ereignis ab.

Starbucks hat laut Financial Times mit Beratern an einer möglichen Übernahme von Chipotle gearbeitet. Ob bereits ein formelles Angebot vorliegt, ist nicht bekannt; Starbucks verweist auf seinen laufenden Konzernumbau.

Burger King heißt in Australien Hungry Jack’s. Der ungewöhnliche Name geht auf ein Markenproblem aus dem Jahr 1971 zurück. Später eskalierte der Streit zwischen Burger King und seinem australischen Franchisenehmer sogar vor Gericht.

Die Stadt Mainz bleibt bei ihrem Verbot für das Oktoberfest. Daran änderte auch die Vorlage neuer Unterlagen nichts, die der Veranstalter gemeinsam mit dem Gaststättenverband Dehoga am Mittwoch eingereicht hatte.

Tim Raue und der Berliner Unternehmer Nils Hölterhoff starten das Pizza-Konzept "Spizza Pizza" für Flughäfen und Bahnhöfe. Die erste Filiale soll im Dezember am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) eröffnen.

Subway führt ab 2027 ein neues Restaurant- und Markenkonzept in der EMEA-Region ein. „Blueprint“ umfasst neue Restaurantgestaltungen, Bestellwege sowie zusätzliche Angebote für Morgen, Tag und Abend.

Frédéric Prinz von Anhalt blieb mit einer Rechnung von 38.000 Euro allein am Tisch zurück. Was die Frage aufwirft: Muss man wirklich alles zahlen, wenn andere die Zeche prellen? Ein Anwalt klärt auf.

Die Nutzung des Festzeltes ist von der Stadt untersagt worden wegen fehlender Unterlagen. Nun präsentierten Veranstalter und Dehoga Papiere zu Standsicherheit und Brandschutz.