Lieferando Awards: Abstimmung für Deutschlands beste Lieferbetriebe gestartet

| Gastronomie Gastronomie

Lieferando hat die Nominierungen für seine jährlichen Awards bekannt gegeben. In der aktuellen Ausgabe stehen nicht mehr nur Gastronomiebetriebe im Fokus. Das Unternehmen hat die Kategorien erweitert und bezieht verstärkt den Lebensmitteleinzelhandel sowie Fachgeschäfte in die Preisverleihung ein.

Erweiterung der Kategorien und Nominierungsprozess

Seit dem Jahr 2015 zeichnet Lieferando herausragende Partnerbetriebe aus. Die Auswahl der Nominierten erfolgt auf Basis von internen Daten, die sowohl die Anzahl der Bestellungen als auch die Kundenbewertungen auf der Plattform berücksichtigen. Insgesamt werden Preise in 16 nationalen Kategorien vergeben. Zusätzlich gibt es lokale Auszeichnungen in zehn deutschen Großstädten, die jeweils in fünf Kategorien unterteilt sind.

Eine wesentliche Neuerung ist die verstärkte Diversifizierung des Teilnehmerfeldes. Während in den vergangenen Jahren primär Restaurants im Mittelpunkt standen, umfasst die Auswahl nun auch Konditoreien, Blumenläden und Elektronikhändler. Damit reagiert das Unternehmen auf die Entwicklung vom reinen Essenslieferdienst hin zu einer breiter aufgestellten Lieferplattform.

Nationale Auszeichnungen für Gastronomie und Einzelhandel

Im Bereich der nationalen Awards werden unter anderem Titel für den besten Döner, das beste orientalische Restaurant sowie für innovative Konzepte in der Kategorie „Gamechanger“ vergeben. Zu den Nominierten für das beste orientalische Restaurant gehören Betriebe wie Bait Falafel aus Frankfurt am Main, das Köz Adana Grillhaus aus Leipzig und Pamukkale Köz aus Hamburg. In der Kategorie der „Gamechanger“ finden sich Konzepte wie das Pie Me Café aus Bonn, KOURO Delivery aus Hannover sowie TEA99 aus dem Rhein-Main-Gebiet.

Auch der Einzelhandel wird explizit gewürdigt. In der Kategorie „Bestes Lebensmittelgeschäft“ konkurrieren Unternehmen wie Feinkost Käfer aus München, der Tortenboss aus Krefeld und die Bäckerei Kara aus Essen. Im Bereich Einzelhandel stehen zudem Betriebe wie Floristikzauber aus Berlin oder die Liza Blumen & Geschenke Boutique aus Chemnitz zur Wahl. Weitere Kategorien umfassen unter anderem das beste vegane Restaurant und die beste Lebensmittelkette.

Lokale Awards in deutschen Metropolen

Ein zentraler Bestandteil der Awards bleibt die Auszeichnung auf lokaler Ebene. In Städten wie Berlin, Hamburg, München, Köln und Frankfurt werden jeweils die besten Anbieter in den Sparten Burger, Sushi und Pizza gesucht.

In Hamburg ist mit Vy Delivery der Vorjahressieger des Titels „Bestes Restaurant Deutschlands“ erneut unter den Nominierten. In der Bundeshauptstadt Berlin treten Betriebe wie doppelt Käse, Habba Habba und die Kette Milano Vice gegeneinander an. Auch in Städten wie Düsseldorf, Stuttgart, Dortmund, Leipzig und Hannover werden die lokalen Favoriten durch das Kunden-Voting ermittelt. Zu den Nominierten in Frankfurt zählen beispielsweise Kicherherz, Fifty Fifty und die Oppenheimer Sushibar, während in München Betriebe wie Gold-Stäbchen und Green Elephant zur Wahl stehen.

Sichtbarkeit und Preise für die Gewinner

Die Abstimmung erfolgt über eine dedizierte Landingpage des Anbieters. Die teilnehmenden Betriebe konkurrieren nicht nur um die Anerkennung der Kunden, sondern auch um materielle und marketingrelevante Vorteile. Die Gewinner erhalten eine physische Trophäe sowie ein Marketingpaket für die Außen- und Online-Kommunikation.

Ein wesentlicher ökonomischer Vorteil für die Preisträger ist die garantierte Platzierung im „Top Rank“ auf der Lieferando-Plattform für einen Zeitraum von zwei Wochen. Diese erhöhte Sichtbarkeit innerhalb der App und auf der Webseite zielt darauf ab, die Bestellzahlen der ausgezeichneten Partner weiter zu steigern. Die offizielle Bekanntgabe der Gewinner und die Preisverleihung sind für März 2026 angesetzt.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Wechsel in der Duisburger schauinsland-reisen-arena: Ab der Saison 2026/27 übernimmt Supreme Sports Hospitality das gesamte Catering. Der neue Partner setzt auf eine Mischung aus Investitionen in die Infrastruktur, bewährten Stadion-Klassikern und innovativen Food-Konzepten.

Mit „OMA – Opportunity for More Authenticity“ gewinnt ein Team der FHWien der WKW den europäischen Hospitality-Wettbewerb in Amsterdam. Die Idee nutzt das kulinarische Wissen lokaler Großmütter, um Gästen authentische Food-Erlebnisse zu bieten.

Seit Ewigkeiten galt auf der Wiesn: Sechs Münchner Biere gibt es dort - und kein einziges mehr. Doch die Bier-Frage wird nun endgültig zum Politikum. Denn eine Brauerei plant die Revolution.

In Mainz-Gonsenheim setzt das Weingut St. Antony auf ein Gastronomiekonzept, das die Tradition der klassischen Eckkneipe aufgreift. Unter dem Namen Heiliger Anton wurde ein Pop-up-Restaurant eröffnet, das den Fokus auf soziale Interaktion und eine unkomplizierte Bewirtung legt.

Im Salzburger Hotel und Restaurant Cool Mama sorgt eine strikte Bekleidungsvorschrift für öffentliche Diskussionen. Einer Frau wurde bei der Reservierungsanfrage für das Sky-Restaurant eine Absage erteilt, da sie ein Kopftuch trägt. Das Gastronomieunternehmen beruft sich auf die Hausordnung, während die Betroffene den Vorwurf der Diskriminierung erhebt.

Pizza Hut steht vor einem bedeutenden Umbruch auf dem US-Markt. Die Muttergesellschaft Yum! Brands hat die Schließung von 250 leistungsschwachen Standorten angekündigt und prüft derzeit strategische Optionen für die Zukunft der Marke.

Die Hamburger Systemgastronomie-Kette Schweinske gibt die Mehrwertsteuersenkung ab März 2026 über gezielte Preisnachlässe an ihre Gäste weiter. Damit wählt das Unternehmen einen anderen Weg als weite Teile der Branche.

Vom 19. Februar bis zum 1. März lädt das Feinschmeckerfestival «eat! Berlin» zu besonderen kulinarischen Angeboten ein. Braucht man Anzug und Kleid? Und muss man wissen, wo welches Besteck liegt?

Die Gewerkschaft NGG fordert nach Bekanntwerden neuer Zahlen zu Mindestlohnverstößen im Gastgewerbe eine personelle Verstärkung der Finanzkontrolle Schwarzarbeit und eine verpflichtende digitale Zeiterfassung.

Das Berliner Drei-Sterne-Restaurant Rutz ordnet seine Küchenstruktur neu. Nach zwölf Jahren hat der bisherige Küchenchef Dennis Quetsch den Betrieb in Berlin-Mitte zum Jahreswechsel auf eigenen Wunsch verlassen. Die Nachfolge treten zwei Talente aus den eigenen Reihen an, die künftig unter der Leitung von Küchendirektor Marco Müller eine Doppelspitze bilden.