Lieferando bringt Gourmet-Gerichte – Anton Schmaus erster Partner

| Gastronomie Gastronomie

Bislang eher dafür bekannt Pizza, Burger und Nudeln, meist per Fahrradkurier, auszuliefern, startet Lieferando jetzt in das Gourmet-Geschäft. Erster Partner ist der Sternekoch Anton Schmaus, dessen Gerichte zukünftig in München ausgeliefert werden. Schmaus lässt im Luxushotel kochen.

Die Zubereitung übernimmt das Küchenteam des Luxushotels The Charles Hotel in München unter der Regie von Thomas Anton Beiglböck. Weitere Städte sollen zeitnah folgen, schreibt Schmaus auf LinkedIn. Die Preise pro Gericht betragen zwischen 15 und 35 Euro. 

„Ich freue mich sehr, dass ich den Auftakt für dieses Mega-Projekt von Lieferando machen darf. Das Angebot startet nun in München und ich habe Vorspeisen kreiert wie Beef Carpaccio, Hamachi Ceviche oder Linsenköfte. Dazu gibt es eine bunte Auswahl an Hauptspeisen, zum Beispiel pochierter Lachs, geschmorte Rinderbacke, Rote Beete Curry oder Sucukpasta. Ein Teil dieser Gerichte serviere ich auch der Nationalmannschaft des DFB“, so Schmaus weiter 

Für ihn sei das eine tolle Möglichkeit, seine Küche auch außerhalb meines Heimatmarktes Regensburg zu präsentieren. Lieferando habe dazu eigens eine spezielle und sehr hochwertige Verpackungen entwickelt, die Frische und Qualität der Speisen sicherstellen soll.

Beim Bestellvorgang soll für Kundinnen und Kunden alles beim Alten bleiben. Die Bestellung erfolgt wie gewohnt über die Lieferando-App oder -Webseite. Der Lieferstatus kann ebenfalls in Echtzeit verfolgt werden. Die Mahlzeiten sollen eine durchschnittliche Lieferzeit von 35 Minuten haben.

Auf lange Sicht soll sich das neue Programm nicht nur auf München beschränken, sondern sich auf weitere Städte ausdehnen und auch andere Küchenstars mit ins Sortiment aufnehmen. So folgt nach Informationen von GQ bald auch TV-Bekanntheit Steffen Henssler als Lieferando-Koch.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Berliner Kuchel Eck am Ludwigkirchplatz hat wieder geöffnet. Seit Anfang Mai wird die traditionsreiche Eckkneipe von Gastronom Josef Laggner betrieben. Der Gastro-Unternehmer setzt auf die Fortführung der klassischen Eckkneipentradition.

Die Frankfurter Hospitality-Gruppe Cuisyn setzt auf die Übernahme und Weiterentwicklung bestehender Gastronomiebetriebe. Als aktuelles Beispiel nennt das Unternehmen die Integration der Wille Gastronomie Gruppe, durch die die Mitarbeiterzahl auf mehr als 500 gestiegen sei.

Die Berliner Bar Mokka Milch öffnet am 12. Juni nach einer knapp zweiwöchigen Pause erneut ihre Türen. Zuvor hatten technische Probleme und Anpassungen interner Abläufe zu einer vorübergehenden Schließung geführt.

Lorenzo Parrotta aus Ludwigshafen darf sich nun Weltmeister nennen. In Neapel holte sich der Deutsch-Italiener den Titel in der Kategorie Pizza Contemporanea (zeitgenössische Pizza). Dabei backt Parrotta Pizza nur im Nebenberuf. Eigentlich ist er Chemiearbeiter.

Das Kopenhagener Spitzenrestaurant Noma öffnet im August wieder dauerhaft seine Türen, wobei der in der Kritik stehende René Redzepi die Rolle des Kreativ-Direktors übernimmt. Die operative Verantwortung wird an ein neues Führungsteam übertragen.

Burgermeister will noch 2026 in Österreich starten. Geplant sind zunächst drei Restaurants in Wien, langfristig soll ein Netz von mindestens 20 Standorten entstehen.

Big Squadra eröffnet am 12. Juni das Restaurant Pamela am Berliner Gendarmenmarkt. Der neue Standort ist das vierte Restaurant der Gruppe in Deutschland und erweitert das bestehende Portfolio in Berlin.

Eine internationale Verbraucherumfrage im Auftrag von Lightspeed zeigt, dass Restaurantgäste persönliche Aufmerksamkeit und Freundlichkeit höher bewerten als Beratungskompetenz. In Deutschland werden Probleme zudem häufig direkt mit dem Servicepersonal besprochen.

Das Restaurant Noma will im August 2026 wieder in Kopenhagen eröffnen. Gleichzeitig kündigt das Restaurant eine neue Führungsstruktur sowie ein Konzept mit zwölf saisonalen Abschnitten pro Jahr an.

Die Heitlinger Genusswelten haben eine neue Weinbar in Östringen-Tiefenbach eröffnet. Das Konzept setzt auf regionale Produkte, biodynamische Weine und wird im Winter durch eine Brasserie ergänzt.