Lieferando-Mutter Just Eat erwartet Jahresverlust

| Gastronomie Gastronomie

Trotz steigender Bestellzahlen rechnet die Lieferando-Mutter Just Eat Takeaway auf Jahressicht mit einem operativen Verlust. Das liege unter anderem an der Übernahme des US-Lieferdienstes Grubhub, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Amsterdam mit.

Man wolle weiter in Wachstum investieren. Höhere Marktanteile seien wichtiger als das bereinigte operative Ergebnis. Die Marge des operativen Ergebnisses gemessen am Bruttotransaktionswert solle 2021 bei minus 1 bis minus 1,5 Prozent liegen, hieß es in der Mitteilung.

Aus eigener Kraft stieg die Zahl aller Bestellungen in den Monaten April bis Juni im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 47 Prozent auf 212,4 Millionen. Sogenannte Marketplace-Bestellungen machen nach wie vor den Löwenanteil aus. Dabei vermittelt Just Eat zwischen Kunden und Restaurant und streicht dafür eine Provision ein.

Bestellungen, die von Just Eat selbst ausgeliefert werden, legten ohne die USA um 131 Prozent zu. Rechnet man die Grubhub-Übernahme hinzu, lag das Wachstum spürbar darunter. Auch im Vergleich zum Vorquartal ließ das Tempo etwas nach. (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

Airbus als Restaurant: Gemeinde will Transport in Tierpark verhindern

Um den geplanten Transport eines Airbus der Bundeswehr in den Serengeti-Park Hodenhagen gibt es Streit. Die Gemeinde Wedemark will den Schwertransport verhindern. Der Tierpark will aus dem ausrangierten Flieger ein Restaurant machen.

Unterwegs mit Sophia Krekel

Employer Branding, Mitarbeitergewinnung und weitere Themen, die die Branche zur Zeit besonders bewegen, diskutierte Sophia Krekel, Senior Team Manager Hospitality Solutions bei Hotelcareer | Gastrojobs by StepStone mit namhaften Vertretern* der Branche. Wir haben sie dabei begleitet und alle relevanten Links zum Nachhören sowie Anschauen zusammengestellt.

„Bowl all day“-Konzept: Natoo feiert Premiere am Flughafen Frankfurt 

Am 15. September eröffnete die erste Natoo-Filiale im Terminal 1A des Frankfurter Flughafens. Die Gäste können sich auf fleischfreie Bowls freuen. Ergänzt wird das Angebot um Reisbällchen, Salate und vegane Joghurts.

Berlin Food Week 2021: Mehr Klimaschutz auf den Tellern

Beim Festival Berlin Food Week, das am Montag startet (bis 26. September), geht es in Dutzenden von Lokalen um Klimafreundlichkeit auf dem Teller. Getafelt wird mit besonderen Menüs 2021 nicht nur in der Hauptstadt, es sind auch etwa 20 auswärtige Lokale dabei, von München über Düsseldorf bis Hamburg.

Leaders Club-Jubiläum: Ehrungen für Konzepte und Persönlichkeiten

Der Leaders Club hat mit einer Veranstaltung im Club im Münchner Werksviertel-Mitte sein 20-jähriges Bestehen gefeiert. Dabei wurde auch  Titel „Award-Allstar“ an das Restaurant brenner verliehen. Ferner wurden Persönlichkeiten für ihren Einsatz für die Gastronomie ausgezeichnet.

Wirthauswiesn: München feiert auch ohne Oktoberfest

Die Wiesn ist abgesagt - doch die Münchner lassen sich die Stimmung nicht verderben. In Tracht feierten sie den abgesagten Wiesn-Auftakt in Gaststätten oder mit Picknickkorb auf der Theresienwiese. Nächstes Jahr will München wieder ein echtes Oktoberfest haben.

Wirte skeptisch bei 2G-Option in Sachsen-Anhalt

Gastronomen in Sachsen-Anhalt blicken mit Skepsis auf das neu eingeführte 2G-Optionsmodell. Die häufigen Umstellungen der Regelungen seien für die Gäste nicht mehr nachvollziehbar, so ein Wirt.

Berlin Food Week: Gastronomie setzt auf Klimaschutz

Nachhaltiges Kochen liegt nicht nur daheim im Trend, sondern auch in Restaurants. So geht es auch beim Festival Berlin Food Week in Dutzenden von Lokalen um Klimafreundlichkeit. Getafelt wird dabei 2021 nicht nur in der Hauptstadt, es sind auch etwa 20 auswärtige Lokale dabei.

Impulse, Denkanstöße und neue Geschäftsmodelle beim Forum Systemgastronomie

Ein besonderes Highlight und fest verankert im Anuga-Messekalender ist das Forum Systemgastronomie des DEHOGA-Initiativkreises Gastgewerbe. Aufgrund der geltenden Corona-Regelungen ist die Teilnehmerzahl allerdings in diesem Jahr auf 200 begrenzt. Eine digitale Übertragung ist geplant.

«St. Oberholz»-Chef plant Projekte zum Wohnen, Arbeiten und Leben auf dem Land

Er war mit seinem Café «St. Oberholz» in Berlin-Mitte einer der Pioniere des mobilen Arbeitens: Der Unternehmer Ansgar Oberholz hat neue Pläne - fürs Land. Dafür haben seinen Investoren einen Gutshof in Mecklenburg erworben.