Lieferando und Vytal vereinfachen Mehrwegrückgabe

| Gastronomie Gastronomie

Lieferando und der pfandfreie Mehrweganbieter Vytal ermöglichen erstmals die kostenlose Rücknahme von Mehrwegbehältern. Zu Beginn der Kooperation sind über 50 Restaurants in Berlin und Köln dabei – weitere Städte und Restaurants sollen folgen. Wer Essen in Vytal-Behältern bestellt, kann diese bei der nächsten Lieferung von einem der teilnehmenden Restaurants abholen lassen. Seit Februar 2022 bietet Lieferando die Lieferung in Mehrwegbehältern mit Vytal an. Als erster Bestellmarktplatz erweitert Lieferando dies nun um die vereinfachte Rücknahme.

In Köln wurde der neue Abholservice bereits getestet. Zukünftig wird die Rückgabemöglichkeit in weiteren Städten angeboten, darunter Hamburg, München, Frankfurt, Düsseldorf, Stuttgart und Nürnberg.

"Die Zukunft ist Mehrweg – insbesondere wegen der gesetzlichen Regelungen, die wir in Deutschland haben. Darum begrüßen wir es, dass immer mehr Gastronom:innen auf Einwegverpackungen verzichten, auch ohne Verpflichtung. Smarte Rückgabeoptionen erleichtern es Gastronom:innen und Verbraucher:innen gleichermaßen, mehr Mehrweg im Alltag zu verwenden. Vytals Mehrweglösung ist zudem digital und einfach zu nutzen, beste Voraussetzungen also für den weiteren Ausbau dieser Rückgabeoption bei unseren Marktplatzrestaurants", so
Lieferando-Geschäftsführerin Katharina Hauke.

"Wir freuen uns riesig, dass Lieferando die Rückgabe und damit die Wahl für eine bequeme Mehrweglösung weiter erleichtert. Die erfolgreiche Pilotphase hat gezeigt, dass wir damit etwas verändern können und die Verbraucher:innen sich häufiger für Mehrweg entscheiden. Die Lieferando-Rückgabeoption für unsere Vytals deutschlandweit auszubauen, ist aus unserer Sicht der nächste richtige Schritt", erklärte Vytal Geschäftsführerin Dr. Josephine Kreische.

Um die Vytals bei einem teilnehmenden Restaurant zu retournieren, wird die neue Bestellung in den Lieferando-Warenkorb gelegt sowie  “Abholung von Vytal Mehrwegverpackung(en)” ausgewählt. Die zuvor genutzten Vytals nehmen die Fahrer dann bei Auslieferung wieder mit. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Starbucks hat laut Financial Times mit Beratern an einer möglichen Übernahme von Chipotle gearbeitet. Ob bereits ein formelles Angebot vorliegt, ist nicht bekannt; Starbucks verweist auf seinen laufenden Konzernumbau.

Burger King heißt in Australien Hungry Jack’s. Der ungewöhnliche Name geht auf ein Markenproblem aus dem Jahr 1971 zurück. Später eskalierte der Streit zwischen Burger King und seinem australischen Franchisenehmer sogar vor Gericht.

Die Stadt Mainz bleibt bei ihrem Verbot für das Oktoberfest. Daran änderte auch die Vorlage neuer Unterlagen nichts, die der Veranstalter gemeinsam mit dem Gaststättenverband Dehoga am Mittwoch eingereicht hatte.

Tim Raue und der Berliner Unternehmer Nils Hölterhoff starten das Pizza-Konzept "Spizza Pizza" für Flughäfen und Bahnhöfe. Die erste Filiale soll im Dezember am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) eröffnen.

Subway führt ab 2027 ein neues Restaurant- und Markenkonzept in der EMEA-Region ein. „Blueprint“ umfasst neue Restaurantgestaltungen, Bestellwege sowie zusätzliche Angebote für Morgen, Tag und Abend.

Frédéric Prinz von Anhalt blieb mit einer Rechnung von 38.000 Euro allein am Tisch zurück. Was die Frage aufwirft: Muss man wirklich alles zahlen, wenn andere die Zeche prellen? Ein Anwalt klärt auf.

Die Nutzung des Festzeltes ist von der Stadt untersagt worden wegen fehlender Unterlagen. Nun präsentierten Veranstalter und Dehoga Papiere zu Standsicherheit und Brandschutz.

Das Landesumweltamt NRW hat Geruchsmessungen an Holzkohlegrillanlagen in der Gastronomie beauftragt. Ein Forschungsbericht im Auftrag des Umweltbundesamtes untersucht die Emissionen gewerblicher Grills und die Wirksamkeit von Abgasreinigungssystemen.

 

Sechs Köche treten am 16. November in München im Finale von „Koch des Jahres“ an. In fünf Stunden müssen sie ein Drei-Gänge-Menü zubereiten, das anschließend von einer zwölfköpfigen Jury bewertet wird.

Das Posthotel Alexander Herrmann in Wirsberg verändert seine Gastronomie. Im Mittelpunkt stehen das auf 172 Abende begrenzte AURA unchained 172 und die Umwandlung des Bistros „oma & enkel“ in ein fränkisches Wirtshaus.