L’Osteria expandiert nach Dänemark

| Gastronomie Gastronomie

L’Osteria expandiert in den Norden und eröffnet im Sommer den ersten Standort in Dänemark. Wie das Unternehmen mitteilt, ist die Stadt Aalborg als erster Sitz für das Restaurantkonzept vorgesehen. Mit diesem Markteintritt ist L’Osteria künftig in insgesamt elf Ländern vertreten. Für die Umsetzung in Dänemark arbeitet das Unternehmen mit dem Franchisepartner Jan Vinther Laursen zusammen. Dieser ist Mitinhaber der dänischen Restaurantkette Bone’s und verfügt laut Mitteilung über eine Branchenerfahrung von mehr als 40 Jahren.

Kooperation mit lokalem Partner

Nach Angaben des Unternehmens stellt der Schritt nach Dänemark eine strategische Entscheidung für den Netzausbau in Nordeuropa dar. Der Geschäftsführer der FR L’Osteria SE, Jacek Trybuchowski, gibt an, dass Skandinavien für eine ausgeprägte Gastronomiekultur stehe. Das Unternehmen sehe im dänischen Markt ein großes Potenzial. Der neue Partner Jan Vinther Laursen soll die Marke gemeinsam mit seinem Team vor Ort etablieren. Nach der ersten Eröffnung in Aalborg ist die Erschließung weiterer Standorte geplant. Hierbei nennt das Unternehmen unter anderem die Städte Aarhus, Odense und Kopenhagen als zukünftige Ziele für das Standortnetz.

Bis zu fünfzehn dänische Standorte

Mittelfristig strebt die Gruppe den Aufbau von 10 bis 15 L’Osteria Restaurants in Dänemark an. Jan Vinther Laursen bezeichnet die Dynamik des Systems, das bereits über 200 Restaurants umfasst, als beeindruckend. Laut seiner Aussage verspricht der Einstieg Inspiration und Mehrwert. Er freue sich auf die Zusammenarbeit mit der gesamten Organisation. Das Unternehmen schließt zudem nicht aus, die Expansion langfristig auf weitere nordische Länder auszuweiten. Der dänische Markt dient somit als Ausgangspunkt für die angestrebte Präsenz in der gesamten Region.

Internationaler Ausbau strategischer Schwerpunkt

Seit der Gründung im Jahr 1999 ist die Kette auf 216 Standorte angewachsen. Während die Expansion im deutschen Heimatmarkt fortgesetzt wird, liegt der Fokus verstärkt auf dem internationalen Wachstum. Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 23 neue Einheiten eröffnet, wobei vier Neueröffnungen im Ausland stattfanden, darunter in Frankreich und Spanien. CEO Jacek Trybuchowski erklärt hierzu: „Unser Anspruch ist klar: Wir wollen innerhalb der nächsten fünf Jahre ‚European Champion in Casual Dining‘ werden und unserer Vision ‚The Joy of Italy – everywhere for everyone‘ immer näherkommen.“ Neben Dänemark sieht das Unternehmen weiteres Potenzial im Vereinigten Königreich sowie in bestehenden Märkten.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Starbucks hat laut Financial Times mit Beratern an einer möglichen Übernahme von Chipotle gearbeitet. Ob bereits ein formelles Angebot vorliegt, ist nicht bekannt; Starbucks verweist auf seinen laufenden Konzernumbau.

Burger King heißt in Australien Hungry Jack’s. Der ungewöhnliche Name geht auf ein Markenproblem aus dem Jahr 1971 zurück. Später eskalierte der Streit zwischen Burger King und seinem australischen Franchisenehmer sogar vor Gericht.

Die Stadt Mainz bleibt bei ihrem Verbot für das Oktoberfest. Daran änderte auch die Vorlage neuer Unterlagen nichts, die der Veranstalter gemeinsam mit dem Gaststättenverband Dehoga am Mittwoch eingereicht hatte.

Tim Raue und der Berliner Unternehmer Nils Hölterhoff starten das Pizza-Konzept "Spizza Pizza" für Flughäfen und Bahnhöfe. Die erste Filiale soll im Dezember am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) eröffnen.

Subway führt ab 2027 ein neues Restaurant- und Markenkonzept in der EMEA-Region ein. „Blueprint“ umfasst neue Restaurantgestaltungen, Bestellwege sowie zusätzliche Angebote für Morgen, Tag und Abend.

Frédéric Prinz von Anhalt blieb mit einer Rechnung von 38.000 Euro allein am Tisch zurück. Was die Frage aufwirft: Muss man wirklich alles zahlen, wenn andere die Zeche prellen? Ein Anwalt klärt auf.

Die Nutzung des Festzeltes ist von der Stadt untersagt worden wegen fehlender Unterlagen. Nun präsentierten Veranstalter und Dehoga Papiere zu Standsicherheit und Brandschutz.

Das Landesumweltamt NRW hat Geruchsmessungen an Holzkohlegrillanlagen in der Gastronomie beauftragt. Ein Forschungsbericht im Auftrag des Umweltbundesamtes untersucht die Emissionen gewerblicher Grills und die Wirksamkeit von Abgasreinigungssystemen.

 

Sechs Köche treten am 16. November in München im Finale von „Koch des Jahres“ an. In fünf Stunden müssen sie ein Drei-Gänge-Menü zubereiten, das anschließend von einer zwölfköpfigen Jury bewertet wird.

Das Posthotel Alexander Herrmann in Wirsberg verändert seine Gastronomie. Im Mittelpunkt stehen das auf 172 Abende begrenzte AURA unchained 172 und die Umwandlung des Bistros „oma & enkel“ in ein fränkisches Wirtshaus.