LSG-Küche kalt: Catering-Streik könnte Flugausfälle verursachen

| Gastronomie Gastronomie

Bei der Lufthansa bleibt an diesem Donnerstag voraussichtlich die Küche kalt. Die Gewerkschaft Verdi hat die Belegschaften der Großküchen an den Flughäfen Frankfurt und München zu einem 24-Stunden-Streik aufgerufen, der bereits um Mitternacht beginnen sollte.

Die Fluggesellschaft will Flugausfälle möglichst vermeiden und geht daher auf innerdeutschen und europäischen Strecken ohne Bordverpflegung in die Luft. Passagiere sollen sich möglichst selbst Proviant mitbringen oder sich in den Abflugbereichen an den kostenlos zur Verfügung gestellten Lebensmitteln bedienen. Auf Fernflügen aus München und Frankfurt gibt es an Bord ein eingeschränktes Angebot aus Verpflegungsboxen. Einzelne Verspätungen oder Flugausfälle sind aber laut einem Sprecher nicht ausgeschlossen.

Hintergrund des Arbeitskampfes ist der beschlossene Verkauf des Europageschäfts der Cateringtochter LSG Sky Chefs mit gut 7000 Beschäftigten an den Schweizer Weltmarktführer Gategroup. Verdi verlangt tarifliche Absicherungen für die Mitarbeiter. Unter dem neuen Eigentümer erwartet die Gewerkschaft Sparmaßnahmen und niedrigere Gehälter. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die meisten Gourmetrestaurants seien weniger gefragt als noch vor einigen Jahren, erklärt Gusto-Gründer Markus Oberhäußer und verweist auf ein Überangebot an Fine-Dining-Konzepten. Zum Koch des Jahres kürt der Restaurantführer Sebastian Obendorfer vom Eisvogel in Neunburg vorm Wald.

True Food Kitchen hat ein Chapter 11-Verfahren beantragt und zwölf Restaurants geschlossen. Die US-Kette, an der Oprah Winfrey weiterhin beteiligt ist, betreibt noch 34 Standorte und plant einen gerichtlich beaufsichtigten Verkaufsprozess.

Am 2. November verkündet der Michelin Guide Schweiz seine Restaurantauswahl für das Jahr 2026. Die Zeremonie findet dieses Jahr auf fast 1.500 Metern Höhe in Andermatt in den Schweizer Alpen statt.

Das Münchner Oktoberfest ist ein Millionen-Spektakel. Doch noch nie war so viel los wie in diesem Jahr. Von einer «Gute-Laune-Wiesn» spricht die Stadt - doch wo viel Licht ist, gibt es auch Schatten.

Paris führt das Streetfood-Ranking von Radical Storage vor Athen und Thessaloniki an. Die Untersuchung aus April 2026 vergleicht 6.897 Betriebe und berücksichtigt unter anderem Anbieterdichte, Preise und Bewertungen.

Napoli on the Road in London führt die Rangliste 50 Top Pizza World 2026 vor Una Pizza Napoletana in New York und Confine in Mailand an. Pizza Zulu in Fürth erreicht als einziger deutscher Betrieb Platz 33.

Das Münchner Oktoberfest ist bisher ausgesprochen gut besucht. Bis inklusive Mittwoch kamen 5,2 Millionen Besucher, wie aus anonymisierten Mobilfunkdaten hervorgeht. Das waren rund 700.000 mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Das «Fogón Asado» in Buenos Aires steht in der jährlichen Tripadvisor-Rangliste ganz oben in der weltweiten Gunst der Restaurantbesucher. In dem Grilllokal wird Fleisch ähnlich wie Wein verkostet.

Der McChicken wird rund. McDonald’s Deutschland ergänzt sein Hähnchenangebot seit dem 30. September außerdem um zwei befristete McChicken-Varianten, einen weiteren McCrispy, McWings und zwei neue Boxen.

Taco Bell kündigt auf Instagram die Eröffnung seines ersten öffentlich zugänglichen Deutschland-Restaurants für den 3. Oktober in Köln an. Der ursprünglich für den 24. September vorgesehene Start war verschoben worden.