Mälzers Meisterklasse - Zwölf Profis und Autodidakten suchen ihre kulinarische Handschrift

| Gastronomie Gastronomie

Die neue Koch-Show "Mälzers Meisterklasse" startet am 4. November 2025 auf VOX und wird dann immer dienstags um 20:15 Uhr ausgestrahlt. Bereits ab dem 28. Oktober ist das Format bei RTL+ verfügbar. In insgesamt sechs Folgen sucht Spitzenkoch Tim Mälzer den ultimativen Charakterkoch von morgen.

Mälzer betreut und coacht eine handverlesene Auswahl von zwölf Gastro-Profis, ausgebildeten Köchen und talentierten Autodidakten. Sein erklärtes Ziel ist es, jemanden zu finden, der "erinnerungswürdige und bemerkenswerte Teller kreiert" und eine persönliche kulinarische Handschrift entwickelt, perfektioniert und unverkennbar macht.

Mentor, Herausforderungen und Jury

Als Mentor teilt Tim Mälzer in jeder Episode seine über Jahrzehnte gesammelte Expertise, führt die Teilnehmenden in neue Geschmackswelten und stellt sie mit seinem Stil vor neue Herausforderungen.

Am Ende jeder Sendung muss mindestens ein Talent die Meisterklasse verlassen. Nach einer entscheidenden "Zweiten Chance"-Runde zieht Mälzer das Fachwissen von Jan Hartwig (3 Michelin-Sterne) zurate, der final entscheidet, wer bleiben darf und wer gehen muss.

Jan Hartwig beschreibt die Show nicht nur als Wettbewerb: "Mälzers Meisterklasse ist mehr als ein Wettbewerb – es ist eine Reise voller Leidenschaft und Kreativität. Im Fokus: die Entwicklung der eigenen Handschrift. Die größte Herausforderung für mich ist, bei aller Emotionalität stets die Balance zu halten und ein objektives Urteil zu fällen."

Gewinn und Zukunftsperspektiven

Der Siegerin oder dem Sieger winkt neben einem Preisgeld von 50.000 Euro auch ein exklusives Mentorship durch Tim Mälzer persönlich. Als Höhepunkt fordert Mälzer die Gewinnerin oder den Gewinner von "Mälzers Meisterklasse" zu einem Duell bei seiner Sendung "Kitchen Impossible" heraus.

Die zwölf Kandidatinnen und Kandidaten bringen unterschiedliche Hintergründe mit – von ausgebildeten Köchen aus der Spitzengastronomie über Food-Creator bis hin zu ambitionierten Quereinsteigern – vereint durch die Leidenschaft für das Kochen und die Suche nach dem "Kulinarischen Ich".

Das Teilnehmerfeld von Mälzers Meisterklasse im Überblick

Die zwölf Teilnehmenden sind:

Alexander Högner (31): Aktueller Küchenchef im "Bergson Kunstkraftwerk" in München. Kocht klassische Küche modern interpretiert. War 2024 Finalist beim Wettbewerb "Koch des Jahres". Möchte sich mit dem Gewinn selbstständig machen.

Andita Schirmacher (48): Autodidaktin aus Indonesien, gibt Kochkurse mit Fokus auf die indonesische Küche. Spezialisiert auf filigranes Arbeiten und frische Gewürzpasten. Träumt von einer kulinarischen Reisedokumentation durch Indonesien.

Christina Steindl (34): Küchenchefin im Hotel Elisabeth in Kirchberg und selbstständig als Eventmanagerin. Die Tirolerin ist Jägerin und legt Wert auf die Wiederbelebung vergessener Tiroler Hausmannsgerichte, modern interpretiert. Möchte sich mit Tims Hilfe vollständig selbstständig machen.

Gabriel Arendt (48): Kein gelernter Koch, der durch kulinarische Reisen und mutiges Spiel mit Zutaten seinen Stil fand. Folgt dem Konzept "Vom Lebewesen zum Lebensmittel". Möchte seine Selbstständigkeit ausbauen und träumt von einer eigenen TV-Sendung.

Kai Birmanns (26): Arbeitet seit zwei Jahren mit Fisch und veredelt diesen. Kocht puristisch, bevorzugt französische, fruchtige und frische Küche. Möchte ein Süßwasserfisch-Restaurant in Wien eröffnen.

Luisa Jordan (29): Küchenchefin im Familienhotel Jordan’s Untermühle und Inhaberin des eigenen Restaurants "Lus Bunter Genuss". Steht für frische Wohlfühlküche, vereint Genuss und Gesundheit mit Einflüssen aus dem Orient und dem Ayurveda. Zielt auf einen Michelin-Stern ab.

Monika Schuster (55): Küchenmeisterin, Diätköchin, Foodstylistin und Kochbuchautorin. Ihr Fokus liegt auf Gemüse, das sie als herausforderndste und kreativste Art der Geschmackskombination empfindet. Arbeitete zehn Jahre eng mit Eckart Witzigmann zusammen. Träumt von einer eigenen Kochsendung über Gemüse.

Philipp Zitterbart (36): Content Creator und Presenter. War mit dem Foodtruck "Roll ‘n Soul" selbstständig. Seine Küche steht für Vielfalt und die Überschreitung kulinarischer Grenzen, kombiniert ostafrikanische, französische und deutsche Küche. Strebt danach, wieder ein Restaurant zu betreiben und ein Kochbuch zu veröffentlichen.

Sunil Prajapati (33): Ursprünglich aus Nepal, heute Privatkoch. Seine Handschrift sind nepalesische, europäische, französische und asiatische Crossover-Gerichte. Möchte ein eigenes Café oder Bistro eröffnen.

Serena Loddo (33): Betreibt die erste Pasta-Manufaktur in Limburg und ist Autorin des Kochbuchs "Come a casa". Liebt die sardische Heimat. Möchte eine Kochschule eröffnen und ihre Pasta online vertreiben.

Clara Hunger (30): Sous-Chefin im Sternerestaurant Tulus Lotrek in Berlin. Fokus auf kreative, handwerklich anspruchsvolle Küche mit internationalen Einflüssen. War bereits bei Tim Mälzer in der Bullerei tätig. Möchte ihr eigenes Fine-Dining-Restaurant mit Ausbildungsbetrieb gründen.

Gina Diller (42): Ungelernte Köchin und Hotelfachfrau, Gründerin einer Eventagentur. Fokus auf Vorspeisen, Finger Food und Fine Dine Streetfood. Möchte ihren Cateringbetrieb mit Fokus auf vegane und vegetarische Angebote in einer eigenen Location wieder aufnehmen.

Tobias Meier (25): Stipendiat der Uccelin Stiftung, sammelt Erfahrung in internationalen Sterne-Restaurants. Kochte drei Jahre für Tim Raue. Liebt leichte Küche mit cremigen, intensiven Aromen und das Spiel mit Säuren. Träumt von zwei getrennten, aber verbundenen Restaurants in seiner Heimat: einem Wirtshaus und einem Gourmetrestaurant mit Sternenziel.

Tim Mälzers Ratschläge für Hobbyköche

Unabhängig von der neuen Show gab Tim Mälzer der Deutschen Presse-Agentur (dpa) einen einfachen Tipp für Hobbyköche: "Keine Angst haben." Er betonte, dass Angst vor Fehlern in der Küche der größte Fehler sei, da es "tausend Wege gibt, die nach Rom führen".

Ein weiterer Ratschlag Mälzers ist die Wiederholung eines Gerichts: Er empfiehlt, ein Gericht, das man kochen lernen möchte, regelmäßig, beispielsweise alle zwei Wochen, zuzubereiten. Dadurch werde man routinierter und mit jedem Mal besser, da bestimmte Abläufe ohne Zögern ausgeführt werden könnten.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Seit eineinhalb Wochen wird gezapft und gefeiert auf dem Stuttgarter Frühlingsfest. Halbzeit. Wie kommt die große Sause auf dem Cannstatter Wasen an? Die Veranstalter legen die Zahlen offen.

Zwei Hotels am Schluchsee stellen die Kulinarik in den Mittelpunkt ihres Konzepts. Während die Mühle Schluchsee ihr Restaurant als eigenständiges Ziel positioniert, integriert der Auerhahn die Gastronomie in den gesamten Aufenthalt.

Die Zahl der Gastronomiebetriebe in Großbritannien sinkt kontinuierlich, wobei im ersten Quartal 2026 täglich mehr als drei Standorte aufgegeben wurden. Steigende Lohnkosten und steuerliche Belastungen setzen die Branche unter Druck.

Das Restaurant Heritage im Hamburger Hotel Le Méridien öffnet am 30. April nach einer technischen Modernisierung der Küchenbereiche wieder seine Türen. Neben einem aktualisierten Speisenangebot setzt der Betrieb künftig verstärkt auf neue Veranstaltungsformate.

In Hamburg ist der Genuss-Michel 2026 verliehen worden. Das Fischereihafen Restaurant wurde als Restaurant des Jahres ausgezeichnet, Herbert Seckler erhielt den Ehrenpreis für sein Lebenswerk.

McDonald's Deutschland nimmt Stellung zur angekündigten Klage der Deutschen Umwelthilfe bezüglich früherer Angaben zur Klimaneutralität. Das Unternehmen weist den Vorwurf der Verbrauchertäuschung zurück und verweist auf bereits erfolgte Anpassungen seiner Kommunikation.

In der Allianz Arena in München sind am 26. April die sechs Finalisten des Wettbewerbs „Koch des Jahres“ ermittelt worden. Wie der Veranstalter ROIKA Solutions GmbH mitteilt, qualifizierten sich vier Teilnehmer über den Live-Wettbewerb vor einer Fachjury, zwei weitere über einen Publikumsentscheid.

Im Ausland leben, das heißt viele Erfahrungen mit einer anderen Kultur zu machen. Ein Westfale brachte die Currywurst nach Nairobi – und musste dafür so manches kulinarische Hindernis überwinden.

Eigentlich hat Kenia perfektes Biergartenwetter. Man kann das ganze Jahr hindurch draußen sitzen. Den passenden Gerstensaft nach deutschem Reinheitsgebot gibt es mittlerweile auch.

Das Schlosshotel Münchhausen in Aerzen hat sein gastronomisches Konzept verändert. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde das neue Restaurant „1570 – Casual Fine Dining“ als Nachfolger des bisherigen Gourmetrestaurants „Hilmar“ eröffnet.