McDonald's bringt Essen an Tische und zum Auto

| Gastronomie Gastronomie

In den nächsten zehn Jahren wird McDonald's in Deutschland 500 Restaurants neu eröffnen und bis zu 1.000 bestehende Standorte umfassend modernisieren. Das neue Restaurantkonzept, das auf ein besseres Restauranterlebnis setzt, wurde in Berlin bei einem großen Opening-Event präsentiert.

Mit dem neuen Konzept reagiert McDonald's auf das veränderte Bestellverhalten seiner Gäste und setzt gleichzeitig auf Innovation, ein modernes Design und Nachhaltigkeit. Besonders im Fokus stehen dabei digitale Prozesse sowie eine Optimierung von Arbeitsabläufen, um einen schnelleren Service zu bieten. Die verschiedenen Bestellkanäle sollen nahtlos ineinanderlaufen, was ein Omnichannel-Restauranterlebnis bietet. "Wir haben uns für die Entwicklung des Konzeptes genau angesehen, was unsere Gäste wollen", so Mario Federico, Vorstandsvorsitzender von McDonald's Deutschland. "Denn unser Ziel ist es, durch nachhaltige und innovative Lösungen ein unvergleichliches McDonald's-Erlebnis in bewährter Qualität und mit gutem Service zu gewährleisten."

Neues Restaurantkonzept bei McDonald's

Das neue Restaurantkonzept, das sowohl in den umgebauten sowie den geplanten 500 neuen Standorten zum Einsatz kommen wird, bietet neben einem modernen Innendesign viele weitere Neuerungen. Um auf das veränderte Bestellverhalten der Gäste zu reagieren, wurden die Laufwege überprüft und optimiert und auf die Bestellvorlieben der Gäste ausgerichtet. Aber

auch hinter dem Tresen wurden Prozesse umfassend angepasst. Die Küchen haben künftig vier statt zwei Produktionslinien, was gerade zu Zeiten mit hohem Gästeaufkommen die Effizienz steigern soll.

In den neu umgebauten Restaurants stehen verschiedene Bestellmöglichkeiten zur Verfügung. So können Gäste über Terminals, an der Kasse oder die McDonald's App ordern. Bestellen funktioniert also direkt vom Tisch aus mit dem Handy zu bestellen. Das Essen wird von den Mitarbeitern gebracht, ohne dass sich Gäste vorher anstellen müssen. Und das Beste: Alle registrierten MyMcDonald's User:innen können dabei auch noch Punkte mit jeder Bestellung sammeln.

Für alle, die ihr Essen lieber mitnehmen möchten, gibt es mit dem neuen Restaurantkonzept mehrere Möglichkeiten: So kann man sich sein Essen zu den neuen Pickup-Parkplätzen bringen lassen, nachdem mit der App bestellt wurde oder man fährt durch den McDrive, der jetzt eine weitere Spur hat und durch optimierte Abläufe noch schneller ist.

Nachhaltigkeit spielt bei den Umbauten ebenfalls eine große Rolle. So baut McDonald's gemeinsam mit seinem Partner EWE Go das Schnellladenetz für Elektrofahrzeuge aus und kann durch die breite Verteilung der Restaurants in Deutschland einen positiven Einfluss auf die Abdeckung des Ladestationsnetzes nehmen. Aktuell sind bereits rund 600 Standorte mit Schnellladesäulen ausgestattet. Bis Ende 2026 sollen es 800 sein. Darüber hinaus verbaut das Unternehmen an allen Standorten, an denen das möglich ist, Photovoltaikanlagen auf den Dächern der Restaurants.

Opening Event Alboinstraße, Berlin

Wie das neueste Konzept von McDonald's Deutschland konkret aussieht, hat das Unternehmen Vertreter:innen aus Medien, Politik, Wirtschaft und der Unterhaltungsbranche am 9. September in der Alboinstraße in Berlin während der großen Eröffnungsfeier präsentiert. Mit dabei waren u. a. Daniela Katzenberger, Julian F.M. Stoeckel, Gülcan Kamps u.v.m. Die Bundesvorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsunion Gitta Connemann hat gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden des Unternehmens eine Eröffnungsrede gehalten. Einer der Höhepunkte des Abends war ein Privatkonzert von Nico Santos. "Wir freuen uns, dass wir unser zukunftsweisendes Konzept in Berlin einem so großen Publikum zeigen und damit den Auftakt für eine spannende Transformation setzen konnten", erklärt Mario Federico, Vorstandsvorsitzender McDonald's Deutschland.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Biertreber als Appetizer, Futter nach Geheimrezept: Auf Gut Karlshof leben die Ochsen, die bald auf der Wiesn verspeist werden. Warum einer Sebastian heißt - und wie seine Haut zur Schürze wird.

Frans Zimmer, bekannt unter dem Künstlernamen Alle Farben, tritt beim Festival Chefs in Town 2026 in Düsseldorf mit zwei kulinarischen Formaten an. Gemeinsam mit Florian Conzen und Mike Süsser gestaltet der Musiker ein Restaurant-Takeover sowie ein Angebot am Foodtruck.

Beim Auswärts-Essen kommt am Ende die Rechnung, und viele geben netten Bedienungen dann auch etwas mehr. Das geht nicht nur bar. Verbraucherschützer kritisieren «Design-Tricks» bei digitalen Optionen.

Die Eat Happy Group führt mit Mrs. Yumami eine neue Marke für koreanische Lebensmittel ein. Zum Start kommt Korean Style Fried Chicken in den Sorten Sweet & Spicy und Soy & Garlic in deutsche Supermärkte.

Lufthansa nimmt ab September fünf warme Speisen in das Onboard-Delights-Angebot auf. In der Economy Class können Passagiere unter anderem Currywurst von Dönninghaus und einen Cheeseburger von Hans im Glück vorbestellen.

​​​​​​​Der Kochberuf scheint bei jungen Menschen wieder stärker gefragt zu sein. In Dresden beginnen in diesem Sommer 186 Nachwuchskräfte eine Ausbildung zum Koch oder zur Köchin. Der Beruf gewinnt nach Einschätzung des Tourismusverbandes wieder an Attraktivität.

Feinkost Käfer baut seine Aktivitäten in Japan aus. In Fukuoka hat die erste Käfer Alps Kitchen eröffnet. Das Engagement des Münchner Unternehmens in Japan reicht bis 1992 zurück – und bereits 2016 gab es Pläne für eine eigene Coffee-Shop-Kette.

Bei den Uber Eats Awards 2026 wurden durch ein öffentliches Online-Voting 16 Betriebe als Bundesland-Gewinner für das Halbfinale ermittelt. Eine Jury um Sternekoch Tim Raue kürt im Finale in Berlin den Sieger des mit 40.000 Euro dotierten Titels.

Das Gastronomiekonzept The Dawn eröffnet einen neuen Standort mit 250 Sitzplätzen auf dem Dach des Kalle Neukölln in Berlin. Neben ganztägigem Frühstück setzt der Betrieb auch auf kulturelle Veranstaltungen.

Das Berlin Food Network ist mit rund 100 Gästen in der Hauptstadt gestartet. Der neue Verein will Akteure der gesamten Food-Branche vernetzen, ihre Sichtbarkeit erhöhen und sie auch bei politischen Terminen vertreten. Eine GRW-Förderung für den weiteren Aufbau ist bereits bewilligt.