Mit Roboterküchen die Welt erobern

| Gastronomie Gastronomie

In Asien setzen nicht nur die Hotelketten auf neue Technologien (Tageskarte berichtete), auch in der Gastronomie kommen neue Erfindungen zum Einsatz. So auch in der chinesischen Provinz Hunan. Wie nun die Welt schreibt, seien die dortigen Speisen jedoch arbeitsintensiv und deshalb teuer. Ein Standardrestaurant benötige acht bis zehn Personen. Ungelernte gebe es in China nicht, da die Regierung sie gar nicht erst über die Grenze lasse.

Eine mögliche Lösung des Problems hat sich der Unternehmer Li Zhiming ausgedacht: Nach vierjähriger Forschung werkeln in seinem Restaurant nur noch zwei Mitarbeiter, die jedoch von drei Küchenrobotern unterstützt werden. Dabei handele es sich laut Welt nicht um einen Einmal-Gag: Die Roboterküche habe sich im Alltagsgeschäft bewährt und schaffe 800 Portionen am Tag.

Um die Maschinen zu programmieren, studierte der Erfinder zunächst die beliebtesten Rezepte der Region und deren Zubereitungsarten. Und für die Zukunft hat er ebenfalls schon große Pläne: Wie China Daily berichtete, hofft der Chef auf eine weltweite Expansion wie McDonald´s oder KFC. 
 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Eine aktuelle Befragung im Auftrag von Sodexo untersucht das Essverhalten von Arbeitnehmern in Deutschland. Die Ergebnisse zeigen eine steigende Preissensitivität beim Mittagessen sowie deutliche Unterschiede in den verschiedenen Alters- und Einkommensgruppen.

Das Wiener Café Schwarzenberg feiert im Juni sein 165-jähriges Bestehen als ältestes Kaffeehaus an der Ringstraße. Der Traditionsbetrieb erweitert aus diesem Anlass sein kulinarisches Angebot um eine eigens kreierte Geburtstagstorte.

Die späten Anstoßzeiten vieler Spiele der bevorstehenden Fußball-Weltmeisterschaft könnten Kneipen, Bars und Biergärten in Deutschland erheblich zusetzen. Das zeigt eine Auswertung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) für die Deutsche Presse-Agentur. 

Der Meisenheimer Hof plant die Eröffnung des neuen Restaurants La Mésange im November 2026 und erweitert zugleich sein Hotelangebot um 14 Zimmer. Zudem wurden Pläne für die Heimatküche und die Winebank Nahe vorgestellt.

Ein bayerischer Gastronom will die ersten frei zugänglichen Schnellrestaurants der US-Kette Taco Bell in Deutschland eröffnen. Pachtverträge für zwei Restaurants in München sind unterschrieben, wie der Unternehmer Christian Lehmann mitteilte.

Wenn Kneipen schließen, fehlen nach Ansicht des Politikwissenschaftlers Oliviero Angeli wichtige Orte für Austausch und Verständnis. Das hat auch Auswirkungen auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Die Supreme Sports Hospitality GmbH übernimmt künftig die gastronomische Versorgung des Musikfestivals World Club Dome in Frankfurt am Main. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde mit der World Club Dome GmbH ein Vertrag über fünf Jahre geschlossen.

Thomas Bühner sucht Mitarbeiter für ein neues Gastronomieprojekt im Münsterland. Der ehemalige Drei-Sterne-Koch kündigt damit eine Rückkehr zu seinen westfälischen Wurzeln an und macht zugleich ein bislang unbekanntes Restaurantvorhaben öffentlich.

Wie erwartet: Das Bier auf dem Oktoberfest wird teurer. Dreieinhalb Monate vor dem Anstich hat die Stadt München die Preise bekanntgegeben. Ist der Anstieg moderat?

Die Deutsche Bahn aktualisiert ihr Angebot an Weinen in ICE- und Intercity-Zügen. Unterstützt durch das Deutsche Weininstitut wurden vier neue Produkte in die Bordgastronomie aufgenommen.