„Mit traurigen Grüßen“: St. Emmeramsmühle im Englischen Garten stellt Betrieb ein

| Gastronomie Gastronomie

200 Jahre lang bot die St. Emmeramsmühle im Englischen Garten seinen Gästen typisch bayrische Kost. Jetzt stellt das Traditionslokal den Betrieb ein. Wirt Karl-Heinz Zacher verkündet das Aus per Aushang an den verschlossenen Türen und verabschiedet sich „mit traurigen Grüßen“. Wie es mit der Mühle weitergeht, ist noch unklar.

„Leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass wir unseren Betrieb ab 2. März einstellen“, erklärt das Team der St. Emmeramsmühle per Aushang. „Die aktuellen Rahmenbedingungen durch Preisentwicklung, Energiekrise und vieles mehr lässt es nicht zu, dauerhaft nachhaltig und wirtschaftlich zu agieren.“ Besonders bitter: Karl-Heinz Zacher hatte das Lokal erst 2021 aufwendig renovieren lassen und Lüftung, Kühlräume, Heizung, Wasserrohre, Stromleitungen und eine neue Küche eingebaut.

 

Wie die Abendzeitung berichtet, soll Zacher gemeinsam mit den Eigentümern, der Sedlmeyer Grund und Immobilien AG, sowie mit der Brauerei Spaten/Franziskaner über 3,2 Millionen Euro investiert haben.

Wie es mit der Mühle weitergeht, ist noch nicht klar. Die Unternehmensgruppe Anheuser-Busch InBev, zu der Spaten und Franziskaner gehören, teilte der Zeitung mit, dass man aktuell mit den Betreibern in Gespräche sei.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

32 Künstler und ein Vier-Gänge-Menü aus mehreren Restaurantküchen gehören zur neuen Europa-Park Dinner-Show „The Grand Club“. Die Veranstaltung ist für ausgewählte Abende vom 21. November 2026 bis zum 21. Februar 2027 angekündigt.

Seit vergangener Woche wurde nach einem Medienbericht spekuliert, dass Starbucks eine auf mexikanische Küche spezialisierte Restaurant-Kette kaufen könnte. Doch dazu kommt es nicht.

Rund 2,5 Millionen Gäste statt 4,2 Millionen im Vorjahr: Der Cannstatter Wasen endet mit deutlich geringeren Besucherzahlen. Wie die dpa berichtet, gehe auch der Bierkonsum weiter zurück. Veranstalter und Festwirte zeigen sich dennoch zufrieden.

Schwabinger Tor Bräu hat ein Wirtshaus im Andaz-Hotel in München eröffnet. Die angeschlossene Brauerei produziert seit 2025 und beziffert ihre mögliche Jahresproduktion auf bis zu 100.000 Liter Bier.

Weißer Trüffel gilt als wertvoll – nun macht ihm auch der Klimawandel zu schaffen. Die Delikatesse könnte nach Hitze und Dürre in diesem Sommer noch teurer werden. Experten hoffen auf den Spätherbst.

Die Gastronomische Akademie Deutschlands hat Drei-Sterne-Koch Christian Bau auf der 78. Frankfurter Buchmesse mit der Goldenen Feder für sein Buch „Paris–Tokio“ ausgezeichnet. Im Rahmen des Wettbewerbs vergab die Jury insgesamt 61 Preise an Verlage und Autoren.

Daniel Craig hat sich einem Bericht der „Times“ zufolge am Londoner Pub „Horseshoe“ beteiligt. Mit zwei Geschäftspartnern wolle der frühere James-Bond-Darsteller das Lokal in Clerkenwell zunächst renovieren lassen.

Klaus Rader, Co-Gründer von L'Osteria, kommt auf Mallorca bei einem Autorennen ums Leben. Die Unfallursache ist unklar. Die Veranstalter sagen nach dem Unfall das Ereignis ab.

Starbucks hat laut Financial Times mit Beratern an einer möglichen Übernahme von Chipotle gearbeitet. Ob bereits ein formelles Angebot vorliegt, ist nicht bekannt; Starbucks verweist auf seinen laufenden Konzernumbau.

Burger King heißt in Australien Hungry Jack’s. Der ungewöhnliche Name geht auf ein Markenproblem aus dem Jahr 1971 zurück. Später eskalierte der Streit zwischen Burger King und seinem australischen Franchisenehmer sogar vor Gericht.