München kürt "A Liad für d’Wiesn"

| Gastronomie Gastronomie

Lange vor der Kür des diesjährigen Wiesn-Hits haben sich Musikerinnen und Musiker aus Bayern an Kompositionen fürs Oktoberfest gesetzt: Erstmals hat die Stadt München zum Musikwettbewerb «A Liad für d’Wiesn» aufgerufen. Am Donnerstag startet laut Wirtschaftsreferat das Online-Publikumsvoting. Zur Wahl stehen acht Songs aus Bayern und angrenzenden Regionen. 

Ausdrücklich geht es nicht schon jetzt um den Wiesn-Hit - der meist gegen Ende des Oktoberfests als meistgespielter beziehungsweise beliebtester Song von der Festleitung gekürt wird. 

Hoher Zuspruch

Die Auswahl für «A Liad für d’Wiesn» zeige die Vielfalt und das Potenzial der regionalen Musikszene, sagte Wiesnchef Christian Scharpf. «Der Zuspruch, den wir jetzt schon von Musikern, Wiesnwirten, Brauereien, Radiosendern und Wiesnkapellen bekommen haben, zeigt die Bedeutung des Wettbewerbs.» Er freue sich über die starke Teilnahme. 

Bis Ende Mai waren 115 Songs eingereicht worden. In einer Vorauswahl seien die Lieder zunächst darauf geprüft worden, ob die Teilnahmebedingungen eingehalten wurden, dazu zählten Spielbarkeit, Festzelttauglichkeit und Text.

Die acht Songs für das Publikumsvoting wurden dann von einem namhaften Expertengremium ausgewählt, dem unter anderem Leiter von Wiesn-Kapellen, Persönlichkeiten der regionalen Musikszene sowie Vertreter der Wirte sowie Brauereien angehörten.

Newcomer und etablierte Künstler unter den Bewerbern

Zu den ausgewählten Interpreten zählten regionale Newcomer wie auch etablierte Bands und bekannte Solokünstler, sagt der Tourismus- und Veranstaltungsleiter Benedikt Brandmeier vom Wirtschaftsreferat. 

Wiesnfans können bis zum 16. Juli unter http://www.oktoberfest-musikwettbewerb.de für ihr Lieblingslied stimmen. Unter den Teilnehmern werden einige Wiesn-Gutscheine verlost. 

Die musikalische Schirmherrschaft für den Wettbewerb übernimmt der Oimara Beni Hafner, der mit «Wackelkontakt» schon die Après-Ski-Szene und das Faschingstreiben aufgemischt hat. Sein Song «Wackelkontakt» hätte gefühlt das Zeug zum Wiesn-Hit - auch wenn nach Ergebnissen der Gema das immer wieder am häufigsten angestimmte Lied das zum Trinken animierende und damit wohl auch Umsatz steigernde «Prosit der Gemütlichkeit» ist. (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

Wer in die Tiefen der Kochkunst eindringen möchte, wird in Dresden unterirdisch fündig. Zwei Stockwerke geht es im Keller der Sächsischen Landesbibliothek - Universitäts- und Staatsbibliothek (SLUB) - abwärts, bevor sich eine kulinarische Welt der besonderen Art öffnet.

Eine Umfrage unter 142 Food-Truck-Betreibern zeigt: Die Mehrheit erzielt weniger als 40.000 Euro Jahresgewinn. Entscheidend für den wirtschaftlichen Erfolg scheint weniger die Arbeitszeit als vielmehr das gewählte Geschäftsmodell zu sein.

Das Berliner Kuchel Eck am Ludwigkirchplatz hat wieder geöffnet. Seit Anfang Mai wird die traditionsreiche Eckkneipe von Gastronom Josef Laggner betrieben. Der Gastro-Unternehmer setzt auf die Fortführung der klassischen Eckkneipentradition.

Die Frankfurter Hospitality-Gruppe Cuisyn setzt auf die Übernahme und Weiterentwicklung bestehender Gastronomiebetriebe. Als aktuelles Beispiel nennt das Unternehmen die Integration der Wille Gastronomie Gruppe, durch die die Mitarbeiterzahl auf mehr als 500 gestiegen sei.

Die Berliner Bar Mokka Milch öffnet am 12. Juni nach einer knapp zweiwöchigen Pause erneut ihre Türen. Zuvor hatten technische Probleme und Anpassungen interner Abläufe zu einer vorübergehenden Schließung geführt.

Lorenzo Parrotta aus Ludwigshafen darf sich nun Weltmeister nennen. In Neapel holte sich der Deutsch-Italiener den Titel in der Kategorie Pizza Contemporanea (zeitgenössische Pizza). Dabei backt Parrotta Pizza nur im Nebenberuf. Eigentlich ist er Chemiearbeiter.

Das Kopenhagener Spitzenrestaurant Noma öffnet im August wieder dauerhaft seine Türen, wobei der in der Kritik stehende René Redzepi die Rolle des Kreativ-Direktors übernimmt. Die operative Verantwortung wird an ein neues Führungsteam übertragen.

Burgermeister will noch 2026 in Österreich starten. Geplant sind zunächst drei Restaurants in Wien, langfristig soll ein Netz von mindestens 20 Standorten entstehen.

Big Squadra eröffnet am 12. Juni das Restaurant Pamela am Berliner Gendarmenmarkt. Der neue Standort ist das vierte Restaurant der Gruppe in Deutschland und erweitert das bestehende Portfolio in Berlin.

Eine internationale Verbraucherumfrage im Auftrag von Lightspeed zeigt, dass Restaurantgäste persönliche Aufmerksamkeit und Freundlichkeit höher bewerten als Beratungskompetenz. In Deutschland werden Probleme zudem häufig direkt mit dem Servicepersonal besprochen.