Nachhaltigkeit in der Gastronomie: Forbes zeichnet Spitzenrestaurants aus

| Gastronomie Gastronomie

Immer mehr Gäste wählen ihr Lieblingsrestaurant zuhause oder auf Reisen nicht mehr nur nach der Speisekarte aus. Das Thema Nachhaltigkeit ist ein wichtiges Kriterium für einen Restaurantbesuch geworden. Die Zeitschrift Forbes hat jetzt die nachhaltigsten Spitzen-Restaurants gekürt.

Spitzenreiter ist das L’Arpège in Frankreich. Dort kocht der Spitzenkoch Alain Passard und wurde für seine vegetarische Küche mittlerweile seit Jahren mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnet. Seit 2001 werden in der Küche nur noch Gemüse und Pflanzen zubereitet, die aus drei Gemüsegärten stammen.

Platz 2 belegt das Schloss Schauenstein in der Schweiz. Der Küchenchef Andreas Caminada engagiert sich in hohem Maße für den Umweltschutz, indem er enge Kontakte zu den Biobauern aus der Umgebung pflegt und nur Produkte einkauft, die in wiederverwendbaren Verpackungen geliefert werden. Dafür hat Caminada den „Sustainable Restaurant Award" bekommen.
 

Den dritten Platz im Forbes-Ranking konnte das Restaurant Mirazur in Frankreich abräumen. Der Küchenchef Mauro Colagreco kocht ausschließlich mit Zutaten, die aus den Gärten des Restaurants stammen oder als dem Umlauf von Bauern und Fischern bezogen werden können.

Zu den weiteren Restaurants in der Liste gehören das Central und Mil in Peru, das La Vague d’Or aus Frankreich und das The Test Kitchen aus South Africa.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Burg Schwarzenstein: Nelson Müller folgt auf Nils Henkel

Das Relais & Châteaux Hotel Burg Schwarzenstein im Rheingau hat einen neuen Koch für die dortige Gastronomie gefunden: Nelson Müller folgt auf Nils Henkel am Herd und eröffnet am 10. Juni 2020 die Brasserie „Müllers auf der Burg by Nelson Müller“, ein zweiter Standort seines Restaurants „Müllers auf der Rü“ in Essen.

Wiedereröffnung des Fritz & Felix am 10. Juni

Fritz & Felix im Brenners Park Hotel & Spa öffnet am 10. Juni wieder seine Türen. Das neu aufgestellte Team hat die vergangenen Wochen genutzt, um die neuen Vorgaben umzusetzen. So stehen die Tische nun mindestens zwei Metern voneinander entfernt und alle Gerichte werden à la carte serviert.

Über 40 Prozent der F&B-Fachkräfte denken darüber nach, das Gastgewerbe zu verlassen

Kaum eine Branche ist derart stark von Corona-Maßnahmen betroffen wie Gastronomie und Hotellerie. Für zahlreiche Mitarbeiter hat die unsichere Situation nun eine mögliche berufliche Umorientierung zur Folge. Laut einer Studie überlegen 41 Prozent der Fachkräfte, in einen anderen Wirtschaftszweig zu wechseln.

Anzeige

Gemeinsam gegen Covid-19

Unilever Food Solutions bietet Produkte und Services für Profi-Köche und die professionelle Küche. Passend dazu gibt es auf einer Webseite nützliche Informationen zu Lebensmittelsicherheit und Hygiene, Ernährung, Wirtschaftlichkeit sowie Lieferservice und Abholung mit den passenden Rezepten.

Vapiano-Fahrplan noch unklar – Aktie stürzt zeitweilig ab

Nach dem Verkauf von 30 Vapiano-Restaurants ist die unmittelbare Zukunft der Betriebe und Mitarbeiter weiter offen. Es sei unklar, wann die Restaurants wieder öffnen könnten, sagte eine Sprecherin des Gastronomen-Konsortiums. Die Aktie des Unternehmens brach gestern zeitweilig zweistellig ein.

Bayerische Wirtshäuser: Rentable Geschäfte kaum möglich

Auch nach den Lockerungen der vergangenen Wochen bleibt die Lage für die bayerischen Wirte prekär: Für viele ist es angesichts der Infektionsschutzregeln schwer, rentabel zu arbeiten. Einzelne Betriebe haben inzwischen sogar wieder ihre Türen geschlossen.

Clubcommission: Bootsdemo-Teilnehmer sollen Kontakte reduzieren

Am Pfingstsonntag waren bei der Versammlung «Für die Kultur - Alle in einem Boot» bis zu 400 über den Landwehrkanal in Berlin gezogen. Die Veranstalter wollten auf die Bedrohung der Clubkultur aufmerksam machen, brachen die schwimmende Versammlung aber ab. Jetzt sollen die Teilnehmer Abstand halten.

Offene Gästelisten in Restaurants „verboten und nicht rechtmäßig“

Bremens Datenschutzbeauftragte Imke Sommer hat mit Blick auf die Corona-Auflagen für Kneipen und Restaurants vor offenen Gästelisten gewarnt. Derartige Listen seien verboten und nicht rechtmäßig, weil Gäste Informationen über andere Gäste lesen und sogar fotografieren könnten.

TheFork kauft Delinski

TheFork aus dem Hause TripAdvisor kauft das Start-up Delinski. Die Übernahme erlaubt es TheFork sein bestehendes Geschäft in Deutschland und Österreich zu konsolidieren. David Savasci, CEO von Delinski, wird als Country Manager für Deutschland und Österreich übernommen.

Ex-Vapiano-Vorstand kauft 30 Restaurants der insolventen Gastro-Kette

Vapiano hat einen Käufer für Dutzende Restaurants in Deutschland gefunden. Bei dem Käufer handelt es sich um ein Konsortium unter Führung des ehemaligen Vapiano-Vorstandsmitglieds Mario C. Bauer. Bauer hatte bereits alle Restaurants in Frankreich und Luxemburg gekauft. Jetzt soll der Marke neues Leben eingehaucht werden.