Nachhaltigkeit in der Gastronomie: Forbes zeichnet Spitzenrestaurants aus

| Gastronomie Gastronomie

Immer mehr Gäste wählen ihr Lieblingsrestaurant zuhause oder auf Reisen nicht mehr nur nach der Speisekarte aus. Das Thema Nachhaltigkeit ist ein wichtiges Kriterium für einen Restaurantbesuch geworden. Die Zeitschrift Forbes hat jetzt die nachhaltigsten Spitzen-Restaurants gekürt.

Spitzenreiter ist das L’Arpège in Frankreich. Dort kocht der Spitzenkoch Alain Passard und wurde für seine vegetarische Küche mittlerweile seit Jahren mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnet. Seit 2001 werden in der Küche nur noch Gemüse und Pflanzen zubereitet, die aus drei Gemüsegärten stammen.

Platz 2 belegt das Schloss Schauenstein in der Schweiz. Der Küchenchef Andreas Caminada engagiert sich in hohem Maße für den Umweltschutz, indem er enge Kontakte zu den Biobauern aus der Umgebung pflegt und nur Produkte einkauft, die in wiederverwendbaren Verpackungen geliefert werden. Dafür hat Caminada den „Sustainable Restaurant Award" bekommen.
 

Den dritten Platz im Forbes-Ranking konnte das Restaurant Mirazur in Frankreich abräumen. Der Küchenchef Mauro Colagreco kocht ausschließlich mit Zutaten, die aus den Gärten des Restaurants stammen oder als dem Umlauf von Bauern und Fischern bezogen werden können.

Zu den weiteren Restaurants in der Liste gehören das Central und Mil in Peru, das La Vague d’Or aus Frankreich und das The Test Kitchen aus South Africa.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Bayerische Oberste Landesgericht hat die Vergabe der Festzelte Paulaner und Schottenhamel für das Oktoberfest 2026 bestätigt. Ein Wirt hatte eine europaweite Ausschreibung gefordert.

Vier Gastronomiebetriebe haben das Finale der Uber Eats Awards 2026 erreicht und treten am 26. Oktober 2026 in Berlin gegeneinander an. Eine Jury um Tim Raue entscheidet über die Vergabe von insgesamt 55.000 Euro Preisgeld.

Der Leaders Club Deutschland besteht seit 25 Jahren und zählt inzwischen mehr als 450 Mitglieder aus über 230 Unternehmen. Das Jubiläum wird am 13. November 2026 im Rahmen des Leaders Club Award in Hamburg gefeiert.

Die Althoff Hotels starten mit dem Althoff Eats Club ein kostenfreies Angebot rund um Kulinarik, Wein und Reisen. Grand Chef Joachim Wissler teilt Restaurantempfehlungen und stellt Produzenten sowie kulinarische Entdeckungen vor.

Pizza Pilgrims kündigt sein erstes deutsches Restaurant für den 2. November 2026 in München an. Ein zweiter Standort soll im Januar 2027 folgen; insgesamt strebt die Marke bis zu 50 Standorte in Deutschland an.

Bayerns Gastronomie verzeichnete im August 2026 einen realen Umsatzrückgang von 4,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Die Beherbergung erzielte dagegen preisbereinigt ein Plus von 2,6 Prozent.

Die Deutsche Kreditbank (DKB) hat gemeinsam mit Sodexo den neuen Campus „Upbeat“ in der Berliner Europacity eröffnet. Sodexo übernimmt die gastronomische Versorgung sowie weitere Bewirtungsleistungen am Standort.

Das Bristol Berlin hat am Kurfürstendamm das Restaurant Flaneur eröffnet. Die Brasserie bietet französisch geprägte Küche und verfügt über 120 Plätze im Innenbereich sowie 86 Terrassenplätze.

Das Hotel der Stern in Bad Hersfeld kündigt die Schließung des L’étable zum 2. Januar 2027 an und nennt fehlende Gäste als Grund. Küchenchef, Restaurantleiter und Mitarbeiter würden im Haus bleiben und an einem neuen gastronomischen Konzept mitarbeiten.

An einer Tankstelle in München kann man sich von einem Kochroboter Käsespätzle, Kaiserschmarrn oder eine asiatische Tom-Kha-Gai-Suppe kochen lassen. In etwa fünf Minuten bereitet der autonome Koch eine warme Mahlzeit zu.