Neue Berliner Schnauze: Dokureihe über nachhaltige Küche in Berlin

| Gastronomie Gastronomie

Christian Schneider ist studierter Agrarwissenschaftler und freier Filmemacher aus Berlin. Sein neues Projekt ist eine Dokureihe über nachhaltige Restaurants in Berlin, die "so geil aussieht wie Netflix, aber dabei so zeitgemäß ist, dass auch Fridays For Future Hunger bekommt", wie es Schneider auf seiner Crowdfunding-Seite beschreibt. 

Vor allem die gehobene Gastronomie sei oft der klassischen französischen Küche angeheftet. Mit seinen Dokus möchte der Filmemacher jedoch die andere Seite zeigen: "Aufstrebende Lokale mit innovativen Ideen für hochklassige Menüs, wo Nachhaltigkeit keine Hürde darstellt."

„Wir wollen die Wohnzimmergourmets des Landes begeistern. Gute Geschichten mit gutem Geschmack und gutem Gewissen. Natürlich ist gehobene Gastronomie kein Essen für jeden Tag, es ist ein Kulturerlebnis, wie ein Theater. Darum braucht es auch Vordenker*innen. Zeigt dem The Taste - Zuschauer, dass es keine Jacobsmuscheln und Wagyu-Rinder braucht für Geschmack auf Sterneniveau. Restaurants sind Vorbild für engagierte Hobbyköche."

Die erste Folge konnte dank Crowdfunding bereits gedreht werden. Ort des Geschehens ist das Cocktailbistro "Bonvivant" in Berlin Schöneberg mit mit Chefkoch Mahmmod Achkar. Fünf weitere Folgen sind geplant, 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Kneipe 80 expandiert mit neuen Standorten am Tegernsee und in Augsburg. Parallel führt das Unternehmen mit dem Format „Kiosk 80“ ein weiteres Konzept für kleinere Flächen ein.

Weissenhaus erweitert sein gastronomisches Angebot im Schloss um das Restaurant NAMI und die Bar 1896. Zuvor hatte das Zwei-Sterne-Restaurant Courtier nach dem Weggang seiner Leitung den Betrieb eingestellt.

Starbucks hat im zweiten Quartal 2026 Umsatz und Gewinn gesteigert. Das Unternehmen meldet höhere vergleichbare Umsätze und hebt seine Jahresprognose an.

Neue Daten des Bundes der Steuerzahler zeigen deutliche Unterschiede bei Terrassengebühren in deutschen Städten. Die Spannweite reicht von 0 bis 2.000 Euro für einen einheitlichen Musterbetrieb.

Kochroboter, kein Gastraum, alles für die Auslieferung: Wie eine Küche in Frankfurt den Gastronomie-Alltag verändern könnte – und warum menschliche Gastfreundschaft trotzdem unverzichtbar bleibt.

Im Streit um Markenrechte an einem Kebab-Gericht erwägt der amerikanische Fast-Food-Anbieter Kentucky Fried Chicken einen Rückzieher. KFC Deutschland teilte auf Anfrage mit, dass die Gespräche mit dem Bielefelder Dönerunternehmen Krispy Kebab zwar noch liefen, diese seien aber «herausfordernd».

Die Münchner Giesinger Brauerei drängt auf die Wiesn - und bekommt dafür nun Rückenwind von jemandem, der in der Sache künftig was zu sagen hat.

Die Sonne scheint, die Menschen genießen den Kaffee wieder im Freien. Die Gastronomen werden von den Städten im Land jedoch ganz unterschiedlich stark zur Kasse gebeten. Der Steuerzahlerbund meint: Weg damit!

Das Restaurant Greta Oto im Hamburger Conrad Hotel wurde mit dem Genuss-Michel 2026 in der Kategorie „Weltweit“ ausgezeichnet. Die MHP Hotel Group wertet den Preis als Bestätigung für ihre Strategie international ausgerichteter Gastronomiekonzepte.

Eine aktuelle Studie des Bayerischen Zentrums für Tourismus zeigt, dass fast die Hälfte der Deutschen aufgrund gestiegener Preise seltener essen geht, während das Preis-Leistungs-Verhältnis zum entscheidenden Faktor bei der Wahl des Restaurants geworden ist.