Neuer Premierminister entlastet Pubs mit Steuersenkung

| Gastronomie Gastronomie

Der neue britische Premierminister Andy Burnham setzt seine Agenda zur Senkung der Lebenshaltungskosten fort. Pubs, Clubs und Veranstaltungsorte für Live-Musik in England sollen von kommendem April an von einer 20-prozentigen Reduzierung der Gewerbesteuer profitieren, kündigte die Regierung an. 

Von der Maßnahme werden der britischen Nachrichtenagentur PA zufolge rund 32.000 Unternehmen im größten britischen Landesteil profitieren, berichtete die britische Nachrichtenagentur PA unter Berufung auf Schätzungen der Regierung. Ein durchschnittliches Pub werde dadurch etwa 1.100 Pfund pro Jahr (rund 1.290 Euro) im Jahr einsparen können. Die Kosten für den Fiskus belaufen sich demnach auf rund 100 Millionen Pfund (rund 117 Mio. Euro) im Jahr.

Burnham: Wollen ganzem Land Hoffnung zurückgeben

Pubs und Einkaufsmeilen seien «das pulsierende Herz unserer Gemeinschaften» sagte Burnham einer Mitteilung zufolge. Er habe versprochen, sie zu schützen und «das ist, was ich tun werde». Er fügte hinzu: «Was wir heute ankündigen, ist nur der Anfang in dem Unterfangen, dem ganzen Land Hoffnung zurückzugeben.»

Burnham wurde erst am Montag von König Charles III. zum neuen Premierminister ernannt. Seitdem hat er eine ganze Reihe von Erleichterungen für die Menschen in seinem Land angekündigt. Dazu gehören auch eine Abschaffung der Mehrwertsteuer auf die Energierechnungen von Privathaushalten und eine Preisobergrenze für Bustickets in England. (mit dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Wiener Café Schwarzenberg feiert im Juni sein 165-jähriges Bestehen als ältestes Kaffeehaus an der Ringstraße. Der Traditionsbetrieb erweitert aus diesem Anlass sein kulinarisches Angebot um eine eigens kreierte Geburtstagstorte.

Die späten Anstoßzeiten vieler Spiele der bevorstehenden Fußball-Weltmeisterschaft könnten Kneipen, Bars und Biergärten in Deutschland erheblich zusetzen. Das zeigt eine Auswertung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) für die Deutsche Presse-Agentur. 

Der Meisenheimer Hof plant die Eröffnung des neuen Restaurants La Mésange im November 2026 und erweitert zugleich sein Hotelangebot um 14 Zimmer. Zudem wurden Pläne für die Heimatküche und die Winebank Nahe vorgestellt.

Ein bayerischer Gastronom will die ersten frei zugänglichen Schnellrestaurants der US-Kette Taco Bell in Deutschland eröffnen. Pachtverträge für zwei Restaurants in München sind unterschrieben, wie der Unternehmer Christian Lehmann mitteilte.

Wenn Kneipen schließen, fehlen nach Ansicht des Politikwissenschaftlers Oliviero Angeli wichtige Orte für Austausch und Verständnis. Das hat auch Auswirkungen auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Die Supreme Sports Hospitality GmbH übernimmt künftig die gastronomische Versorgung des Musikfestivals World Club Dome in Frankfurt am Main. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde mit der World Club Dome GmbH ein Vertrag über fünf Jahre geschlossen.

Thomas Bühner sucht Mitarbeiter für ein neues Gastronomieprojekt im Münsterland. Der ehemalige Drei-Sterne-Koch kündigt damit eine Rückkehr zu seinen westfälischen Wurzeln an und macht zugleich ein bislang unbekanntes Restaurantvorhaben öffentlich.

Wie erwartet: Das Bier auf dem Oktoberfest wird teurer. Dreieinhalb Monate vor dem Anstich hat die Stadt München die Preise bekanntgegeben. Ist der Anstieg moderat?

Die Deutsche Bahn aktualisiert ihr Angebot an Weinen in ICE- und Intercity-Zügen. Unterstützt durch das Deutsche Weininstitut wurden vier neue Produkte in die Bordgastronomie aufgenommen.

Die Berliner Gastronomin Marie-Anne Wild hat zum achten Mal den MAW Ladies Lunch im Restaurant Tim Raue ausgerichtet. Im Mittelpunkt des Austausches stand die Sichtbarkeit von Frauen in verschiedenen Berufsfeldern.