Sächsische Gastronomie mit Preisnachlässen für Ehrenamtliche

| Gastronomie Gastronomie

Der DEHOGA Sachsen erweitert gemeinsam mit dem Freistaat den Nutzungsumfang der Sächsischen Ehrenamtskarte auf das Gastgewerbe. Wie die Beteiligten in Dresden mitteilten, gewähren erste Gastronomiebetriebe in Sachsen ab sofort Preisnachlässe für Inhaber der Karte.

Den Anfang machen die Betriebe Wilma Wunder sowie Enchilada in Dresden und die Filiale von Enchilada in Leipzig. Der Verband versteht diesen Schritt als Auftakt einer landesweiten Initiative, in deren Rahmen in den kommenden Monaten zahlreiche weitere Hotels, Restaurants und Cafés gewonnen werden sollen.

Erste Gastronomiebetriebe gewähren Preisnachlässe

Der Präsident des DEHOGA Sachsen, Jens Dzurny, betonte die Bedeutung des freiwilligen Engagements, das sich weder bezahlen noch ersetzen lasse. Die Gastronomie wolle als Gastgeber Wertschätzung zeigen. Dzurny äußerte den Wunsch, dass sich noch viele weitere Beherbergungs- und Gastronomiebetriebe der Initiative anschließen mögen.

Auch Dagmar Neukirch, Staatssekretärin im sächsischen Sozialministerium, begrüßte den DEHOGA Sachsen als neuen Partner für die Ehrenamtskarte. Das Gastgewerbe sei im gesamten Freistaat präsent. Da der Verband bundesweit vernetzt sei, profitierten die Ehrenamtlichen künftig auch über die sächsischen Landesgrenzen hinaus von den neuen Vergünstigungen.

Technische Anbindung digitale Brieftasche

Neben der physischen Karte und der bereits bestehenden App-Variante soll die Sächsische Ehrenamtskarte künftig in die European Digital Identity Wallet integriert werden. Das Sächsische Staatsministerium für Soziales, Gesundheit und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, die Landeshauptstadt Dresden sowie die Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen haben dazu ein Pilotprojekt gestartet.

Der Eigenbetrieb IT-Dienstleistungen Dresden erprobt dabei die technische Anbindung kommunaler Nachweise an die europäische digitale Brieftasche. Staatssekretärin Neukirch erklärte, dass die Integration in das EUDI-Wallet das Angebot für Inhaber noch attraktiver mache, da die Karte so direkt neben anderen offiziellen Dokumenten auf dem Smartphone abrufbar sei. Die neuen Partner schaffen die Grundlage für eine analoge und digitale Nutzung.

Bei der Erstellung dieses Artikels kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die Inhalte wurden redaktionell überprüft. Feedback nehmen wir gerne unter news@tageskarte.io entgegen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Sternekoch Sven Wassmer schließt das Drei-Sterne-Restaurant Memories im Grand Resort Bad Ragaz per Ende Februar 2027. Zusammen mit seiner Frau will er sich mehr um die Familie kümmern und künftig international beratend tätig sein.

Das Berliner Promi-Paar Annika und Frederick Lau ist ins Dönergeschäft eingestiegen. Die Moderatorin und der Schauspieler haben in Berlin-Kreuzberg in Nachbarschaft des Clubs SO36 einen veganen Dönerladen eröffnet. 

Seit Jahrzehnten ist der «Gay Sunday» eine Institution auf dem Oktoberfest. Da wird die «Bräurosl» zur Männerdomäne. Doch das soll sie in diesem Jahr nicht bleiben.

Negroni in Florenz, Pisco Sour in Lima oder Daiquiri in Havanna: Manche Cocktails sind eng mit einer Stadt und ihrer Geschichte verbunden. Eine Reise zu fünf berühmten Drinks, ihren Ursprüngen und den Bars, die ihre Legenden bis heute pflegen.

Sind 18,99 Euro für eine Zwiebelsuppe sportlich kalkuliert? Ein Facebook-Nutzer fand offenbar schon. Die Mook Group nahm den Kommentar zum Anlass, ihre Soupe à l’oignon durchzurechnen – inklusive Arbeitszeit, Kartengebühren und zerbrochener Terrinen. Das Ergebnis überraschte selbst die Wirte.

Taco Bell konkretisiert den Zeitplan für seinen Deutschlandstart. Das erste öffentlich zugängliche Restaurant der US-Kette soll Ende September in Köln eröffnen. Betreiberin ist die Feel Better Holding.

Klüh Catering verantwortet ab sofort den gesamten gastronomischen Betrieb am EUREF-Campus Berlin und integriert dabei vier verschiedene gastronomische Konzepte sowie digitale und nachhaltige Prozesse.

Die Köche-Jugendnationalmannschaft hat in Berlin ihr Wettbewerbsmenü unter realistischen Bedingungen präsentiert. Rund 70 geladene Gäste verfolgten die Generalprobe auf dem Gelände der Julius-Leber-Kaserne.

Seit dem 1. September ist ein Cheeseburger der Kette Hans im Glück auf ausgewählten Kontinentalstrecken der Lufthansa verfügbar. Das Angebot richtet sich an Fluggäste in der Economy Class und muss vorbestellt werden.

Zu schwere Blumenkübel, unerlaubter Witterungsschutz und zahlreiche Bescheide: Frankfurter Gastronomen kritisieren die Regeln für ihre Außenflächen. Die Initiative Gastronomie Frankfurt fordert von der künftigen Stadtregierung klare Vorgaben und bessere Bedingungen für eine ganzjährige Außengastronomie.