Neues Restaurant Elemente öffnet am Hamburger Elbufer

| Gastronomie Gastronomie

Im Westfield Hamburg-Überseequartier eröffnet am 30. April das Restaurant Elemente. Wie das Unternehmen mitteilt, befindet sich der neue Standort im ersten Stock des Gebäudes Lee direkt an der Waterfront. Das gastronomische Konzept umfasst eine Fläche von über 1.300 Quadratmetern und bietet im Innenbereich Platz für bis zu 250 Gäste. Zusätzlich verfügt das Lokal über eine Außenterrasse mit 70 Plätzen und Blick auf die Elbe. Hinter dem Projekt steht die Rhubarb Hospitality Collection (RHC), die damit nach Berlin ihren zweiten Standort in Deutschland in Betrieb nimmt.

Traditionen Lateinamerikas

Die Speisekarte des Restaurants orientiert sich an der lateinamerikanischen Küche und ist in die vier namensgebenden Bereiche Feuer, Wasser, Erde und Luft gegliedert. Nach Angaben des Betreibers steht der Bereich Feuer für südamerikanische Grillkunst, während Wasser maritime Einflüsse und Fischgerichte thematisiert. Der Bereich Erde konzentriert sich auf pflanzliche Speisen unter Verwendung von Andengemüse und Wurzeln. Das Angebot umfasst Gerichte wie Ceviche Peruano, 48-Stunden geschmorte Short Rib sowie vegetarische Optionen wie Aubergine Milanese.

Die kulinarische Leitung teilen sich zwei erfahrene Akteure der Branche. Als Executive Chef Consultant fungiert Miguel Zaldívar, der in Hamburg bereits die Konzepte Mexiko Straße und Juan sin Miedo etabliert hat. Unterstützt wird er von Diego Cardoso, dem Corporate Executive Chef der RHC, der seine argentinischen Wurzeln in die strategische Ausrichtung einbringt. Die operative Leitung übernimmt General Manager Shahriar Javaheri, der zuvor Positionen im A-ROSA Sylt und bei east cosmos innehatte.

Hamburger Stadtgeschichte mit südamerikanischen Einflüssen

Das Innendesign wurde vom Londoner Büro des Architekten Robert Angell entworfen. Laut Mitteilung dienten Hamburger Brückenkonstruktionen, die Bogenarchitektur der Stadt sowie Illustrationen des Naturforschers Ernst Haeckel als gestalterische Inspiration. Ein zentrales Element ist ein skulpturales Treppenhaus, dessen Form einer Ziggurat nachempfunden wurde. Das Design nutzt Metallscreens und eine dichte Bepflanzung, um eine Verbindung zwischen der Hamburger Industrieästhetik und lateinamerikanischen Motiven herzustellen.

Erweiterung durch Rooftop Bar

Zusätzlich zum Restaurantbetrieb im ersten Obergeschoss plant der Betreiber die Eröffnung der AirBar13. Diese soll im Laufe des Jahres 2026 im 13. Stockwerk desselben Gebäudes an den Start gehen. Die Bar bietet auf rund 750 Quadratmetern einen Rundumblick auf den Hamburger Hafen und die HafenCity. Farblich unterscheidet sich dieser Bereich durch dunklere Töne und Materialien wie Kupfer und Bernstein vom Hauptrestaurant, um Reflexionen an den Glasfronten zu minimieren.

Das Restaurant Elemente ist neben dem regulären Betrieb für Lunch, Brunch und Dinner auch als Veranstaltungsort konzipiert. Das Unternehmen gibt die maximale Kapazität für Stehempfänge mit 500 Personen an. Michael Neuner, Geschäftsführer der Rhubarb Hospitality Collection Deutschland, bezeichnet das Überseequartier als einen Ort, an dem Bewohner und Gäste der Stadt zusammenkommen, um eine Küche zu erleben, die über den Tellerrand reiche.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Zeltvergabe auf dem Oktoberfest ist jetzt auch ein Fall für die Justiz. Gastronom Alexander Egger wehrt sich per Eilantrag gegen die Ablehnung seiner Bewerbung für das Volkssängerzelt «Schützenlisl» auf der Oidn Wiesn.

Die Schützenlisl auf der Oidn Wiesn bekommt zur Wiesn 2026 neue Betreiber. Der Münchner Stadtrat hat dem Wirte-Trio Michael Bietsch, Florian Fendt und Manfred Kneifel den Zuschlag für das Volkssängerzelt erteilt.

Laut dem aktuellen Bericht von Brand Finance erreichen die 25 wertvollsten Restaurantmarken weltweit zusammen einen Markenwert von 190,1 Milliarden US-Dollar. McDonald’s führt das Ranking erneut an, während Chick-fil-A das stärkste Wachstum verzeichnet.

Clara Schoper von der «Zephyr Bar» in München holt den Sieg beim renommierten Cocktailwettbewerb «Made in GSA». Ihr Drink scheint ein alter Bekannter: «Rum-Cola». Es sei jedoch ein Nachbau anno 2026.

Die Berliner Burgerkette Burgermeister expandiert nach Polen. Das Unternehmen plant nach eigenen Angaben mindestens 20 Standorte innerhalb von drei Jahren und strebt mittelfristig einen Jahresumsatz von bis zu 100 Millionen Euro an.

Das Hamburger Frühstückscafé kropkå von Katrin Koch hat die Aktion „Lokalhelden gesucht“ von VistaPrint und Cornelia Poletto gewonnen. Die Auszeichnung ist laut Veranstalter mit 20.000 Euro Preisgeld verbunden.

Schampusduschen verboten, Blasmusik schon eine Stunde früher und -mal wieder - Streit um die Zeltvergabe: Noch ist nicht mal Sommer, da zurrt München die Planung für die Wiesn im Herbst fest.

35 Jahre Jeunes Restaurateurs (JRE) Deutschland stehen nicht nur für kulinarische Entwicklung, sondern auch für den Wandel innerhalb der Spitzengastronomie. Warum diese heute mehr leisten muss als gutes Essen, erklärt Oliver Röder, Präsident der JRE-Deutschland.

Das mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnete Restaurant-Hotel Obauer in Werfen wird Ende Oktober 2026 schließen. Karl, Rudi und Angelika Obauer beenden den Familienbetrieb nach mehr als 47 Jahren und treten in den Ruhestand.

Die Berliner Kaffeekette LAP Coffee hat nach eigenen Angaben ihren ersten Standort in Nordrhein-Westfalen eröffnet. Der neue Store befindet sich in Köln. Das Konzept von LAP Coffee sorgt in der Branche für Diskussionen.