Nobu Matsuhisa für zwei Tage im Mandarin Oriental, Munich

| Gastronomie Gastronomie

Auch in diesem Jahr ist der japanische Starkoch und Gastronom Nobuyuki (Nobu) Matsuhisa wieder zu Gast in seinem Restaurant im Münchner Mandarin Oriental. Das nach ihm benannte Matsuhisa Munich ist sein bisher einziges Restaurant in Deutschland und vereint traditionelle japanische Gerichte mit peruanischen Zutaten.

Anlässlich des dreijährigen Bestehens des Matsuhisa Munich lädt das Mandarin Oriental, Munich zusammen mit Nobu Matsuhisa höchstpersönlich zu zwei Tagen voller kulinarischer Highlights ein. Am Sonntag, 14. April wird der Starkoch mit seinem Japanese Brunch, einem Sushi-Masterkurs und einem siebengängigen Omakase-Dinner die Gäste in genussreiche Höhen entführen. Zum Abschluss seines Besuchs lädt das Mandarin Oriental, Munich am Montagabend, 15. April, zum traditionellen japanischen Kirschblütenfest, dem Hanami (japanisch für „Blüten betrachten“). Japanische ‚Acts‘, DJ Roman und die opulente Kirschblütendekoration sorgen für das richtige Ambiente zur „Cherry Blossom-Party“. 

Der in Saitama in der Nähe von Tokio geborene Nobu, wie er von allen genannt wird, feierte am 10. März seinen 70. Geburtstag. Sein Weg zum Erfolg war lang und nicht immer unbeschwerlich. Als jüngster von mehreren Brüdern verlor er seinen Vater im Alter von acht Jahren. Nach seinem Schulabschluss begann der damals 15-Jährige eine Ausbildung in einem Sushi-Restaurant in Tokio. Sieben Jahre später machte ihm einer seiner Gäste das Angebot, ein Sushi-Restaurant in Lima, Peru zu eröffnen. Aufgrund des Mangels an traditionellen japanischen Zutaten und der Vielfalt lokaler Lebensmittel kombinierte Matsuhisa die japanische mit der peruanischen Küche und kreierte damit seinen unverwechselbaren Stil. 

In den darauffolgenden Jahren arbeitete Matsuhisa in Argentinien, Alaska und fasste schließlich in Los Angeles Fuß. Am La Cienega Boulevard in Beverly Hills eröffnete er 1987 sein erstes Matshuhisa-Restaurant. Der direkt aus Japan importierte frische Fisch verhalf ihm zum Erfolg und Hollywoodstars wie Robert de Niro zählten zu seinen Stammgästen. Mit ihm eröffnete Matsuhisa 1994 ein Nobu Restaurant in Manhattan, gefolgt von zahlreichen weiteren Häusern in der ganzen Welt. Der Name Nobu steht inzwischen für weltweit 38 Restaurants und neun Hotels, zusätzlich zu seinen neun exklusiven Matsuhisa Restaurants. Sein bekanntester Signature dish ist der in Miso marinierte Black Cod. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Eine aktuelle SumUp-Auswertung zum Jahresstart 2026 belegt eine steigende Besuchsfrequenz in der Gastronomie bei gleichzeitig sinkenden Durchschnittsausgaben. Während digitale Trinkgelder und Kartenzahlungen an Bedeutung gewinnen, zeigen sich die Gäste preisbewusst.

Das Gourmetrestaurant Juwel in Kirschau präsentiert zum 1. April ein überarbeitetes kulinarisches Konzept. Unter der Leitung von Hotelchefin Petra Schumann und Küchenchef Robert Hauptvogel setzt der Betrieb künftig verstärkt auf Nachhaltigkeit, regionale Produkte und eine reduzierte Präsentation.

Alkoholfrei ist kein kurzfristiger Trend mehr, sondern ein stabiler Umsatzbringer für die Gastronomie. Eine neue Umfrage zeigt, warum Gäste auf Alkohol verzichten und weshalb Gastronomen bei der Preisgestaltung und Qualität ihrer alkoholfreien Cocktails umdenken müssen, um nicht als Anbieter überteuerter Limonaden wahrgenommen zu werden.

Beim Sommelier-Cup 2026 des Deutschen Weininstituts in Mainz sicherte sich Anna-Katharina Lemke den Sieg. 23 Fachkräfte stellten in anspruchsvollen Blindverkostungen und theoretischen Prüfungen ihr Fachwissen über deutsche Weine unter Beweis.

Eine neue Studie untersucht das Phänomen der Zechprellerei im Vereinigten Königreich. Die Ergebnisse geben Aufschluss über die demografische Verteilung, die häufigsten Beweggründe der Gäste sowie die anhaltende Problematik von No-Shows.

Die bekannte Food-Creatorin Saliha „Sally“ Özcan eröffnet im März 2026 ihr erstes Café im Europa-Park. Im isländischen Themenbereich erwartet die Besucher ein Angebot aus süßen und herzhaften Spezialitäten sowie rund 90 Sitzplätze im Innen- und Außenbereich.

In der Küche muss es absolut hygienisch zugehen, sonst wird das Gesundheitsamt aufmerksam. Die Oberflächenreinigung der Küche und des Gastraums reicht aber nicht, um Ihren Gästen ein wirklich sympathisches Erlebnis zu bieten. Es gibt noch mehr Punkte und Ecken in jeder Gastronomie, die auf Ordnung und Hygiene angewiesen sind.

Das historische Traditionsgasthaus Schaumburger Hof in Bonn-Plittersdorf ist zahlungsunfähig. Nach über 270 Jahren Geschichte wurde der Betrieb im Januar 2026 eingestellt. Während die Löhne der Mitarbeiter vorerst gesichert sind, bleibt die Zukunft des geschichtsträchtigen Standortes am Rhein ungewiss.

Das Wiener Restaurant Spelunke sorgt mit dem 395 Euro teuren Schnitzel „Kaiser Franz“ für Gesprächsstoff. Die Kreation aus Wagyu-Filet, Blattgold und Kaviar richtet sich an ein internationales Luxuspublikum und lotet die Grenzen der traditionellen österreichischen Küche neu aus.

Mehr Freiheit für Berlins Gastronomen? Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey plant, die starre 22-Uhr-Regel für den Außenbereich zu kippen. Nach dem Vorbild Brandenburgs sollen Gäste künftig bis Mitternacht draußen bewirtet werden dürfen.