Oktoberfest mit Neuerungen in diesem Jahr

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Das Oktoberfest startet am 16. September mit einigen Neuerungen. So soll das Festgelände unter der Woche erst eine Stunde später, um 10.00 Uhr öffnen. Am Wochenende und an Feiertagen bleibe es bei 9.00 Uhr, beschloss der Wirtschaftsausschuss der Stadt München am Dienstag. Das Reservieren von Wiesn-Tischen soll einfacher werden. Zudem sollen Besucher künftig auf einem Online-Portal Reservierungen weiterverkaufen können, die sie nicht wahrnehmen können. Damit wolle man den Schwarzmarkthandel unterbinden, sagte Wirtschaftsreferent Clemens Baumgärtner (CSU) nach der Sitzung.

Keine Änderungen gibt es bei den Wiesn-Wirten. «Es bleibt alles, wie es ist», sagte Wiesn-Chef Baumgärtner. Das gelte auch für den Gastronom Peter Reichert. Er dürfe nach jetzigem Stand sein Wiesn-Zelt «Bräurosl» behalten. Dem Wirt waren unter anderem Hygienemängel vorgeworfen worden, zudem hatte es auf dem Oktoberfest 2022 Aufsehen wegen einer Auseinandersetzung mit einem Security-Mitarbeiter gegeben. Das Kreisverwaltungsreferat habe Reichert die Zuverlässigkeit zuerkannt, deshalb gebe es auch keinen Raum, ihm die Wiesn-Zulassung zu versagen, erläuterte Baumgärtner.

Abgeschafft wurde der Menüzwang beim Reservieren eines Tisches. Der Mindestverzehr wurde begrenzt - auf zwei Maß Bier und ein halbes Brathendl in den Festzelten. In den Boxen und auf den Galerien kommt ein Verzehrgutschein in Höhe von 15 Euro dazu. Sonderregeln gelten für das Käfer- und das Weinzelt und andere gastronomische Betriebe wie Cafés oder Imbisshallen. Und wer die Wertmarken nicht bis zum letzten Wiesntag am 3. Oktober verbraucht, kann sie den neuen Betriebsvorschriften zufolge bis zum 31. Dezember im Stammlokal des jeweiligen Wirtes einlösen oder zurückgeben.

Der Wiesn-Chef geht davon aus, dass Corona und die damit verbundenen Einschränkungen keine Rolle spielen werden. «Ich hoffe auf eine Wiesn, auf der jeder den Spaß haben kann, den er möchte - im Rahmen dessen, was legal ist», betonte er. (dpa)


 

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