OpenTable startet „Dine Local"-Initiative

| Gastronomie Gastronomie

2020 war bisher ein schwieriges Jahr - das Gastgewerbe wurde stark in Mitleidenschaft gezogen und Gäste mussten darauf verzichten, Gerichte am Restauranttisch zu genießen. OpenTable möchte Restaurants nun bei ihrer Erholung unterstützen. Das Unternehmen startet deshalb in Zusammenarbeit mit Visa seine Kampagne „Dine Local".

Den ganzen August über werden dabei Restaurants in Berlin, Frankfurt, Hamburg und München zeitlich begrenzte Sonderangebote und Aktionen anbieten, um ihre Gerichte zu präsentieren und Gäste anzulocken. Die Restaurants treten wieder mit ihrer Kundschaft in Kontakt und ziehen gleichzeitig neue Kunden an. Gäste haben wiederum die Möglichkeit, ein preiswertes Essen zu genießen und die lokale Restaurantszene auf diese Weise unterstützen.

Hier stehen für die Gäste alle teilnehmenden Restaurants und verfügbaren Sonderangebote aufgelistet zur Verfügung.

„Wir freuen uns, zu sehen, dass sich die Gastronomiebranche in Deutschland langsam erholt," sagt Daniel Simon, OpenTable Country Manager Deutschland. „Es ist klar, dass viele Menschen das Erlebnis, in einem Restaurant zu essen, während des Shutdowns wirklich vermisst haben. Als Partner ist es uns besonders wichtig, der Restaurant-Community zu helfen, wieder auf die Beine zu kommen, die Gäste wieder für das Ausgehen zu begeistern und das Beste ihrer Stadt zu entdecken.”

„Wir freuen uns, an der Initiative ‚Dine Local‘ teilzunehmen und lokale, nationale und internationale Gäste begrüßen zu dürfen, die so unser Restaurant und unsere Nachbarschaft entdecken,” erklärt Sascha Radda, Restaurantmanager von „Die Bank“ in Hamburg.

„Es ist wichtig, dass die lokalen Communities ihre Restaurants unterstützen,“ sagt Andrea Schelhorn, Inhaberin des Münchner „Conti”. „Gerade in und nach schwierigen Zeiten sind wir auf den Support unserer Gäste angewiesen und freuen uns darauf, an ‚Dine Local‘ teilzunehmen sowie unseren Gästen ein kulinarisches Erlebnis zu bieten.”

Essen genießen – aber auf Abstand

Auch alle Anzeichen aus den OpenTable-Daten weisen darauf hin, dass die Menschen in Deutschland ungeduldig darauf gewartet haben, so schnell wie möglich wieder auswärts zu essen. In einer kürzlich durchgeführten Umfrage sagten 76 Prozent der Deutschen, dass sie sich bei der Wiedereröffnung der Restaurants am meisten auf die leckeren Gerichte freuten. 88 Prozent der Befragten gaben zudem an, dass ihnen die Unterstützung lokaler Restaurants wichtig ist, und wiederum 74 Prozent sagten, dass sie planen, mindestens so oft wie vor dem Lockdown essen zu gehen.

In der gleichen Umfrage gaben etwa 56 Prozent der Restaurantgäste an, dass sie nun viel bewusster auf Hygienemaßnahmen achten. Die meisten Befragten (rund 68 Prozent) sagten, dass sie vor allem über die Abstandsregelungen im Betrieb informiert werden möchten. Im Zuge dieses gesteigerten Hygienebewusstseins tendieren nun 62 Prozent der befragten Gäste auch häufiger als vor dem Lockdown dazu, kontaktlos zu bezahlen.

„Wir freuen uns, Teil dieser inspirierenden Kampagne zu sein. Lokale Restaurants sind ein essentieller Part unserer Gemeinschaft – sie prägen unsere Nachbarschaft, schaffen Arbeitsplätze und treiben die Wirtschaft an“, sagt Jürgen Schübel, Head of Merchant Solutions Acceptance Central Europe, bei Visa. „Es ist wichtig, dass wir Kleinunternehmer in ihrem Geschäftsalltag unterstützen und ihnen den Zugang zur digitalen Welt erleichtern. Denn Verbraucher erwarten heutzutage ein zeitgemäßes digitales Bezahlerlebnis – auch bei ihrem kleinen Lieblingsrestaurant um die Ecke."


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Ab 22 Uhr gibt es im Münchner Univiertel künftig kein Bier mehr zu kaufen. Damit versucht die Stadt erneut, für Ruhe und Ordnung zu sorgen. Zwei Betriebe hatten bis zuletzt nicht mitziehen wollen.

60 Seconds to Napoli expandiert in der Domstadt und nimmt am 12. September den zweiten Standort im Mediapark in Betrieb. Neben dem bestehenden Betrieb am Heumarkt erweitert das Unternehmen damit sein Angebot in Köln.

Taco Bell will sein erstes öffentlich zugängliches Restaurant in Deutschland in Köln eröffnen. Der Franchisepartner Feel Better Holding bestätigt den Deutschland-Auftakt in der Domstadt, während auch in Bonn und Bayern Vorbereitungen laufen.

Ein neuer Report der US-amerikanischen National Restaurant Association untersucht die Bedeutung von Getränken für Restaurantbesuche. 50 Prozent der befragten erwachsenen Gen Z und 47 Prozent der Millennials kaufen demnach mindestens einmal pro Woche ausschließlich Getränke in Restaurants.

Vergangenes Jahr wurde er mit einer Flasche im Gesicht verletzt, seitdem kämpft Kneipenwirt Simsit für mehr Sicherheit in seinem Viertel: Das Alkoholkonsumverbot, das er initiierte, zeigt Wirkung.

Pommes Freunde leitet eine weitere Phase der Expansion im österreichischen Markt ein. Nach der Eröffnung des ersten Standorts in Wien strebt das Unternehmen den Aufbau eines flächendeckenden Filialnetzes an. Pro Jahr sind etwa fünf Neueröffnungen vorgesehen.

Die Plattform Listflix hat die Verteilung von Dönerläden in deutschen Großstädten für das Jahr 2026 ausgewertet. Dabei zeigt sich eine ungleiche regionale Versorgungsdichte, wenn die Anzahl der Betriebe auf die jeweilige Einwohnerzahl bezogen wird.

Sodexo Deutschland übernimmt die gesamte Gastronomie und das Event-Catering im neuen DKB-Campus Upbeat in Berlin. Die Zusammenarbeit umfasst auf 35.000 Quadratmetern Fläche mehrere Gastronomiebereiche sowie Konferenzservices.

Restaurants, Gaststätten, Imbissstuben, Cafés und Eissalons in Baden-Württemberg haben im Juni 2026 real 7,2 Prozent weniger umgesetzt als ein Jahr zuvor. Im ersten Halbjahr lagen ihre preisbereinigten Umsätze 5,6 Prozent unter dem Vorjahresniveau.

Biertreber als Appetizer, Futter nach Geheimrezept: Auf Gut Karlshof leben die Ochsen, die bald auf der Wiesn verspeist werden. Warum einer Sebastian heißt - und wie seine Haut zur Schürze wird.