Ozapft is - zumindest ein bisschen

| Gastronomie Gastronomie

Böllerschüsse und das "Ozapft is" des Münchner Oberbürgermeister läuten normalerweise das Oktoberfest ein - nicht so 2020. Auf Initiative der Paulaner Brauerei, eine der sechs Münchner Traditionsbrauereien, die auf dem Oktoberfest ihr Bier ausschenken, trafen sich am Wochenende Wiesn-Wirte, Schausteller, Vertreter der Stadt, das Münchner Kindl und der Verein Münchner Brauereien, um ihr Herz für die Wiesn zu zeigen und einen Gruß an alle Oktoberfestfans zu schicken.

Ein Herz aus Biertischgarnituren umrahmte die Prachtgespanne der Brauereien, je ein Fass Oktoberfestbier wurde angezapft, mit Abstand zugeprostet und so entstand ein Bild als Gruß auch an alle Gäste, die in diesem Jahr nicht nach München zum Feiern kommen. Die Wehmut über die ausgefallene Wiesn war bei allen Teilnehmern zu spüren, aber in diesem Moment kam auch die Verbundenheit mit dem größten Volksfest der Welt zum Ausdruck.

Entstanden war die Initiative in Zusammenarbeit mit dem Modehaus Hirmer und Amsel Trachten, bei einer Ideensammlung wie man ein Bild für das ausgefallene Oktoberfest schaffen kann. Ein Unikat eines extra designten Dirndls mit einem Liebesbrief an das Oktoberfest gehört ebenso dazu wie #UnserHerzFürDieWiesn.

Andreas Steinfatt, Geschäftsführer der Paulaner Brauerei und Vorsitzender des Vereins Münchner Brauereien betont: "Mit dieser Aktion möchten wir ein Bild schaffen, das als Erinnerung an das ausgefallene Oktoberfest bleibt. Abseits der Theresienwiese, mit Abstand, ohne Feier, aber eines das zeigt, wie emotional diese besondere Zeit im Jahr für uns ist und wie wir 'unsere Wiesn' vermissen".


Zurück

Vielleicht auch interessant

Cornelia Poletto hat auf dem Euref-Campus Düsseldorf ihre neue Kochschule und Eventfläche im Rahmen des Food-Festivals Chefs in Town mit einer italienischen Küchenparty eröffnet. Unterstützung gab es dabei von Nelson Müller und Ludwig Maurer.

Teaser: McDonald’s plant bis 2036 rund 8,5 Milliarden Dollar Unterstützung für Franchisenehmer. Der Konzern prüft proteinreichere Gerichte und will Küchen, Technik und Restaurantgestaltung verändern.

Restaurants und Cafés in Kroatien müssen ab dem 1. Oktober neben aktuellen Preisen auch Referenzpreise ausweisen. Der Zagreber Gastronomieverband befürchtet Verwirrung bei Gästen.

Die traditionsreiche Berliner Feinkost-Institution Rogacki kehrt mit einem Pop-up-Standort in die Markthalle Neun zurück und bereitet die Rückkehr nach Charlottenburg vor.

Ab Oktober müssen kroatische Restaurants und Cafés neben dem aktuellen Preis auch einen historischen Referenzpreis ausweisen. Arbeitgeber kritisieren den bürokratischen Mehraufwand.

Die Jeunes Restaurateurs Deutschland haben in der Villa Marburg in Heigenbrücken den diesjährigen Team Day ausgerichtet. Im Mittelpunkt des Treffens standen neun unterschiedliche Masterclasses sowie der sogenannte Markt der Genüsse.

Das Hamburger Sterne-Restaurant Haebel beendet am 31. Dezember 2026 seinen regulären Betrieb. Fabio Haebel nennt Grenzen der vorhandenen Infrastruktur als Grund und kündigt weitere Veranstaltungen in den bisherigen Räumen an.

Kentucky Fried Chicken hat im texanischen McKinney ein neues Konzeptrestaurant eröffnet, das als Testlabor für erweiterte Menüs und modernisierte Serviceprozesse dient.

Starbucks schließt rund 250 Filialen in den USA und Kanada, um das nordamerikanische Netzwerk zu restrukturieren. Durch die Reduktion unrentabler Standorte soll die operative Effizienz gesteigert werden. Die Kosten belaufen sich auf 300 Millionen US-Dollar.

Seit Freitag wird auf dem Wasen wieder kräftig getrunken, geschunkelt und gefeiert. Bei vielen Gästen auch mit Zigarette - obwohl es ein strengeres Nichtrauchergesetz gibt. Wie kann das sein?