Peter Reichert bleibt vorerst Wiesn-Wirt

| Gastronomie Gastronomie

Obwohl Peter Reichert im vergangenen Jahr immer wieder mit negativen Schlagzeilen in der Presse war, darf das „Bräurosl“-Festzelt auf dem Oktoberfest auch weiterhin von ihm betrieben werden. Das bestätigte das Münchner Kreisverwaltungsreferat (KVR) gegenüber verschiedenen Medien.

Gegenüber der Bild-Zeitung erklärte eine KVR-Sprecherin: „Zum jetzigen Zeitpunkt und nach der aktuellen Sachlage kommt das Kreisverwaltungsreferat bei Verwertung aller vorliegenden Erkenntnisse zu dem Schluss, dass Herr Reichert nach dem Gaststättengesetz nicht als unzuverlässig zu bewerten ist.“

Sie gibt jedoch auch zu bedenken, dass sich an der Bewertung der Zuverlässigkeit noch etwas ändern könne, und verweist in ihrer Stellungnahme auf ein weiteres Strafverfahren „wegen Verstößen gegen lebensmittelrechtliche Vorschriften“.

t-online berichte zuvor, dass Reichert für Menschen ungeeignete Lebensmittel in den Verkehr gebracht haben soll. Außerdem soll der Wiesn-Wirt einen Security-Mitarbeiter geschlagen haben. Das Verfahren wurde von der Staatsanwaltschaft München I gegen eine Zahlung im vierstelligen Bereich eingestellt.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Starbucks hat laut Financial Times mit Beratern an einer möglichen Übernahme von Chipotle gearbeitet. Ob bereits ein formelles Angebot vorliegt, ist nicht bekannt; Starbucks verweist auf seinen laufenden Konzernumbau.

Burger King heißt in Australien Hungry Jack’s. Der ungewöhnliche Name geht auf ein Markenproblem aus dem Jahr 1971 zurück. Später eskalierte der Streit zwischen Burger King und seinem australischen Franchisenehmer sogar vor Gericht.

Die Stadt Mainz bleibt bei ihrem Verbot für das Oktoberfest. Daran änderte auch die Vorlage neuer Unterlagen nichts, die der Veranstalter gemeinsam mit dem Gaststättenverband Dehoga am Mittwoch eingereicht hatte.

Tim Raue und der Berliner Unternehmer Nils Hölterhoff starten das Pizza-Konzept "Spizza Pizza" für Flughäfen und Bahnhöfe. Die erste Filiale soll im Dezember am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) eröffnen.

Subway führt ab 2027 ein neues Restaurant- und Markenkonzept in der EMEA-Region ein. „Blueprint“ umfasst neue Restaurantgestaltungen, Bestellwege sowie zusätzliche Angebote für Morgen, Tag und Abend.

Frédéric Prinz von Anhalt blieb mit einer Rechnung von 38.000 Euro allein am Tisch zurück. Was die Frage aufwirft: Muss man wirklich alles zahlen, wenn andere die Zeche prellen? Ein Anwalt klärt auf.

Die Nutzung des Festzeltes ist von der Stadt untersagt worden wegen fehlender Unterlagen. Nun präsentierten Veranstalter und Dehoga Papiere zu Standsicherheit und Brandschutz.

Das Landesumweltamt NRW hat Geruchsmessungen an Holzkohlegrillanlagen in der Gastronomie beauftragt. Ein Forschungsbericht im Auftrag des Umweltbundesamtes untersucht die Emissionen gewerblicher Grills und die Wirksamkeit von Abgasreinigungssystemen.

 

Sechs Köche treten am 16. November in München im Finale von „Koch des Jahres“ an. In fünf Stunden müssen sie ein Drei-Gänge-Menü zubereiten, das anschließend von einer zwölfköpfigen Jury bewertet wird.

Das Posthotel Alexander Herrmann in Wirsberg verändert seine Gastronomie. Im Mittelpunkt stehen das auf 172 Abende begrenzte AURA unchained 172 und die Umwandlung des Bistros „oma & enkel“ in ein fränkisches Wirtshaus.