Plattform für Restaurant-Lieferdienste: Essen über Google bestellen und bezahlen

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Wie bereits vor einem Jahr angekündigt steigt Google jetzt in den Markt der Restaurant-Lieferdienste ein. In den USA kann ab sofort über die Suche, in Google-Maps und im Google-Assistant Essen im Restaurant bestellt und bezahlt werden. Google liefert allerdings nicht selber aus, sondern versteht sich als Plattform für etablierte Lieferdienste. Ein weiterer Kostgänger schaltet sich also in die Wertschöpfungskette ein.


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Für die Umsetzung kooperiert Google in den USA mit verschiedenen Lieferdiensten wie Lieferanbietern wie Delivery.com, mashable.com. Google versteht sich also nicht als Konkurrenz zu den etablierten Lieferdiensten, will aber an der Essensbestellung mitverdienen und steigt zumindest in den Wettbewerb mit den Apps der bekannten Plattformen ein. Für Nutzer findet der Bestellprozess im Google Assistant statt. Es wird keine externe App oder Browserfenster benötigt. Nutzer brauchen nur den Assistant und ein eingerichtetes Google Pay-Konto.

Der Markt der Essensbestellung im Netz boomt auch weiterhin. Obwohl wenige Lieferdienste profitabel arbeiten sind Investoren schnell bereits Milliardensummen zu investieren. So hat der Lieferdienst Deliveroo, der Essensbestellungen in Restaurants abholt und dann beim Kunden zustellt, gerade eine Finanzierungsrunde über 575 Millionen US-Dollar abgeschlossen und damit insgesamt über 1,5 Milliarden Dollar eingesammelt. Die Finanzierungsrunde wurde von Amazon mit einem mutmaßlich hohen Millionenbetrag angeführt.

Im vergangenen Dezember hatte Delivery Hero seine deutschen Essenslieferdienste Lieferheld, Pizza.de und foodora an Takeaway.com aus den Niederlanden. Delivery Hero erhielt für den Verkauf 930 Millionen aus Barmitteln und Aktien an Takeaway.com N.V. Die beiden Unternehmen hatten sich in den letzten Monaten und Jahren eine Vermarktungsschlacht geliefert.

Und nun steigt auch Google in den Markt mit Essensbestellungen ein und will ein Stück von dem Kuchen abhaben.


 

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