„Pudu Pudu“ und „Gugelhupf & Du“ - Dr. Oetker gibt Gastro-Pläne auf

| Gastronomie Gastronomie

Mit großen Ambitionen war der Bielefelder Nahrungsmittelhersteller Dr. Oetker in den vergangenen in der Gastronomie gestartet. Die Konzepte woe „Gugelhupf & Du“ in Frankfurt und „Pudu Pudu“-Puddingbars in Kalifornien wurden unter großer medialer Beachtung geöffnet (Tageskarte berichtete). Doch jetzt zieht sich Dr. Oetker aus dem Gastro-Markt zurück:

Wie die „Lebensmittel Zeitung“ berichtet, wurden in den vergangenen Tagen die beiden "Gugelhupf & Du"-Cafés in Frankfurt geschlossen. Auch die Pudding-Restaurants "Pudu Pudu" in Kalifornien hätten inzwischen nicht mehr geöffnet.

Ein Unternehmenssprecher verwies gegenüber der LZ darauf, dass die "Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Wirtschaft und Gesellschaft" sowie die schwierige Personalsituation und die gestiegenen Kosten in der Gastronomie die Hauptgründe für die Entscheidung waren.

Im Jahr 2020 war Dr. Oetker mit großen Ambitionen in das Gastro-Geschäft gestartet. Dafür wurde extra die Tochter Dr. Oetker Hospitality gegründet. Wegen der Corona-Pandemie verzögerte sich die Eröffnung der ersten Lokale bis ins nächste Jahr. Nun machen die angespannte wirtschaftliche Situation den Gastronomie-Plänen des Konzerns endgültig einen Strich durch die Rechnung.

Eine offizielle Presseerklärung von Dr. Oetker gibt es dazu von Dr. Oetker übrigens noch nicht. An dem Tag nach dem Bekanntwerden des Rückzuges veröffentlichte Oetker lediglich eine Pressemitteilung, dass gerade Pudding Dessert-Neuheiten für die Gastronomie von Dr. Oetker Professional gebe, die sich durch eine herbe Note auszeichnen würden.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN) hat eine neue Themenseite „Küchenbetriebe“ veröffentlicht. Diese bündelt nach Angaben der BGN relevante Anforderungen und Praxishinweise für Betriebe mit Küchen und ist im Bereich „Branchenwissen“ verfügbar.

Eat Happy Group und Hana Europe verhandeln über eine Fusion mit dem Ziel, eine europäische Plattform für asiatische Fertiggerichte aufzubauen. Die Umsetzung steht unter Vorbehalt von Genehmigungen und Betriebsratsanhörungen.

Das 39. Schleswig-Holstein Gourmet Festival verzeichnete rund 2.420 Gäste und über 12.700 servierte Speisen. Neben kulinarischen Schwerpunkten durch 22 Gastköche stand ein Charity-Dinner zugunsten des Kinderschutzbundes im Mittelpunkt der Saison.

Spitzenköche mit insgesamt 26 Michelin-Sternen trafen sich Ende März in Kitzbühel zum Wettbewerb Koch-Legenden am Hahnenkamm. Neben einem Skirennen standen handwerkliche Prüfungen und der fachliche Austausch im Mittelpunkt.

Die Berliner Restaurant-Reservierungsplattform Quandoo wird ihren Betrieb einstellen. Das Unternehmen teilte auf seiner Webseite mit, die Plattform bis Ende Dezember 2026 „in einem geplanten und geordneten Prozess“ abzuwickeln.

Klüh Catering kooperiert mit der TU Dortmund und dem Universitätsklinikum Essen im Projekt Green Hospital Food. Die Initiative strebt eine klimaneutrale und gesundheitsfördernde Verpflegung im Krankenhaussektor bis 2027 an.

Eine aktuelle Bitkom-Studie belegt, dass die Mehrheit der Deutschen voreingestellte Trinkgeldoptionen an Kartenterminals ablehnt. Vor allem mangelndes Vertrauen in die Weiterleitung der Beträge und die Beeinflussung der Trinkgeldbeträge durch feste Prozentsätze sorgen für Skepsis.

Das Münchner Gastronomiekonzept „Kneipe 80“ soll nach Angaben des Unternehmens künftig auch außerhalb der Stadt umgesetzt werden. Erste neue Standorte sind in Augsburg und am Tegernsee geplant.

Bayerisches Bier ist auch in den USA sehr beliebt. Texaner müssen dafür künftig nicht mehr unbedingt über den großen Teich fliegen. Auch in einer Kleinstadt bei Dallas heißt es bald «O zapft is».

L’Osteria hat ihren ersten Standort in Halle an der Saale eröffnet. Im ehemaligen Kaufhof am Marktplatz bietet das Restaurant Platz für insgesamt 369 Gäste im Innen- und Außenbereich.