Restaurant Buech in Herrliberg: Caminada entwickelt Konzept für Gasthaus

| Gastronomie Gastronomie

Das Restaurant Buech in Herrliberg schlägt ein neues Kapitel auf. Ab November 2025 wird Andreas Caminada seine kulinarische Handschrift in das traditionsreiche Haus einbringen und ein Gesamtkonzept umsetzen. Das Buech, das zum Portfolio der Hotelgruppe The Living Circle gehört, wird künftig von der Caminada Group kuratiert – ein bedeutender Schritt für die gemeinsame Zukunft beider Unternehmen.

„Das Restaurant Buech ist ein Ort mit langer Geschichte und großem Potenzial. Für mein Team und mich ist es eine besondere Aufgabe, dieses Haus künftig mitzugestalten und weiterzuentwickeln“, erklärt Andreas Caminada. Die Neuausrichtung ist das Ergebnis einer bereits seit drei Jahren bestehenden Partnerschaft zwischen The Living Circle und der Caminada Group.

Eine Partnerschaft aus Überzeugung

Marco Zanolari, CEO von The Living Circle, blickt der kulinarischen Übergabe mit großer Vorfreude entgegen. „Die Buech ist ein besonderer Ort – sowohl für die Gäste unserer Zürcher Hotels als auch für die Menschen in der Region. Wir sind stolz auf die Weiterentwicklung der vergangenen Jahre und möchten diesen einzigartigen Ort nun gemeinsam mit Andreas Caminada und seinem Team weiter in Szene setzen“, so Zanolari. Er ist überzeugt, dass die Caminada Group die notwendigen Kompetenzen und Erfahrungen mitbringt, um das Haus weiter voranzubringen. „Durch die enge Zusammenarbeit der Caminada Group mit The Living Circle bleibt die Buech in der Familie“, betont er.

Seit 2017 wird die Buech erfolgreich von The Living Circle geführt, und an der grundlegenden Positionierung des Restaurants soll sich nichts ändern. „Wir planen kein Fine-Dining-Konzept“, stellt Caminada klar. Das Angebot soll weiterhin die gleiche Kundschaft wie bisher ansprechen, auch preislich.

Regionale Küche mit neuem „Atelier Caminada“-Konzept

Stattdessen plant Caminada, durch neue kulinarische Akzente und eine Modernisierung des Gästeerlebnisses einen Ort des genussvollen Erlebens zu schaffen. Ein besonderes Highlight wird die Ergänzung durch ein „Atelier Caminada“-Konzept im angrenzenden Gebäude sein.

Caminada sieht in der Lage des Restaurants einen entscheidenden Vorteil: „Der besondere Charme der Buech entsteht durch die umliegenden landwirtschaftlichen Betriebe auf dem Pfannenstiel. Das sind ideale Voraussetzungen für eine regionale und saisonale Küche.“ Das zukünftige Team wird sich aus Mitgliedern der bestehenden Belegschaft und der Caminada Group zusammensetzen, was eine wertvolle Chance für neue Ideen und Teamgeist bietet.

Um die sanften Renovierungsarbeiten durchzuführen, wird das Restaurant zwischen Ende Oktober und Mitte November kurzzeitig geschlossen sein. Bald schon können sich die Gäste auf die neue Ära des Restaurants Buech unter der kreativen Leitung von Andreas Caminada freuen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Ab Januar 2026 gilt in der Gastronomie dauerhaft der ermäßigte Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent auf Speisen. Die Umstellung erfordert von Betrieben eine präzise Anpassung der Kassensysteme und eine klare Trennung von Speisen- und Getränkeumsätzen. Wir fassen die wichtigsten Regeln für die Praxis zusammen.

Mit Beginn des Jahres 2026 tritt die dauerhafte Senkung der Mehrwertsteuer auf Speisen auf sieben Prozent in Kraft. Gastronomische Betriebe müssen ihre Abrechnungssysteme rechtzeitig umstellen und spezifische Vorgaben bei der Trennung von Speisen- und Getränkeumsätzen sowie bei Pauschalangeboten umsetzen. Was Gastgeber jetzt umsetzen müssen.

Ab dem 1. Januar 2026 gilt für Speisen in der Gastronomie dauerhaft der ermäßigte Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent. Bundestag und Bundesrat haben die entsprechende Änderung des Umsatzsteuergesetzes im Dezember 2025 beschlossen. Für gastronomische Betriebe ergibt sich daraus ein unmittelbarer Handlungsbedarf. Was Gastronomen jetzt beachten müssen.

Mehr Tempo, weniger Bürokratie: Berlin will die Gründung von Gaststätten erleichtern. Der Senat setzt dabei auf Digitalisierung und neue Regeln für Außengastronomie.

Für Zwei-Sterne-Köchin Rosina Ostler ist ein perfekt inszenierter Teller die «Erweiterung der Stimme des Kochs». Der Küchenchefin vom «Alois» in München ist die Gestaltung genauso wichtig wie der Geschmack. Die wichtigsten Regeln für den perfekten Teller.

Mild und leicht süßlich schmeckt das Fleisch der Nager laut Kennern. Rasant breiten sich die invasiven Tiere vielerorts in Schleswig-Holstein aus. Ein Caterer im Norden serviert jetzt Nutria-Braten.

Weniger Restaurantbesuche, kleinere Bestellungen und schließende Betriebe belasten die Gastronomie. DEHOGA-Schatzmeister Gereon Haumann hofft auf Weihnachten und den Jahreswechsel.

Viele Restaurants und Imbissstuben zeigen bei der Kartenzahlung auf dem Lesegerät inzwischen Vorschläge für bestimmte Trinkgeldbeträge an - und stoßen damit bei vielen Gästen auf Ablehnung.

Der HelloFresh Trend Report 2025 analysiert die Kochgewohnheiten der Deutschen und zeigt eine wachsende Offenheit für internationale Gerichte bei gleichzeitigem Festhalten an Klassikern.

Die Hamburger Trattoria Cuneo ist mit der 22. Walter-Scheel-Medaille geehrt worden. Die Auszeichnung würdigt die Verdienste des Hauses um die europäische Genusskultur und hebt gleichzeitig die historische Bedeutung des deutsch-italienischen Anwerbeabkommens hervor.