Ruff‘s Burger übernimmt Max + Muh

| Gastronomie Gastronomie

Ruff‘s Burger expandiert in Bayern: Das in München ansässige Unternehmen übernimmt den regionalen Anbieter Max + Muh mit vier Restaurants in Ansbach, Passau, Regensburg und Weiden. Damit steigt die Zahl der Standorte auf insgesamt 14. Die Marke gehört seit 2019 zur Münchner Gustoso Gruppe.

Nach einem Rebranding und der Anpassung an das Ruff‘s-Konzept werden die ehemaligen Max + Muh Restaurants sukzessive im neuen Look wiedereröffnen. Den Auftakt macht am 19. Februar das Full-Service-Restaurant in Ansbach, ihren Abschluss findet die Konzeptumstellung noch in diesem Jahr in Weiden. „Max + Muh passt perfekt zu Ruff‘s Burger“, erklärt Stefan Huspenina aus dem Geschäftsführungs-Team. „Die Restaurants liegen alle in der Innenstadt und auch die Größe mit 120 bis 150 Sitzplätzen im Innen- sowie 90 bis 150 Sitzplätzen im Außenbereich ist gut für unser Restaurantkonzept geeignet.“

Lange bevor der Better-Burger-Trend aus den USA seinen Siegeszug in Deutschland antrat, verkauften die Gründer ihre vor den Augen der Gäste hergestellten Burger an einem Imbisswagen auf dem Schwabinger Wochenmarkt in München. Mit so großem Erfolg, dass sie 2012 den ersten Imbiss an einem festen Standort eröffneten. Jetzt mit Sitzplätzen und größerer Kapazität, aber immer noch nach dem Foodtruck-Prinzip, bei dem die Kunden jeden Zubereitungsschritt mitverfolgen können. Diese Transparenz behielt Ruff‘s Burger mittels offener Küchen soweit möglich auch bei allen Neueröffnungen bei. 

Die Gustoso Gruppe unterstützt seit der Übernahme die Expansionspläne von Ruff‘s Burger. „Auch wenn der Burger durch vegetarische und vegane Alternativen eine Evolution erfährt, ist und bleibt er ein Teil der Essenskultur in Deutschland“, erklärt Dr. Theodor Ackbarow, Geschäftsführer und Mitgesellschafter der Gustoso Gruppe. „Wenn sich Gäste einen Burger gönnen, dann sind hochwertige Burger zunehmend die erste Wahl. In diesem Segment erfahren wir aktuell eine Konsolidierung und daraus ergeben sich für Ruff‘s Burger zahlreiche Marktchancen. Neben der aktuellen Übernahme konnten wir in diesem Jahr bereits einen neuen Standort im Franchisebetrieb in Stuttgart erschließen.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Sodexo übernimmt die weltweite Arbeitsplatzverpflegung für über 130 Standorte des Konzerns Meta. Die Partnerschaft umfasst digitale Lösungen und Nachhaltigkeitsstandards an verschiedenen Unternehmensstandorten.

Das Berliner Unternehmen Delivery Hero will gemeinsam mit Uber seine weltweite Präsenz ausspielen. Die Hintergründe zum Zusammenschluss.

Neue Umfragen von Metro beleuchten die wirtschaftliche und soziale Bedeutung der Landgastronomie. Trotz hoher Relevanz für die Lebensqualität blicken viele Betreiber aufgrund bürokratischer Hürden mit Sorge in die Zukunft.

RB Leipzig wechselt zur kommenden Saison den Catering-Partner für den Public-Bereich der Red Bull Arena. Die Compass-Tochter Levy übernimmt die Versorgung für die nächsten sechs Jahre.

Der ermäßigte Mehrwertsteuersatz hat Thüringer Gastronomen finanziell Luft verschafft. Welche Auswirkungen das auf Arbeitsplätze und Preise auf den Speisekarten hat, zeigt eine aktuelle Umfrage.

Der US-Fahrdienstleister Uber übernimmt den aus Deutschland stammenden Essenslieferdienst Delivery Hero für eine Milliardensumme. Das im MDax notierte Unternehmen bestätigte, dass es sich mit dem US-Konzern zusammenschließt.

Frisches Bier, eine Horde Männer, Stammtischfeeling – dazu Frisierköpfe, Bürsten und Haargummis? Im Gasthaus Fux in München kommt zusammen, was man zunächst nicht zusammen vermutet.

Falkensteiner Camping führt mit der Marke Campo ein neues Gastronomiekonzept ein. Den Auftakt bildet ein Restaurant am Standort Klagenfurt, das von einem lokalen Pächter betrieben wird.

Eine Datenanalyse von Lieferando zur Fußball-Weltmeisterschaft zeigt deutliche Verschiebungen bei den Essgewohnheiten und nächtlichen Bestelltrends in zehn deutschen Städten. Die Auswertung beleuchtet regionale Präferenzen bei Speisen, Getränken und dem Bedarf an Alltagsartikeln.

Taco Bell hat in den USA vorsorglich einzelne Zutaten in ausgewählten Restaurants aus dem Angebot genommen. Nach Angaben des Unternehmens haben die Gesundheitsbehörden bislang keinen Zusammenhang zwischen der Restaurantkette und dem aktuellen Cyclospora-Ausbruch bestätigt.