Russischer Rapper übernimmt Starbucks-Filialen in Russland

| Gastronomie Gastronomie

Nach dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine ziehen sich immer mehr westliche Unternehmen aus dem Land zurück. Nach McDonald’s, Burger King oder Ikea schließt auch Starbucks seine Filialen. Auf Kaffee müssen die Russen aber nicht verzichten. Stattdessen übernimmt ein russischer Rapper die Vermögenswerte des Kaffeegiganten.

Der neue Besitzer ist der russische Rapper und Kreml-Freund Timur Ildarovitsch Yunusov alias Timati, der auch in Deutschland mit dem Song „Welcome to St. Tropez“ gemeinsam mit DJ Antoine einen Hit landete.

Gemeinsam mit dem Unternehmer Anton Pinskiy übernehmen sie die ehemaligen 130 Filialen sowie fast 2.000 Angestellte, berichtet die Schweizer Zeitung Blick. Der Rapper bestätigte auf Instagram die Übernahme der Vermögenswerte und nahm in dem Zug auch Vorschläge für den neuen Namen der Kaffeekette entgegen.

„Wir werden ein Produkt von völlig neuer Qualität anbieten“, so Timati. „Wir wollen von Anfang an besser sein als das, was seit Jahrzehnten auf der anderen Seite des Ozeans gebaut wird.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Gastronomische Akademie Deutschlands hat Drei-Sterne-Koch Christian Bau auf der 78. Frankfurter Buchmesse mit der Goldenen Feder für sein Buch „Paris–Tokio“ ausgezeichnet. Im Rahmen des Wettbewerbs vergab die Jury insgesamt 61 Preise an Verlage und Autoren.

Daniel Craig hat sich einem Bericht der „Times“ zufolge am Londoner Pub „Horseshoe“ beteiligt. Mit zwei Geschäftspartnern wolle der frühere James-Bond-Darsteller das Lokal in Clerkenwell zunächst renovieren lassen.

Klaus Rader, Co-Gründer von L'Osteria, kommt auf Mallorca bei einem Autorennen ums Leben. Die Unfallursache ist unklar. Die Veranstalter sagen nach dem Unfall das Ereignis ab.

Starbucks hat laut Financial Times mit Beratern an einer möglichen Übernahme von Chipotle gearbeitet. Ob bereits ein formelles Angebot vorliegt, ist nicht bekannt; Starbucks verweist auf seinen laufenden Konzernumbau.

Burger King heißt in Australien Hungry Jack’s. Der ungewöhnliche Name geht auf ein Markenproblem aus dem Jahr 1971 zurück. Später eskalierte der Streit zwischen Burger King und seinem australischen Franchisenehmer sogar vor Gericht.

Die Stadt Mainz bleibt bei ihrem Verbot für das Oktoberfest. Daran änderte auch die Vorlage neuer Unterlagen nichts, die der Veranstalter gemeinsam mit dem Gaststättenverband Dehoga am Mittwoch eingereicht hatte.

Tim Raue und der Berliner Unternehmer Nils Hölterhoff starten das Pizza-Konzept "Spizza Pizza" für Flughäfen und Bahnhöfe. Die erste Filiale soll im Dezember am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) eröffnen.

Subway führt ab 2027 ein neues Restaurant- und Markenkonzept in der EMEA-Region ein. „Blueprint“ umfasst neue Restaurantgestaltungen, Bestellwege sowie zusätzliche Angebote für Morgen, Tag und Abend.

Frédéric Prinz von Anhalt blieb mit einer Rechnung von 38.000 Euro allein am Tisch zurück. Was die Frage aufwirft: Muss man wirklich alles zahlen, wenn andere die Zeche prellen? Ein Anwalt klärt auf.

Die Nutzung des Festzeltes ist von der Stadt untersagt worden wegen fehlender Unterlagen. Nun präsentierten Veranstalter und Dehoga Papiere zu Standsicherheit und Brandschutz.