Russischer Rapper übernimmt Starbucks-Filialen in Russland

| Gastronomie Gastronomie

Nach dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine ziehen sich immer mehr westliche Unternehmen aus dem Land zurück. Nach McDonald’s, Burger King oder Ikea schließt auch Starbucks seine Filialen. Auf Kaffee müssen die Russen aber nicht verzichten. Stattdessen übernimmt ein russischer Rapper die Vermögenswerte des Kaffeegiganten.

Der neue Besitzer ist der russische Rapper und Kreml-Freund Timur Ildarovitsch Yunusov alias Timati, der auch in Deutschland mit dem Song „Welcome to St. Tropez“ gemeinsam mit DJ Antoine einen Hit landete.

Gemeinsam mit dem Unternehmer Anton Pinskiy übernehmen sie die ehemaligen 130 Filialen sowie fast 2.000 Angestellte, berichtet die Schweizer Zeitung Blick. Der Rapper bestätigte auf Instagram die Übernahme der Vermögenswerte und nahm in dem Zug auch Vorschläge für den neuen Namen der Kaffeekette entgegen.

„Wir werden ein Produkt von völlig neuer Qualität anbieten“, so Timati. „Wir wollen von Anfang an besser sein als das, was seit Jahrzehnten auf der anderen Seite des Ozeans gebaut wird.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Kneipe 80 expandiert mit neuen Standorten am Tegernsee und in Augsburg. Parallel führt das Unternehmen mit dem Format „Kiosk 80“ ein weiteres Konzept für kleinere Flächen ein.

Weissenhaus erweitert sein gastronomisches Angebot im Schloss um das Restaurant NAMI und die Bar 1896. Zuvor hatte das Zwei-Sterne-Restaurant Courtier nach dem Weggang seiner Leitung den Betrieb eingestellt.

Starbucks hat im zweiten Quartal 2026 Umsatz und Gewinn gesteigert. Das Unternehmen meldet höhere vergleichbare Umsätze und hebt seine Jahresprognose an.

Neue Daten des Bundes der Steuerzahler zeigen deutliche Unterschiede bei Terrassengebühren in deutschen Städten. Die Spannweite reicht von 0 bis 2.000 Euro für einen einheitlichen Musterbetrieb.

Kochroboter, kein Gastraum, alles für die Auslieferung: Wie eine Küche in Frankfurt den Gastronomie-Alltag verändern könnte – und warum menschliche Gastfreundschaft trotzdem unverzichtbar bleibt.

Im Streit um Markenrechte an einem Kebab-Gericht erwägt der amerikanische Fast-Food-Anbieter Kentucky Fried Chicken einen Rückzieher. KFC Deutschland teilte auf Anfrage mit, dass die Gespräche mit dem Bielefelder Dönerunternehmen Krispy Kebab zwar noch liefen, diese seien aber «herausfordernd».

Die Münchner Giesinger Brauerei drängt auf die Wiesn - und bekommt dafür nun Rückenwind von jemandem, der in der Sache künftig was zu sagen hat.

Die Sonne scheint, die Menschen genießen den Kaffee wieder im Freien. Die Gastronomen werden von den Städten im Land jedoch ganz unterschiedlich stark zur Kasse gebeten. Der Steuerzahlerbund meint: Weg damit!

Das Restaurant Greta Oto im Hamburger Conrad Hotel wurde mit dem Genuss-Michel 2026 in der Kategorie „Weltweit“ ausgezeichnet. Die MHP Hotel Group wertet den Preis als Bestätigung für ihre Strategie international ausgerichteter Gastronomiekonzepte.

Eine aktuelle Studie des Bayerischen Zentrums für Tourismus zeigt, dass fast die Hälfte der Deutschen aufgrund gestiegener Preise seltener essen geht, während das Preis-Leistungs-Verhältnis zum entscheidenden Faktor bei der Wahl des Restaurants geworden ist.