Sausalitos will eigene Filialen mehr als verdoppeln

| Gastronomie Gastronomie

Die größte Cocktailbar-Kette Deutschlands will weiter expandieren. Wie nun die Welt am Sonntag von Geschäftsführer Christoph Heidt erfuhr, sollen die bestehenden Sausalitos-Filialen von derzeit 43 auf rund 100 mehr als verdoppelt werden. Als erste Städte für neue Bars stehen Oldenburg und Wiesbaden auf dem Zettel. In Frankfurt, Hamburg, München, Köln und Berlin werde es demnach weitere Filialen geben. 

Im Fokus stünden aber auch die Mittelstädte ab 100.000 Einwohnern, so Heidt laut Welt. Zudem sei die Expansion ins Ausland ein erklärtes Ziel. Los gehen soll es damit in Salzburg und Innsbruck. Eine Expansion über den Atlantik in die USA ist aber ebenfalls geplant. Darüber hinaus testet Sausalitos derzeit einen Lieferservice sowie eine mobile Bar. Für die Bindung der Kunden setzt das Unternehmen darüber hinaus auf Kryptowährung und Blockchain.

Den Start ihres Treueprogramms mit Blockchain-Technologie hatte Sausalitos bereits im Frühling 2018 angekündigt (Tageskarte berichtete). Wenn Sausalitos-Gäste nun Getränke und Gerichte konsumieren, können sie gleichzeitig per Smartphone ihre Bonuspunkte abholen und auf der Blockchain von qiibee abspeichern.

Meilenprogramme und Treuepunkte honorieren Kunden, die regelmäßig beim gleichen Anbieter einkaufen. Einziges Makel bisher: Die Kunden können ihre Guthaben nur beschränkt einsetzen. Meist müssen sie die Punkte oder Gutscheine wieder bei der gleichen Kette einlösen. Das Start-up qiibee will diesem Zustand ein Ende setzen. Firmengründer und CEO Gabriele Giancola und sein Team sprechen strategische Partner an, um die Plattform zu entwickeln, die solche Guthaben in die gleichnamige Cryptowährung verwandelt. qiibee baut dafür ein entsprechendes Ökosystem auf, damit Kunden schon bald ihre Flugmeilen in Rabattpunkte umtauschen oder Treueprämien in Einkaufsgutscheine.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Berliner Kuchel Eck am Ludwigkirchplatz hat wieder geöffnet. Seit Anfang Mai wird die traditionsreiche Eckkneipe von Gastronom Josef Laggner betrieben. Der Gastro-Unternehmer setzt auf die Fortführung der klassischen Eckkneipentradition.

Die Frankfurter Hospitality-Gruppe Cuisyn setzt auf die Übernahme und Weiterentwicklung bestehender Gastronomiebetriebe. Als aktuelles Beispiel nennt das Unternehmen die Integration der Wille Gastronomie Gruppe, durch die die Mitarbeiterzahl auf mehr als 500 gestiegen sei.

Die Berliner Bar Mokka Milch öffnet am 12. Juni nach einer knapp zweiwöchigen Pause erneut ihre Türen. Zuvor hatten technische Probleme und Anpassungen interner Abläufe zu einer vorübergehenden Schließung geführt.

Lorenzo Parrotta aus Ludwigshafen darf sich nun Weltmeister nennen. In Neapel holte sich der Deutsch-Italiener den Titel in der Kategorie Pizza Contemporanea (zeitgenössische Pizza). Dabei backt Parrotta Pizza nur im Nebenberuf. Eigentlich ist er Chemiearbeiter.

Das Kopenhagener Spitzenrestaurant Noma öffnet im August wieder dauerhaft seine Türen, wobei der in der Kritik stehende René Redzepi die Rolle des Kreativ-Direktors übernimmt. Die operative Verantwortung wird an ein neues Führungsteam übertragen.

Burgermeister will noch 2026 in Österreich starten. Geplant sind zunächst drei Restaurants in Wien, langfristig soll ein Netz von mindestens 20 Standorten entstehen.

Big Squadra eröffnet am 12. Juni das Restaurant Pamela am Berliner Gendarmenmarkt. Der neue Standort ist das vierte Restaurant der Gruppe in Deutschland und erweitert das bestehende Portfolio in Berlin.

Eine internationale Verbraucherumfrage im Auftrag von Lightspeed zeigt, dass Restaurantgäste persönliche Aufmerksamkeit und Freundlichkeit höher bewerten als Beratungskompetenz. In Deutschland werden Probleme zudem häufig direkt mit dem Servicepersonal besprochen.

Das Restaurant Noma will im August 2026 wieder in Kopenhagen eröffnen. Gleichzeitig kündigt das Restaurant eine neue Führungsstruktur sowie ein Konzept mit zwölf saisonalen Abschnitten pro Jahr an.

Die Heitlinger Genusswelten haben eine neue Weinbar in Östringen-Tiefenbach eröffnet. Das Konzept setzt auf regionale Produkte, biodynamische Weine und wird im Winter durch eine Brasserie ergänzt.