Schützenfest in Hannover endet mit rund 900.000 Besuchern

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Die Landeshauptstadt Hannover zieht nach dem Abschluss des 497. Schützenfestes eine positive Bilanz der zehntägigen Veranstaltung. Nach Angaben der Stadtverwaltung kamen rund 900.000 Besucher auf den Schützenplatz. Das Fest habe bei überwiegend sommerlichen Bedingungen stattgefunden.

Die Dezernentin für Jugend, Familie und Sport, Susanne Blasberg-Bense, betonte die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Verband Hannoverscher Schützenvereine. Sie verwies auf ein abwechslungsreiches Programm sowie einen gut besuchten Schützenausmarsch und den Familientag. Mit Blick auf das 500-jährige Jubiläum im Jahr 2029 habe die Stadt die kommunikative Präsenz gesteigert.

Schützenpräsident zufrieden

Der neue Schützenpräsident Andreas Schnelle äußerte sich zu seinem ersten Fest in dieser Funktion zufrieden. Er hob die Resonanz auf das abwechslungsreiche Angebot auf dem Festplatz sowie die Veranstaltungen des Verbandes, wie das Festessen und den Tag der niedersächsischen Schützenvereine, hervor. Schnelle blicke bereits auf die Planung für das kommende Jahr.

Ein neu eingeführtes Schutz- und Fürsorgekonzept habe durch drei zentrale Bausteine Impulse gesetzt. Neben der Saferspaces-App wurde ein RückzugsRaum für Betroffene und Hilfesuchende eingerichtet. Das sogenannte SupportTEAM, bestehend aus erfahrenen Kräften, leistete nach Angaben der Stadt insgesamt im niedrigen dreistelligen Bereich konkrete Unterstützung und Hilfestellung.

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) meldete bis zum Sonntagmittag 135 Versorgungen von Festbesuchern. Zudem wurden 26 Transporte in Krankenhäuser verzeichnet, von denen vier Einsätze als Notfall eingestuft wurden. Der DRK-Gesamteinsatzleiter Florian Peters betonte die seit knapp 55 Jahren bestehende Kooperation der Einsatzkräfte auf dem Festplatz.

Schausteller und Bruchmeister berichten

Der Vorsitzende des Niedersächsischen Landesverbandes der Markt- und Schaustellerbetriebe, Fred Hanstein, bilanzierte den zehnten Tag mit einem positiven Ergebnis. Er verwies auf zwei starke Wochenenden und günstige Rahmenbedingungen für die Schausteller und Gastronomen. Trotz Potenzial für weitere Verbesserungen sei die Stimmung insgesamt gut gewesen.

Die vier amtierenden sogenannten "Bruchmeister"Falk Stegmann, Celina Hoch, Leon Hakemeyer und Nils Burkhardt nutzten ihre Amtszeit für eine soziale Spendenaktion. Sie sammelten während des Schützenfestes rund 6.000 Euro für den Frauennotruf Hannover. Diese Zuwendung sei für den guten Zweck vorgesehen.

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