Schuhbeck: «Deutschen ist das Billigste gut genug und das Gesunde wurscht»

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Der Spitzenkoch Alfons Schuhbeck (70) hält nicht viel von vegetarischer oder veganer Ernährung. Er frage sich: «Warum sind Vegetarier so aggressiv gegen Fleischesser? Führt nur Fleisch zu der gelassenen Haltung des Leben und Leben lassen?», sagte Schuhbeck der Zeitung «Augsburger Allgemeine». Viele in der Gastronomie kämpften seit jeher gegen Billig- und Industrielebensmittel: «Wir Köche engagieren uns seit Jahren für Produkte aus ökologisch korrekter Landwirtschaft und Viehzucht, also für artgerechte Tierhaltung und natürlichen Ackerbau ohne Chemie und Genmanipulation», sagte Schuhbeck. «Denn sie sind nun mal grundsätzlich geschmackvoller und gesünder – aber leider auch teurer.» Das Hauptproblem sei aber, dass die meisten Menschen sich nicht wertig seien. Sie hätten für alles Geld: Autos, Kleidung, Schuhe. Aber am eigenen Körper spare der Deutsche, das Billigste sei gut genug und das Gesunde wurscht.

Auch jetzt, in der Corona-Krise, sollten Verbraucher Schuhbeck zufolge auf frisch und gute Lebensmittel achten. «Vom Sparen beim Lebensmitteleinkauf und vom Verzicht auf frisches Obst und Gemüse sowie auf frische Kräuter ist noch niemand gesund und munter geworden.»


 

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