Sechs Köche kämpfen in München um den Titel „Koch des Jahres"

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Sechs Köche treten am 16. November 2026 in der Motorworld München im Finale des Wettbewerbs „Koch des Jahres“ an. Unter dem Motto „The Grand Taste of Germany“ bereiten sie innerhalb von fünf Stunden jeweils ein Drei-Gänge-Menü zu. Eine zwölfköpfige Jury bewertet die Gerichte.

Zum Finalfeld gehören Simon Bantle, Küchenchef im Restaurant Florea des Park Hyatt Zürich, Lukas Baumgartner, Junior Souschef im Restaurant Auerhahn am Schluchsee, sowie Tetiana Berezhna aus Erkelenz. Ebenfalls um den Titel kochen Semi Hassine, Küchenchef und Inhaber des Restaurants Fachwerk in Hattingen, Aljoscha Knoblich, Souschef im Restaurant Jellyfish in Hamburg, und Mustafa Mirzaei, Souschef in einem Weingut in Passau.

Die sechs Finalisten treten jeweils mit einem Assistenten an. Die Teams sollen die deutsche Küche entsprechend dem Wettbewerbsmotto auf eigene Weise interpretieren. Núria Roig, Geschäftsführerin der Veranstalterin ROIKA Solutions GmbH, erklärt: „Wir haben in diesem Jahr ein so vielfältiges Finalistenfeld mit unterschiedlichen Biografien, Heimaten und kulturellen Einflüssen – jede und jeder hat eine ganz eigene Verbindung zur deutschen Küche. Wir können es kaum erwarten zu sehen, was hier auf den Teller kommt.“

Die Teams bereiten ihr Menü vor Ort zu

Für die Zubereitung des Menüs stehen den Teams fünf Stunden zur Verfügung. Sämtliche Komponenten müssen vor Ort hergestellt werden. Anschließend bleiben den Finalisten 20 Minuten, um das komplette Menü an die Jury auszugeben.

Als technische Vorgabe müssen alle Teams mit dem iVario Pro von RATIONAL arbeiten. Das Kochsystem ermöglicht unter anderem Kochen, Braten, Schmoren, Frittieren sowie Garen bei Niedertemperatur und Sous-vide. Auch Garen unter Druck ist möglich.

Die Jury umfasst zwölf Mitglieder aus Gastronomie und Restaurantkritik. Ihr gehören unter anderem Dieter Müller als Jurypräsident, Sebastian Frank, Torsten Michel, Rosina Ostler, Ludwig Maurer und Jakob Strobel y Serra von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung an. Weitere Juroren kommen aus Österreich und der Schweiz. Dazu zählen Joël Ellenberger, Joachim Jaud, Dominik Sato und Fabio Toffolon. Stefan Pappert als Master Chef of Great Britain und Jens Madsen vom Käfer-Restaurant The Cloud ergänzen das Gremium. Als technische Juroren sind Jan Pettke, Patrick Lorenz und Christian Thiele vorgesehen.

Das Finale verbindet Wettbewerb und Branchenprogramm

Die Veranstaltung richtet sich an Fachbesucher aus Hotellerie, Gastronomie und Catering. Die Türen öffnen um 13 Uhr. Neben dem Wettbewerb sind ein Marktplatz mit Angeboten der Partner sowie ein Meet and Greet mit Jurymitgliedern vorgesehen.

Eine Sonderchallenge beschäftigt sich mit der Übertragung von Spitzengastronomie auf einfache und skalierbare Gerichte. Bei einer Balfegó Kaitai Show soll zudem ein mehr als 150 Kilogramm schwerer Blauflossen-Thunfisch vor Publikum zerlegt und erklärt werden.

Die Veranstalter vergeben 5000 Euro und weitere Sonderpreise

Der Titel „Koch des Jahres“ ist mit einem Preisgeld von 5000 Euro verbunden. Hinzu kommen mehrere Sonderpreise. HOBART zeichnet das Nachhaltigkeitskonzept aus, FRXSH vergibt einen Preis für das kreativste Dessert und Churchill den „Best Plating Award“.

Am Vorabend des Finales, am 15. November, treten die Assistenten in der Chef’s Challenge Night gegeneinander an. Sie präsentieren jeweils ein eigenes Gericht für rund 300 Gäste und kochen um den Titel „Newcomer des Jahres“. Nach der Preisverleihung am 16. November ist eine Küchenparty mit mehreren Köchen angekündigt.

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