Spitzenkoch Simon Taxacher schließt Hauben-Restaurant

| Gastronomie Gastronomie

Kurz vor der Veröffentlichung der Gault&Millau-Punkte in Östereich, hat der Kirchberger Spitzenkoch Simon Taxacher die vorübergehende Schließung seines mit fünf Hauben ausgezeichneten Restaurants verkündet. Wie Kurier.at berichtet, will sich Taxacher in der Zwischenzeit neuen Projekten widmen. Er will den „kulinarischen Sektor“ in seine neuen Pläne mit einbeziehen, hält sich aber mit Details noch zurück. Vom diesjährigen Gault&Millau erwartete er in diesem Jahr keine Bewertung.

Grund für die Schließung ist die Sicherheit der Hotelgäste. „Wir bieten damit unseren Hotelgästen mehr Raum und Privatsphäre, um Sicherheit und Abstand zu gewährleisten“, heißt es auf der Webseite des Restaurants. Doch während das Restaurant „Simon Taxacher“ geschlossen bleibt, ist sein mit zwei Hauben ausgezeichnetes Bistro „Rosengarten“ weiterhin geöffnet. Hier wird Taxacher gemeinsam mit Bistro-Küchenchef Martin Kinast in der Küche stehen.

Dass er womöglich in dem Gourmetguide Gault&Millau nicht bewertet wurde, brachte den Spitzenkoch offenbar nicht aus der Ruhe und er lenkt den Blick auf wesentlichere Themen: „Im gesamten Tourismus, in Hotellerie wie auch in der Gastronomie brauchen wir neue Konzepte, das hat uns die Pandemie deutlich vor Augen geführt. Wir sollten weniger an starren Strukturen festhalten, sondern uns vielmehr insgesamt neu ausrichten“, sagte er Kurier.at. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Landesumweltamt NRW hat Geruchsmessungen an Holzkohlegrillanlagen in der Gastronomie beauftragt. Ein Forschungsbericht im Auftrag des Umweltbundesamtes untersucht die Emissionen gewerblicher Grills und die Wirksamkeit von Abgasreinigungssystemen.

 

Sechs Köche treten am 16. November in München im Finale von „Koch des Jahres“ an. In fünf Stunden müssen sie ein Drei-Gänge-Menü zubereiten, das anschließend von einer zwölfköpfigen Jury bewertet wird.

Das Posthotel Alexander Herrmann in Wirsberg verändert seine Gastronomie. Im Mittelpunkt stehen das auf 172 Abende begrenzte AURA unchained 172 und die Umwandlung des Bistros „oma & enkel“ in ein fränkisches Wirtshaus.

Laut YouGov ist der Anteil der Alkoholtrinker in Deutschland innerhalb von zehn Jahren von 78 auf 68 Prozent gesunken. Der Barmanager der Hamburger Skyline Bar 20up berichtet zugleich von steigender Nachfrage nach alkoholfreien Cocktails – ihr Anteil am Cocktailverkauf liege bei rund 30 Prozent.

Uber hat den Kauf der US-Cateringplattform ezCater für 2,3 Milliarden US-Dollar vereinbart. Mit der geplanten Übernahme soll Catering in das Angebot von Uber Eats eingebunden werden; der Abschluss steht noch unter Vorbehalt.

Die meisten Gourmetrestaurants seien weniger gefragt als noch vor einigen Jahren, erklärt Gusto-Gründer Markus Oberhäußer und verweist auf ein Überangebot an Fine-Dining-Konzepten. Zum Koch des Jahres kürt der Restaurantführer Sebastian Obendorfer vom Eisvogel in Neunburg vorm Wald.

True Food Kitchen hat ein Chapter 11-Verfahren beantragt und zwölf Restaurants geschlossen. Die US-Kette, an der Oprah Winfrey weiterhin beteiligt ist, betreibt noch 34 Standorte und plant einen gerichtlich beaufsichtigten Verkaufsprozess.

Am 2. November verkündet der Michelin Guide Schweiz seine Restaurantauswahl für das Jahr 2026. Die Zeremonie findet dieses Jahr auf fast 1.500 Metern Höhe in Andermatt in den Schweizer Alpen statt.

Das Münchner Oktoberfest ist ein Millionen-Spektakel. Doch noch nie war so viel los wie in diesem Jahr. Von einer «Gute-Laune-Wiesn» spricht die Stadt - doch wo viel Licht ist, gibt es auch Schatten.

Paris führt das Streetfood-Ranking von Radical Storage vor Athen und Thessaloniki an. Die Untersuchung aus April 2026 vergleicht 6.897 Betriebe und berücksichtigt unter anderem Anbieterdichte, Preise und Bewertungen.