Stefan Ludwig ist Swiss Cocktail Champion

| Gastronomie Gastronomie

Mit seiner Kreation „Experience of carribean“ überzeugte der Barkeeper des Lindner Grand Beau Rivage die Jury der Swiss Barkeeper Union bereits zum dritten Mal und wurde erneut Schweizer Cocktailmeister. Neben dem Sieg in der Kategorie Classic Active räumte er Platz 2 in der Kategorie Mocktail (alkoholfreie Cocktails) und Platz 3 im Flairtending (Showmixen) ab.

Zum 92. fanden die Swiss Cocktail Championships der Swiss Barkeeper Union in Basel statt. Dort jonglierte Stefan Ludwig vom Lindner Grand Hotel Beau Rivage nicht nur mit Flaschen, Shakern und Eiswürfeln, sondern mixte dabei auch den Sieger-Coktail „Experience of carribean“: Eine Infusion aus Plantation XO Rum, Ananas, Erdbeeren und Rosinen, die er 24 Stunden im Kühlschrank hatte ziehen lassen, mischte er mit 1 cl Monin Toffeesirup, 2 cl Fresh Limejuice und Laurent Perrier Champagner Rose. 

Seit insgesamt acht Jahren steht Stefan Ludwig als Chef hinter der Bar im "Le Vieux Rivage“ des 5-Sterne Lindner Grand Hotel Beau Rivage. In dieser Zeit wurde er bereits zwei Mail Swiss Cocktail Champion: Im Jahr 2015 mit der Kreation „Andrea Royal“, benannt nach der Hoteldirektorin Andrea Kunz, und 2017 mit dem „Golden Summer“. „Das Cocktail mixen bietet unzählige Varianten und Interpretationen. So kann ich jeden Tag kreativ sein und dabei Menschen mit leckeren Drinks glücklich machen“ beschreibt der 36-Jährige die Leidenschaft für seinen Beruf.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Kurz vor der Veröffentlichung des Guide Michelin Frankreich 2026 sorgen prominente Abwertungen für Aufsehen: Das Pariser Traditionsrestaurant L’Ambroisie verliert nach Jahrzehnten seinen dritten Stern, während auch renommierte Häuser in der Provinz Federn lassen müssen.

Sternekoch Heston Blumenthal kündigt die Schließung seines Zwei-Sterne-Restaurants Dinner by Heston für Januar 2027 an. Neben auslaufenden Pachtverträgen führt der Gastronom steigende Warenkosten und gesundheitliche Gründe für diesen Schritt an.

Feinkost Käfer übernimmt nach einer europaweiten Ausschreibung das Catering in den Lounges des BER und festigt damit seine Präsenz am Berliner Markt sowie im Segment der gehobenen Flughafengastronomie.

Billy Wagner analysiert die strukturelle Ausbeutung in der Sternegastronomie und fordert nach den Noma-Enthüllungen eine ehrliche Debatte über Preise und Arbeitsbedingungen. Der Inhaber des Berliner Sternerestaurants Nobelhart & Schmutzig thematisiert damit ein tief verwurzeltes Systemproblem der gesamten Branche.

Mit 20 Mikrowellen statt einer Kochbrigade: Das Startup Juit eröffnet in Berlin-Mitte einen Pop-up-Store für tiefgekühlte Fertiggerichte. Kunden können ihre Mahlzeit in acht Minuten vor Ort selbst erwärmen oder für den späteren Verzehr mit nach Hause nehmen.

Gastronom Josef Laggner rettet das insolvente „Kuchel Eck“ in Berlin-Wilmersdorf. Die traditionsreiche Eckkneipe am Ludwigkirchplatz bleibt unter ihrem Namen bestehen und wird Teil der Laggner Gruppe.

Die US-Gastronomie steht vor einer Bereinigungswelle. Laut aktuellen Branchenberichten droht fast jedem zehnten Bedienrestaurant das Aus, da massive Kostensteigerungen und Umsatzrückgänge die Rentabilität behindern.

Das dänische Restaurant Noma und dessen Inhaber René Redzepi stehen im Zentrum massiver Kritik durch ehemalige Angestellte. Die New York Times berichtet über eine Arbeitskultur der Angst und Gewalt. Inszwischen hat sich Inhaber René Redzepi zu den Vorwürfen geäußert.

Döner ist in den vergangenen Jahren überall deutlich teurer geworden. Die Kunden hat das nicht abgeschreckt. Und insbesondere in Berlin zeichnet sich mancherorts bei den Preisen eine Trendwende ab.

Die Senkung der Mehrwertsteuer auf sieben Prozent führt zu stabilen Preisen in der Gastronomie. Aktuelle Daten zeigen, dass Betriebe die Entlastung vor allem nutzen, um gestiegene Kosten abzufedern. Knapp Dreiviertel der untersuchten Gastronomiebetriebe haben, laut einer Studie, ihre Preise, nach der Steueränderung, unverändert gelassen.