Steffen Henssler gibt Ahoi Franchise an Jaclavis ab

| Gastronomie Gastronomie

Steffen Henssler hat mit seinem Bruder Peter die Restaurantmarke „Ahoi“ in den letzten Jahren aufgebaut. Zum Jahresende 2024 sind die Hensslers jetzt ausgestiegen. Die Jaclavis GmbH, unter der Leitung von Theo Bührmann, übernimmt 100 Prozent der Anteile der Ahoi Franchise GmbH, die bisher mehrheitlich von der Henssler Gastro GmbH gehalten wurden. Mit diesem Schritt verabschieden sich Steffen und Peter Henssler von der Marke.

Jaclavis GmbH: Der neue Eigner der Ahoi Franchise GmbH

Die Jaclavis GmbH, bisher schon mit 40 Prozent an der Ahoi Franchise GmbH beteiligt, wird nun alleiniger Eigentümer. Durch diese Übernahme sichert sich das Unternehmen die langfristige Weiterentwicklung der Marke Ahoi und deren Expansion. Theo Bührmann, Geschäftsführer der Jaclavis GmbH, sagt: „Unser Ziel ist es, die Potenziale der Marke Ahoi weiter auszuschöpfen und dabei auf Stabilität, Qualität und Regionalität zu setzen.“

Die Marke umfasst aktuell zwölf Standorte in Deutschland, von denen vier direkt von der Ahoi Franchise GmbH betrieben werden. Acht weitere Standorte arbeiten erfolgreich unter dem bewährten Franchise-Modell. Von Hamburg über Travemünde bis hin zu St. Peter-Ording – die Standorte befinden sich in erstklassigen Lagen, die sowohl Touristen als auch Einheimische ansprechen.

Matthias Hölscher: Ein Branchen-Experte an der Spitze

Mit der Übernahme der Ahoi Franchise GmbH ändert sich nicht nur die Eigentümersituation, sondern auch die Geschäftsleitung. Matthias Hölscher, ein erfahrener Manager in der Gastronomie- und Markenführung, wird neuer Geschäftsführer. Zuvor leitete er erfolgreich die Elbterrassen GmbH und bringt ein breites Spektrum an Kompetenzen mit, um die Marke Ahoi weiterzuentwickeln.

Matthias Hölscher zeigt sich motiviert: „Ich freue mich auf die Herausforderung, das hohe Qualitätsniveau der Marke Ahoi zu bewahren und zugleich neue Impulse für Innovation und Wachstum zu setzen.“ Sein Fokus liegt auf der strategischen Weiterentwicklung und der Möglichkeit, die Marke durch weitere Standorte und kreative Konzepte auszubauen.

Der Rückzug der Henssler Gastro GmbH

Mit dem Verkauf ihrer Anteile verabschieden sich Steffen und Peter Henssler von der Ahoi Franchise GmbH. Peter Henssler tritt zudem aus der Geschäftsführung zurück. Trotz dieses Schrittes bleiben beide dem Unternehmen freundschaftlich verbunden. „Wir sind stolz darauf, was wir mit Ahoi erreicht haben, und freuen uns, die Marke in erfahrene Hände zu geben“, betont Peter Henssler.

Steffen Henssler, der vor allem durch seine TV-Auftritte und sein persönliches Engagement in der Gastronomie bekannt ist, hat mit seinem Bruder die Marke in verschiedene Städte gebracht. Standorte existieren unter anderem in Hamburg, Travemünde, Köln, Grömitz, Scharbeutz oder Bonn. Die Speisekarte vereint regionale Zutaten mit kreativen Ideen, die die Vielfalt der Küstenregion widerspiegeln: Fisch, Steaks und vegetarische Gerichte.

Für Mitarbeitende, Franchisenehmer, Lieferanten und andere Partner soll nun alles beim Alten bleiben. Alle bestehenden Verträge und Partnerschaften werden unverändert fortgeführt.

Auf der Grundlage der zwölf 12 Standorte will die Marke weiter wachsen. Theo Bührmann sagt: „Unser Ziel ist es, Menschen durch exzellentes Essen und herzliche Gastfreundschaft zu begeistern. Die Marke Ahoi bietet dafür die perfekte Grundlage.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Im Streit um Markenrechte an einem Kebab-Gericht erwägt der amerikanische Fast-Food-Anbieter Kentucky Fried Chicken einen Rückzieher. KFC Deutschland teilte auf Anfrage mit, dass die Gespräche mit dem Bielefelder Dönerunternehmen Krispy Kebab zwar noch liefen, diese seien aber «herausfordernd».

Die Münchner Giesinger Brauerei drängt auf die Wiesn - und bekommt dafür nun Rückenwind von jemandem, der in der Sache künftig was zu sagen hat.

Die Sonne scheint, die Menschen genießen den Kaffee wieder im Freien. Die Gastronomen werden von den Städten im Land jedoch ganz unterschiedlich stark zur Kasse gebeten. Der Steuerzahlerbund meint: Weg damit!

Das Restaurant Greta Oto im Hamburger Conrad Hotel wurde mit dem Genuss-Michel 2026 in der Kategorie „Weltweit“ ausgezeichnet. Die MHP Hotel Group wertet den Preis als Bestätigung für ihre Strategie international ausgerichteter Gastronomiekonzepte.

Eine aktuelle Studie des Bayerischen Zentrums für Tourismus zeigt, dass fast die Hälfte der Deutschen aufgrund gestiegener Preise seltener essen geht, während das Preis-Leistungs-Verhältnis zum entscheidenden Faktor bei der Wahl des Restaurants geworden ist.

Seit eineinhalb Wochen wird gezapft und gefeiert auf dem Stuttgarter Frühlingsfest. Halbzeit. Wie kommt die große Sause auf dem Cannstatter Wasen an? Die Veranstalter legen die Zahlen offen.

Zwei Hotels am Schluchsee stellen die Kulinarik in den Mittelpunkt ihres Konzepts. Während die Mühle Schluchsee ihr Restaurant als eigenständiges Ziel positioniert, integriert der Auerhahn die Gastronomie in den gesamten Aufenthalt.

Die Zahl der Gastronomiebetriebe in Großbritannien sinkt kontinuierlich, wobei im ersten Quartal 2026 täglich mehr als drei Standorte aufgegeben wurden. Steigende Lohnkosten und steuerliche Belastungen setzen die Branche unter Druck.

Das Restaurant Heritage im Hamburger Hotel Le Méridien öffnet am 30. April nach einer technischen Modernisierung der Küchenbereiche wieder seine Türen. Neben einem aktualisierten Speisenangebot setzt der Betrieb künftig verstärkt auf neue Veranstaltungsformate.

In Hamburg ist der Genuss-Michel 2026 verliehen worden. Das Fischereihafen Restaurant wurde als Restaurant des Jahres ausgezeichnet, Herbert Seckler erhielt den Ehrenpreis für sein Lebenswerk.