Sternekoch Denis Feix öffnet „Marburger Esszimmer“ am 6. Januar

| Gastronomie Gastronomie

Rotkohlsud mit Trüffel, Kartoffelcroissant mit Saiblingskaviar oder Wirsing mit dem Pilz Krause Glucke: Das sind nur einige der Gerichte, die Denis Feix für das „ Marburger Esszimmer“ kreierte. Ab dem 6. Januar kommen sie im Restaurant von VILA VITA Marburg auf den Tisch. Denn an diesem Tag eröffnet das Gourmetrestaurant nach zweijähriger Pause mit neuem Konzept und unter der Leitung des Gastronomen-Ehepaars Denis und Kathrin Feix.

Auf das "Green-Fine-Dining-Konzept" stimmt bereits das umgestaltete und frisch möblierte Interieur die Gäste ein: Gedeckte Grün- und Brauntöne und dezentes Design dominieren das neue Marburger Esszimmer. Elf Tische bieten Platz für je bis zu 8 Personen. Ein Eye-Catcher des Restaurants: In einem Hydroschrank als grüne Oase wachsen diverse Kräutersprösslinge und Salate heran.

Die Gerichte werden als sechs- oder viergängiges Menü serviert, wobei nach Wunsch die Gänge auch flexibel kombiniert werden können. Mit auf der Speisekarte stehen auch Signature Dishes von Denis Feix, wie beispielweise Chicorée mit Pariser Karotten und Yuzu, Kalbsfilet Sandwich mit N25 Kaviar und Zitronenthymian oder Kaisergranat mit handgerolltem Couscous und Amchoor.

„Unser Schwerpunkt liegt auf alten und sehr selten genutzten Sorten von Gemüse und Kräutern. Diese kommen vor allem aus dem eigenen regionalen Anbau vom Hofgut in Dagobertshausen und verfügen über einen besonderen Geschmack und kraftvolle Aromen. Zudem servieren wir Fisch und Fleisch ausschließlich aus artgerechter Haltung, beziehungsweise freier Wildbahn“, sagt Denis Feix. Mit korrespondierenden Weinen ergänzt Sommelière Kathrin Feix die Speisen.

Denis Feix arbeitete unter anderem bei Dieter Müller, Joachim Wissler, Henri Bach und Thomas Bühner. Als Küchenchef im „Il Giardino“ im Columbia Hotel in Bad Griesbach erkochte er seinen ersten Michelin-Stern, später erhielt seine Küche zwei der begehrten Sterne. Auch seine letzte berufliche Station, die Zirbelstube im Althoff Hotel am Schlossgarten in Stuttgart, wurde ebenfalls mit einem Stern ausgezeichnet.

Kathrin Feix wurde 2016 vom Gault Millau zur „Gastgeberin des Jahres“ gekürt. Der Schlemmer Atlas zeichnet sie seit vielen Jahren als TOP 50 SOMMELIERS aus.

„Das regionale Green-Fine-Dining-Konzept, das wir im Marburger Esszimmer bieten, ist in dieser Form bemerkenswert und entspricht dem aktuellen Zeitgeist. Wir sind uns sicher, dass wir damit Feinschmecker aus ganz Deutschland begeistern werden und freuen uns, gleich zu Beginn des Jahres mit diesem besonderen Projekt starten zu können“, sagt Michael Hamann, Geschäftsführer von VILA VITA Marburg.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Eine Woche vor der offiziellen Vorstellung der vollständigen Restaurantselektion 2026, hat der Guide Michelin die diesjährigen Preisträger des Bib Gourmand für Österreich bekannt gegeben. Wie die Organisation mitteilt, erhalten in diesem Jahr 26 Restaurants die Auszeichnung neu.

Kurz vor der Veröffentlichung des Guide Michelin Frankreich 2026 sorgen prominente Abwertungen für Aufsehen: Das Pariser Traditionsrestaurant L’Ambroisie verliert nach Jahrzehnten seinen dritten Stern, während auch renommierte Häuser in der Provinz Federn lassen müssen.

Sternekoch Heston Blumenthal kündigt die Schließung seines Zwei-Sterne-Restaurants Dinner by Heston für Januar 2027 an. Neben auslaufenden Pachtverträgen führt der Gastronom steigende Warenkosten und gesundheitliche Gründe für diesen Schritt an.

Feinkost Käfer übernimmt nach einer europaweiten Ausschreibung das Catering in den Lounges des BER und festigt damit seine Präsenz am Berliner Markt sowie im Segment der gehobenen Flughafengastronomie.

Billy Wagner analysiert die strukturelle Ausbeutung in der Sternegastronomie und fordert nach den Noma-Enthüllungen eine ehrliche Debatte über Preise und Arbeitsbedingungen. Der Inhaber des Berliner Sternerestaurants Nobelhart & Schmutzig thematisiert damit ein tief verwurzeltes Systemproblem der gesamten Branche.

Mit 20 Mikrowellen statt einer Kochbrigade: Das Startup Juit eröffnet in Berlin-Mitte einen Pop-up-Store für tiefgekühlte Fertiggerichte. Kunden können ihre Mahlzeit in acht Minuten vor Ort selbst erwärmen oder für den späteren Verzehr mit nach Hause nehmen.

Gastronom Josef Laggner rettet das insolvente „Kuchel Eck“ in Berlin-Wilmersdorf. Die traditionsreiche Eckkneipe am Ludwigkirchplatz bleibt unter ihrem Namen bestehen und wird Teil der Laggner Gruppe.

Die US-Gastronomie steht vor einer Bereinigungswelle. Laut aktuellen Branchenberichten droht fast jedem zehnten Bedienrestaurant das Aus, da massive Kostensteigerungen und Umsatzrückgänge die Rentabilität behindern.

Das dänische Restaurant Noma und dessen Inhaber René Redzepi stehen im Zentrum massiver Kritik durch ehemalige Angestellte. Die New York Times berichtet über eine Arbeitskultur der Angst und Gewalt. Inszwischen hat sich Inhaber René Redzepi zu den Vorwürfen geäußert.

Döner ist in den vergangenen Jahren überall deutlich teurer geworden. Die Kunden hat das nicht abgeschreckt. Und insbesondere in Berlin zeichnet sich mancherorts bei den Preisen eine Trendwende ab.