Sternekoch im Krankenhaus: Max Strohe kreiert Rezepte für Vivantes

| Gastronomie Gastronomie

Die Vivantes Gastronomie startet in diesem Jahr eine Kooperation mit Sternekoch Max Strohe. Ab dem 1. Januar 2022 weht dann ein Hauch von Berliner Gourmetküche durch die Vivantes Flure. 40 neue Gerichte hat Strohe für die Klinikpatienten entwickelt oder Rezepturen von einzelnen Komponenten verfeinert.

Das Angebot ist keine Wahlleistung, sondern kommt als Regelleistung allen Patienten zu Gute. Auf der Speisekarte sind Menüvorschläge zusammengestellt und die Komponenten und Hauptgerichte jeweils mit einem speziellen Icon versehen. Tobias Grau, Geschäftsführer Vivantes Gastronomie: „Ich freue mich sehr, dass wir Max Strohe für diese einzigartige Zusammenarbeit gewinnen konnten. Gemeinsam wollen wir zeigen, dass Vivantes nicht nur für hohe medizinische Behandlungsqualität steht, sondern auch für hervorragende Servicequalität und Kulinarik.“

Die Wege des Berliner Sternekochs und des Geschäftsführers der Vivantes Gastronomie Tobias Grau kreuzten sich 2020. Während der ersten Welle der Corona-Pandemie wirkte Strohe bei der Aktion „Kochen für Helden“ mit, bei der das Pflegepersonal mit Mahlzeiten von ausgewählten Restaurants versorgt wurde.

Strohe: „Es war eine spannende Herausforderung, Küchenklassiker aus dem Krankenhaus wie Hühnerfrikassee oder Putengulasch zu erneuern und sie nach Teryaki Style zu kochen. Manchmal sind es Kleinigkeiten, die einem herkömmlichen Rezept eine ganz neue Note geben können.“

Zu den Gerichten gehört beispielsweise ein veganer "Grüner Bulgur Chilli" nach Tulus Lotrek Fasson, die vietnamesische Nudelsuppe "Pho" nach Max Strohe Art oder ein klassischer Kohlrabieintopf mit Majoran.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Yotam Ottolenghi ist einer der bekanntesten Köche der Welt. In Deutschland wächst die Fangemeinde stetig. Jetzt erschien sein neues Kochbuch - mit einer Grundidee, die nicht nur in der Küche hilft.

In wenigen Tagen stürmen die Massen wieder die Bierzelte auf der Wiesn. Sollen die künftig europaweit vergeben werden? Darum kämpft ein Wirt mit einer ganzen Garde von Anwälten.

Kommendes Wochenende bricht der Ausnahmezustand über München herein. Das 191. Oktoberfest beginnt. Was Besucher wissen sollten über die Zelte, das Bier und die No-Gos.

Vor mehr als 200 Jahren rief König Wilhelm I. von Württemberg nach Missernten und Hunger das Cannstatter Volksfest ins Leben. Schon damals strömten die Menschen zum Wasen - und das wird sich auch in diesem Jahr nicht ändern.

Sechs Münchner Brauereien bieten auf dem Oktoberfest ihr eigenes Festbier an – jedes nach geheimem Spezialrezept gebraut und mit individuellem Geschmack. Und: Das Wiesnbier hat es in sich.

Wolt startet in Berlin ein eigenes Catering-Angebot für Firmenkunden und geplante Veranstaltungen. Im Laufe des Jahres 2027 soll Wolt Catering schrittweise auf weitere deutsche Städte ausgeweitet werden.

Die US-amerikanische Bäckereimarke Cinnabon baut ein Franchisesystem in Deutschland auf. Der erste Standort der CB Germany GmbH soll im Oktober 2026 im Limbecker Platz in Essen eröffnen. Weitere Standorte sind bereits vorgesehen.

Die Wiesn naht - und auch die Rettungskräfte sind vorbereitet. Die Sanitätsstation auf dem Festgelände wappnet sich für den Rund-um-die-Uhr-Betrieb. Dabei gibt es in diesem Jahr einige Neuerungen.

Tim Striegel ist der "Aufsteiger des Jahres 2026" von Der Feinschmecker. Der 25-jährige Koch aus dem Restaurant "Das Philippin" in Rutesheim bei Stuttgart setzte sich bei der Leserwahl gegen sechs weitere junge Talente durch.

Deutschland belegt bei den Rahmenbedingungen für Restaurantgründungen im Vergleich von 20 EU-Märkten Rang sieben. Der Restaurant Launch Report des Metro Marktplatzes weist für Deutschland 99,9 Punkte bei Wettbewerb und Immobilien und 36,9 Punkte bei Gründung und Personal aus.