Studie zeigt neue Snack-Kultur

| Gastronomie Gastronomie

Eine repräsentative Umfrage im Auftrag von Burger King Deutschland zeigt, dass sich die Essgewohnheiten junger Deutscher stark verändern. Die Generation Z (18 bis 24 Jahre) definiert den Umgang mit Snacks neu: Für sie sind Snacks mehr als eine Zwischenmahlzeit, sie sind ein fester Bestandteil ihres Alltags. Die Umfrage prägt hierfür den Begriff "Gen Znack".

Snacken als Lifestyle-Statement

Die Umfrageergebnisse verdeutlichen, dass die Gen Z häufiger als alle anderen Altersgruppen snackt. 79 % der 18- bis 24-Jährigen geben an, mindestens einmal täglich oder häufiger zu snacken. Snacks ersetzen dabei zunehmend Hauptmahlzeiten, da fast zwei Drittel (64 %) der Befragten dieser Altersgruppe dies mindestens einmal pro Woche tun.

Die jungen Erwachsenen snacken bevorzugt in flexiblen Situationen. Mehr als 30 % genießen ihre Snacks am liebsten im Bett, während über 28 % dies beim Gaming tun. Die Bedeutung starrer Essenszeiten nimmt ab.

Yvonne von Eyb, CMO bei Burger King Deutschland, kommentiert die Entwicklung: „Diese Zahlen zeigen klar: Die Gen Znack ist nicht nur offen für Neues – sie macht Snack-Momente zu einem festen Bestandteil ihres Alltags. Dabei verschmelzen Genuss, Entertainment, Social Media und der Wunsch nach Individualität zu einem ganz eigenen Lifestyle.“

Junge Zielgruppe ist experimentierfreudig und sucht Innovation

Ein weiterer zentraler Befund der Studie ist die Experimentierfreudigkeit der jungen Generation. 65 % der jungen Menschen in Deutschland wünschen sich regelmäßig neue Geschmackserlebnisse. Als Inspirationsquelle dient ihnen dabei am häufigsten Social Media (55 %), während klassische Medien wie Fernsehen (29 %) oder Zeitschriften (20 %) eine geringere Rolle spielen.

Die Gen Z sucht nach Abwechslung, denn 45 % der 18- bis 24-Jährigen fühlen sich ohne neue Impulse schnell gelangweilt. Zwei Drittel dieser Altersgruppe greifen daher bevorzugt zu neuen Snack-Kreationen, von frittiert bis fermentiert. Dies macht die Generation Z zu einem wichtigen Motor für Innovationen auf dem Snackmarkt.

Tim Lenke, Sr. Manager Product Development & Innovation bei Burger King Deutschland, betont die Relevanz dieser Erkenntnisse für Gastronomen und Marken: „Die Gen Znack ist ein echter Innovationsmotor im Snackmarkt. Die junge Generation sucht ständig nach Abwechslung und neuen Impulsen – das ist die perfekte Spielwiese, um sich als Koch kreativ auszutoben und wirklich mutig neue Snack-Kreationen zu entwickeln.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Starbucks hat laut Financial Times mit Beratern an einer möglichen Übernahme von Chipotle gearbeitet. Ob bereits ein formelles Angebot vorliegt, ist nicht bekannt; Starbucks verweist auf seinen laufenden Konzernumbau.

Burger King heißt in Australien Hungry Jack’s. Der ungewöhnliche Name geht auf ein Markenproblem aus dem Jahr 1971 zurück. Später eskalierte der Streit zwischen Burger King und seinem australischen Franchisenehmer sogar vor Gericht.

Die Stadt Mainz bleibt bei ihrem Verbot für das Oktoberfest. Daran änderte auch die Vorlage neuer Unterlagen nichts, die der Veranstalter gemeinsam mit dem Gaststättenverband Dehoga am Mittwoch eingereicht hatte.

Tim Raue und der Berliner Unternehmer Nils Hölterhoff starten das Pizza-Konzept "Spizza Pizza" für Flughäfen und Bahnhöfe. Die erste Filiale soll im Dezember am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) eröffnen.

Subway führt ab 2027 ein neues Restaurant- und Markenkonzept in der EMEA-Region ein. „Blueprint“ umfasst neue Restaurantgestaltungen, Bestellwege sowie zusätzliche Angebote für Morgen, Tag und Abend.

Frédéric Prinz von Anhalt blieb mit einer Rechnung von 38.000 Euro allein am Tisch zurück. Was die Frage aufwirft: Muss man wirklich alles zahlen, wenn andere die Zeche prellen? Ein Anwalt klärt auf.

Die Nutzung des Festzeltes ist von der Stadt untersagt worden wegen fehlender Unterlagen. Nun präsentierten Veranstalter und Dehoga Papiere zu Standsicherheit und Brandschutz.

Das Landesumweltamt NRW hat Geruchsmessungen an Holzkohlegrillanlagen in der Gastronomie beauftragt. Ein Forschungsbericht im Auftrag des Umweltbundesamtes untersucht die Emissionen gewerblicher Grills und die Wirksamkeit von Abgasreinigungssystemen.

 

Sechs Köche treten am 16. November in München im Finale von „Koch des Jahres“ an. In fünf Stunden müssen sie ein Drei-Gänge-Menü zubereiten, das anschließend von einer zwölfköpfigen Jury bewertet wird.

Das Posthotel Alexander Herrmann in Wirsberg verändert seine Gastronomie. Im Mittelpunkt stehen das auf 172 Abende begrenzte AURA unchained 172 und die Umwandlung des Bistros „oma & enkel“ in ein fränkisches Wirtshaus.