Subway führt neues Restaurantkonzept „Blueprint“ ein

| Gastronomie Gastronomie

Subway führt ab dem 1. Januar 2027 ein neues Restaurant- und Markenkonzept in der EMEA-Region ein. Das unter dem Namen „Blueprint“ entwickelte Konzept soll in allen neuen Restaurants und umgebauten Filialen der Region eingesetzt werden. 

Das Konzept umfasst neben der Gestaltung der Restaurants auch neue Bestellmöglichkeiten und zusätzliche Angebote für unterschiedliche Tageszeiten. Subway unterteilt „Blueprint“ in die Bereiche Restaurant, erweiterte Anlässe und Marke. 

Subway verändert Gestaltung und Bestellwege in Restaurants

Die neuen Restaurants sollen moderner gestaltet und stärker digital vernetzt werden. Eine veränderte Raumaufteilung und übersichtlichere Informationen sollen nach Darstellung des Unternehmens die Abläufe bei der Bestellung und Zubereitung unterstützen.

Die Gäste sollen weiterhin zwischen verschiedenen Bestellwegen wählen können. Neben dem Bestellschalter sind Selbstbedienungskioske, die Subway-App und der Lieferservice vorgesehen. Ein Bildschirm soll fertige Bestellungen anzeigen, eine gekennzeichnete Abholzone die Abholung erleichtern. 

Auch die sichtbare Zubereitung bleibt Bestandteil des Konzepts. Salatzutaten, Saucen und frisch gebackenes Brot sollen im Mittelpunkt des Restaurantbereichs stehen. Die individuelle Zusammenstellung der Mahlzeit, die Subway seit mehr als 60 Jahren als Bestandteil seines Geschäftsmodells beschreibt, wird damit auf weitere Teile des Restaurantbesuchs ausgedehnt.
 

Neue Angebote sollen verschiedene Tageszeiten abdecken

Mit „Blueprint“ erweitert Subway zugleich die Anlässe für einen Restaurantbesuch. Vorgesehen sind ein Frühstücks- und Kaffeeangebot, „Grab & Go“ sowie „Subway After Dark“. Die Angebote sollen abhängig vom jeweiligen Standort und der lokalen Nachfrage eingeführt werden.

Für den Morgen kündigt Subway Kaffee sowie ein neues Frühstücksangebot an. „Grab & Go“ soll frisch im Restaurant zubereitete Speisen zum Mitnehmen anbieten und vor allem an stark frequentierten Standorten wie Verkehrsknotenpunkten eingesetzt werden.

„Subway After Dark“ wird derzeit in den Niederlanden als Pilotprojekt getestet. Ab 18 Uhr sollen dort Beleuchtung und Musik verändert werden. Gleichzeitig wird eine zusätzliche Speisekarte angeboten, zu der unter anderem Mac ’n’ Cheese, Footlong-Pizzen und Waffel-Pommes gehören. 

Subway startet neue Markenkampagne

Begleitet wird „Blueprint“ von der neuen Kampagne „Get Your Own Way“. Subway beschreibt sie als langfristige Markenplattform, die sich mit den individuellen Vorlieben der Gäste beschäftigt. Die Kampagne soll unter anderem in Werbung, sozialen Medien, Verpackungen, der App und den Restaurants eingesetzt werden.

Die ersten „Blueprint“-Restaurants wurden im Sommer 2026 in den Niederlanden und Großbritannien eröffnet. Die Kampagne „Get Your Own Way“ läuft nach Unternehmensangaben bereits in der gesamten EMEA-Region.

Subway-Präsidentin für die EMEA-Region, Tracy Gehlan, erklärt, mit „Blueprint“ solle die Möglichkeit der individuellen Gestaltung vom Essen auf weitere Bereiche des Restaurantbesuchs ausgeweitet werden. Für Franchisenehmer nennt sie unter anderem eine bessere Rentabilität der Restaurants als Ziel.

Bei der Erstellung dieses Artikels kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die Inhalte wurden redaktionell überprüft. Feedback nehmen wir gerne unter news@tageskarte.io entgegen.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Am Leipziger Hauptbahnhof eröffnet mit Robyn’s das erste deutsche Robotik-Restaurant. Zwei Roboter bereiten Speisen und Getränke zu, ein Mitarbeiter bestückt die Zutatenmagazine und unterstützt die Gäste.

Im Mai 2027 feiert Starbucks 25 Jahre auf dem deutschen Markt. Zum Internationalen Tag des Kaffees am 1. Oktober blickt das Unternehmen bereits jetzt auf die Entwicklung seiner Kaffeehäuser und die Anpassung an deutsche Vorlieben zurück.

Der Steigenberger Icon Frankfurter Hof eröffnet das neue Gastronomie-Ensemble „Français Jour · Soir“. Tagsüber setzt das Konzept auf französische Bistro-Kultur, abends stehen private Veranstaltungen und Dinner im Mittelpunkt.

Mit Smashed Croissants, Abnehmspritzen und Snacks auf die Hand verändert sich unser Essverhalten. Was hinter dem Snacking-Boom steckt, erklärt die Food-Spezialistin und Trendforscherin Karin Tischer.

Wer über Lieferplattformen bestellt, zahlt nicht nur fürs Essen: Je nach Modell kassieren Lieferdienste 13 bis 30 Prozent Provision. Gleichzeitig behalten sie den direkten Zugang zu den Kundendaten. Für viele Gastronomen wird das zum teuren Geschäft – DEHOGA warnt: Bei solchen Margen können sich nur wenige Restaurants die Zusammenarbeit leisten.

Der erste Restaurant Impact Report von OpenTable untersucht die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung von Restaurants in Deutschland. Im Mittelpunkt stehen Ausgaben rund um Restaurantbesuche, Beschäftigung, Gemeinschaft und das Verhältnis zwischen Gästen und Betrieben.

Zwei-Sterne-Koch Paul Stradner plant im ersten Quartal 2027 sein erstes eigenes Restaurant im 1839 Malerhaus in Achern. Julian Schmid soll die Küche vor Ort gemeinsam mit ihm verantworten; seine Tätigkeit in der Villa René Lalique setzt Stradner fort.

Cornelia Poletto hat auf dem Euref-Campus Düsseldorf ihre neue Kochschule und Eventfläche im Rahmen des Food-Festivals Chefs in Town mit einer italienischen Küchenparty eröffnet. Unterstützung gab es dabei von Nelson Müller und Ludwig Maurer.

Teaser: McDonald’s plant bis 2036 rund 8,5 Milliarden Dollar Unterstützung für Franchisenehmer. Der Konzern prüft proteinreichere Gerichte und will Küchen, Technik und Restaurantgestaltung verändern.

Restaurants und Cafés in Kroatien müssen ab dem 1. Oktober neben aktuellen Preisen auch Referenzpreise ausweisen. Der Zagreber Gastronomieverband befürchtet Verwirrung bei Gästen.