SV Deutschland startet App für Gäste

| Gastronomie Gastronomie

Im modernen Neubau des Bürokomplexes TONIQ2 am Düsseldorfer Flughafen, in den Ende August 2.200 Mitarbeitende von AOK Rheinland/Hamburg eingezogen sind, eröffnet SV Deutschland eine Kaffeebar und ein Betriebsrestaurant. Gleichzeitig startet die neue Gäste-App.

Das von SV Deutschland geführte Restaurant Carlsplatz bietet eine Salatbar sowie mehreren Menüs, eines davon vegetarisch oder vegan. Neben dem kulinarischen Angebot steht den Mitarbeitenden eine Barista-geführte Kaffeebar zur Verfügung. Der Kaffee wird von Erik Brockholz, einem Kaffeeröster aus Hamburg, speziell für der AOK Rheinland/Hamburg geröstet. SV Deutschland setzt hier zum ersten Mal auch auf ihre neue Gäste-App.

In den Menüs von SV steckt eine gehörige Portion Digitalisierung. Vom Einkauf der Zutaten über die Bezahlung bis hin zur Inventur und der Abschlüsse sind sämtliche Prozesse standardisiert und digitalisiert. In einer Datenbank wurden tausende Rezepte für die Köche hinterlegt, was nicht nur die Planung der Menüs und deren Kalkulation erleichtert, sondern auch die automatische Publikation von Inhaltsstoffen und Allergenen ermöglicht. Für dieses smartChef genannte Digitalisierungsprogramm wurde SV in der Schweiz als Finalistin für den Digital Innovator of the Year nominiert. Jetzt verbindet SV smartChef mit einer App für Gäste. 
 

Personalisierte Ernährungsinformationen

In der neuen App können sich Gäste über die Menüs, Allergene und Zusatzstoffe sowie die Nährwerte informieren. Gäste können individuell ihre Ernährungspräferenzen oder Unverträglichkeiten einstellen, so dass sie auf einen Blick geeignete Menus erkennen. Weiter finden sie Neuigkeiten zu kulinarischen Erlebniswochen und Produkteneuheiten. Ergänzt wird die Information durch ein Digital-Signage-Management-System, auf dem Informationen zu Menüs und Promotionen angezeigt werden. Wer sich lieber im Browser informieren möchte, findet diese Informationen auf einer Microsite. 

Vervollständigt wird die Digital Guest Journey durch die Self-Checkout Kassen: Kameras erkennen mit Hilfe von künstlicher Intelligenz visuell die Speisen und Getränke und ermittelt deren Preis. Der Gast bezahlt kontaktlos mit Kredit- oder Debitkarte oder mobil.

„Wir sind Gastgeber aus Leidenschaft und je mehr Zeit wir mit Gästen verbringen können, umso besser“, so Rutschke. „Mit unseren unternehmensinternen Prozessen sind wir bezüglich Digitalisierung in der Branche bereits an vorderster Front. Umso mehr freut es mich, sind wir jetzt auch gästeseitig top digital unterwegs“.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Bayerische Oberste Landesgericht hat die Vergabe der Festzelte Paulaner und Schottenhamel für das Oktoberfest 2026 bestätigt. Ein Wirt hatte eine europaweite Ausschreibung gefordert.

Vier Gastronomiebetriebe haben das Finale der Uber Eats Awards 2026 erreicht und treten am 26. Oktober 2026 in Berlin gegeneinander an. Eine Jury um Tim Raue entscheidet über die Vergabe von insgesamt 55.000 Euro Preisgeld.

Der Leaders Club Deutschland besteht seit 25 Jahren und zählt inzwischen mehr als 450 Mitglieder aus über 230 Unternehmen. Das Jubiläum wird am 13. November 2026 im Rahmen des Leaders Club Award in Hamburg gefeiert.

Die Althoff Hotels starten mit dem Althoff Eats Club ein kostenfreies Angebot rund um Kulinarik, Wein und Reisen. Grand Chef Joachim Wissler teilt Restaurantempfehlungen und stellt Produzenten sowie kulinarische Entdeckungen vor.

Pizza Pilgrims kündigt sein erstes deutsches Restaurant für den 2. November 2026 in München an. Ein zweiter Standort soll im Januar 2027 folgen; insgesamt strebt die Marke bis zu 50 Standorte in Deutschland an.

Bayerns Gastronomie verzeichnete im August 2026 einen realen Umsatzrückgang von 4,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Die Beherbergung erzielte dagegen preisbereinigt ein Plus von 2,6 Prozent.

Die Deutsche Kreditbank (DKB) hat gemeinsam mit Sodexo den neuen Campus „Upbeat“ in der Berliner Europacity eröffnet. Sodexo übernimmt die gastronomische Versorgung sowie weitere Bewirtungsleistungen am Standort.

Das Bristol Berlin hat am Kurfürstendamm das Restaurant Flaneur eröffnet. Die Brasserie bietet französisch geprägte Küche und verfügt über 120 Plätze im Innenbereich sowie 86 Terrassenplätze.

Das Hotel der Stern in Bad Hersfeld kündigt die Schließung des L’étable zum 2. Januar 2027 an und nennt fehlende Gäste als Grund. Küchenchef, Restaurantleiter und Mitarbeiter würden im Haus bleiben und an einem neuen gastronomischen Konzept mitarbeiten.

An einer Tankstelle in München kann man sich von einem Kochroboter Käsespätzle, Kaiserschmarrn oder eine asiatische Tom-Kha-Gai-Suppe kochen lassen. In etwa fünf Minuten bereitet der autonome Koch eine warme Mahlzeit zu.