Tanzclubs im Schwarzwald mit Buttersäure attackiert

| Gastronomie Gastronomie

Bei Attacken mit Buttersäure sind in zwei Tanzclubs in Lahr im Schwarzwald mehrere Partygäste verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, erlitten fünf Personen in der Nacht zum Samstag heftige Reizungen der Augen und Atemwege. Der Polizei zufolge mussten sie in einer Klinik medizinisch behandelt werden.

Die beiden Clubs sind in einem Gebäudekomplex untergebracht, der sich im Industriegebiet des Ortsteils Hugsweier befindet. Beide Räumlichkeiten wurden geräumt, etwa 500 Leute mussten raus ins Freie. Sanitäter brachten fünf Verletzte ins Krankenhaus. Die Polizei fasste zwei dringend tatverdächtige Männer im Alter von 26 und 34 Jahren.

Der Hintergrund der Attacken war zunächst unklar. «Beamte der Kriminalpolizei haben die Tatorte bereits in den frühen Morgenstunden untersucht. Die Ermittlungen laufen», sagte ein Sprecher der Polizei.

Die Polizei hatte drei Verdächtige vorläufig festgenommen. Zwei wurden aus dem Polizeigewahrsam entlassen, weil bei ihnen «aktuell nicht von einem dringenden Tatverdacht auszugehen ist».

Im Zuge der Ermittlungen wurde am frühen Samstagmorgen eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus im Raum Lahr durchsucht. Dabei wurden nach Angaben der Polizei verschiedene Stoffe gefunden, die nun auf ihre strafrechtliche Relevanz untersucht werden. Zwei Fachkräfte vom Landeskriminalamt unterstützten mit der Feuerwehr die Polizei vor Ort. Für die Anwohner bestand keine Gefahr, hieß es.

Die Clubs blieben den Rest der Nacht geschlossen. In größeren Mengen hat Butansäure, auch «Buttersäure» genannt, eine ätzende Wirkung und kann Augen sowie Atemwege reizen. Zudem hat sie einen üblen Gestank. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Laut YouGov ist der Anteil der Alkoholtrinker in Deutschland innerhalb von zehn Jahren von 78 auf 68 Prozent gesunken. Der Barmanager der Hamburger Skyline Bar 20up berichtet zugleich von steigender Nachfrage nach alkoholfreien Cocktails – ihr Anteil am Cocktailverkauf liege bei rund 30 Prozent.

Uber hat den Kauf der US-Cateringplattform ezCater für 2,3 Milliarden US-Dollar vereinbart. Mit der geplanten Übernahme soll Catering in das Angebot von Uber Eats eingebunden werden; der Abschluss steht noch unter Vorbehalt.

Die meisten Gourmetrestaurants seien weniger gefragt als noch vor einigen Jahren, erklärt Gusto-Gründer Markus Oberhäußer und verweist auf ein Überangebot an Fine-Dining-Konzepten. Zum Koch des Jahres kürt der Restaurantführer Sebastian Obendorfer vom Eisvogel in Neunburg vorm Wald.

True Food Kitchen hat ein Chapter 11-Verfahren beantragt und zwölf Restaurants geschlossen. Die US-Kette, an der Oprah Winfrey weiterhin beteiligt ist, betreibt noch 34 Standorte und plant einen gerichtlich beaufsichtigten Verkaufsprozess.

Am 2. November verkündet der Michelin Guide Schweiz seine Restaurantauswahl für das Jahr 2026. Die Zeremonie findet dieses Jahr auf fast 1.500 Metern Höhe in Andermatt in den Schweizer Alpen statt.

Das Münchner Oktoberfest ist ein Millionen-Spektakel. Doch noch nie war so viel los wie in diesem Jahr. Von einer «Gute-Laune-Wiesn» spricht die Stadt - doch wo viel Licht ist, gibt es auch Schatten.

Paris führt das Streetfood-Ranking von Radical Storage vor Athen und Thessaloniki an. Die Untersuchung aus April 2026 vergleicht 6.897 Betriebe und berücksichtigt unter anderem Anbieterdichte, Preise und Bewertungen.

Napoli on the Road in London führt die Rangliste 50 Top Pizza World 2026 vor Una Pizza Napoletana in New York und Confine in Mailand an. Pizza Zulu in Fürth erreicht als einziger deutscher Betrieb Platz 33.

Das Münchner Oktoberfest ist bisher ausgesprochen gut besucht. Bis inklusive Mittwoch kamen 5,2 Millionen Besucher, wie aus anonymisierten Mobilfunkdaten hervorgeht. Das waren rund 700.000 mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Das «Fogón Asado» in Buenos Aires steht in der jährlichen Tripadvisor-Rangliste ganz oben in der weltweiten Gunst der Restaurantbesucher. In dem Grilllokal wird Fleisch ähnlich wie Wein verkostet.