Tim Mälzers Bullerei wird zur Fischerei

| Gastronomie Gastronomie

Eine überraschende Ankündigung sorgt in Hamburg für Aufsehen: TV-Koch und Gastronom Tim Mälzer benennt sein bekanntes Restaurant „Bullerei“ für einen ganzen Monat um. Vom 1. bis zum 31. August 2025 wird das beliebte Lokal unter dem Namen „Die Fischerei“ operieren und sich ganz den Schätzen des Meeres widmen.

Die Umwandlung, die unter dem Motto „Bulle bei die Fische!“ steht, ist eine zeitlich begrenzte Aktion. Mälzer und sein Team versprechen das Beste, was die Saison und das Wasser hergeben. In enger Zusammenarbeit mit dem Hamburger Traditionsunternehmen Hummer Pedersen sollen den Gästen ausgewählte Spezialitäten in höchster Qualität serviert werden.

„Kein Schnickschnack oder Tüdelüt, vielleicht ein bisschen Show und Champagner, aber auf jeden Fall das Beste aus dem Bereich der Meere“, heißt es in der Ankündigung. Für Fleischliebhaber gibt es aber Entwarnung: Auch im August wird eine kleine, „feine und ausgesuchte Grillkarte“ angeboten.

Jubiläumsstaffel von "Kitchen Impossible" sorgt für Furore

Die temporäre Neuausrichtung des Restaurants folgt auf ein ereignisreiches Frühjahr für Tim Mälzer. Gerade erst ist die Jubiläumsstaffel seiner Erfolgs-Kochshow „Kitchen Impossible“ bei VOX zu Ende gegangen. Die zehnte Staffel der Sendung, die seit der Pilotfolge im Dezember 2014 die Zuschauer begeistert, endete mit einem Höhepunkt: dem Duell der beiden „Tims“ – Tim Mälzer gegen Tim Raue.

Wie Stern.de berichtete, bedankte sich Mälzer nach der Ausstrahlung via Instagram bei seinem langjährigen Freund und kulinarischen Rivalen: „Viel Herz und viel Liebe! Freunde für immer! Vielen Dank für 10 ganz tolle Jahre!“ Die Show, in der sich die Köche um die Welt schicken, um Gerichte nachzukochen, ohne das Rezept zu kennen, hat sich zu einem Fernsehphänomen entwickelt.

Mälzer, der in fast jeder Ausgabe als Duellant gesetzt ist, nutzte die Gelegenheit, um nicht nur Raue, sondern auch den Zuschauern für „10 Jahre zuschauen und die immer riesengroße Begeisterung“ zu danken. Auch seine Crew lobte er gewohnt wortkarg, aber herzlich als „das beste TV-Team der Welt“. In der Jubiläumsstaffel gab es zudem eine besondere Konstellation: In der vorletzten Folge trat Mälzer gegen den britischen Koch Jamie Oliver an (Tageskarte berichtete).


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Zeltvergabe auf dem Oktoberfest ist jetzt auch ein Fall für die Justiz. Gastronom Alexander Egger wehrt sich per Eilantrag gegen die Ablehnung seiner Bewerbung für das Volkssängerzelt «Schützenlisl» auf der Oidn Wiesn.

Die Schützenlisl auf der Oidn Wiesn bekommt zur Wiesn 2026 neue Betreiber. Der Münchner Stadtrat hat dem Wirte-Trio Michael Bietsch, Florian Fendt und Manfred Kneifel den Zuschlag für das Volkssängerzelt erteilt.

Laut dem aktuellen Bericht von Brand Finance erreichen die 25 wertvollsten Restaurantmarken weltweit zusammen einen Markenwert von 190,1 Milliarden US-Dollar. McDonald’s führt das Ranking erneut an, während Chick-fil-A das stärkste Wachstum verzeichnet.

Clara Schoper von der «Zephyr Bar» in München holt den Sieg beim renommierten Cocktailwettbewerb «Made in GSA». Ihr Drink scheint ein alter Bekannter: «Rum-Cola». Es sei jedoch ein Nachbau anno 2026.

Die Berliner Burgerkette Burgermeister expandiert nach Polen. Das Unternehmen plant nach eigenen Angaben mindestens 20 Standorte innerhalb von drei Jahren und strebt mittelfristig einen Jahresumsatz von bis zu 100 Millionen Euro an.

Das Hamburger Frühstückscafé kropkå von Katrin Koch hat die Aktion „Lokalhelden gesucht“ von VistaPrint und Cornelia Poletto gewonnen. Die Auszeichnung ist laut Veranstalter mit 20.000 Euro Preisgeld verbunden.

Schampusduschen verboten, Blasmusik schon eine Stunde früher und -mal wieder - Streit um die Zeltvergabe: Noch ist nicht mal Sommer, da zurrt München die Planung für die Wiesn im Herbst fest.

35 Jahre Jeunes Restaurateurs (JRE) Deutschland stehen nicht nur für kulinarische Entwicklung, sondern auch für den Wandel innerhalb der Spitzengastronomie. Warum diese heute mehr leisten muss als gutes Essen, erklärt Oliver Röder, Präsident der JRE-Deutschland.

Das mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnete Restaurant-Hotel Obauer in Werfen wird Ende Oktober 2026 schließen. Karl, Rudi und Angelika Obauer beenden den Familienbetrieb nach mehr als 47 Jahren und treten in den Ruhestand.

Die Berliner Kaffeekette LAP Coffee hat nach eigenen Angaben ihren ersten Standort in Nordrhein-Westfalen eröffnet. Der neue Store befindet sich in Köln. Das Konzept von LAP Coffee sorgt in der Branche für Diskussionen.